Knihobot

Christine Wolter

    30. březen 1939
    50 Novellen der italienischen Renaissance
    Die Hintergrundsperson oder Versuche zu lieben
    Die Alleinseglerin
    Die Zimmer der Erinnerung
    Wie ich meine Unschuld verlor
    Stückweise leben
    • Die Alleinseglerin

      Roman | Der DDR-Bestseller von 1982 | Inspirierender Roman über Mut, Selbstverwirklichung und die Liebe zum Segeln | Alleinerziehende Frau in männlich dominierten Umfeld

      • 208 stránek
      • 8 hodin čtení

      Almut, eine alleinerziehende Literaturwissenschaftlerin, übernimmt von ihrem Vater ein Segelboot, einen Drachen – wunderschön, doch viel zu groß und viel zu kostspielig für sie. Bald verschlingt der Drache all ihre Zeit und ihr Geld. Sie verbringt die Wochenenden nur noch am See, mit der Instandhaltung und Renovierung beschäftigt, oder läuft auf der Suche nach Lack, Sandpapier, Planstoff durch ganz Ostberlin. Die anderen Bootsbesitzer, alles Männer, belächeln sie – so ein Boot sei nichts für eine einzelne Person, schon gar nicht für eine Frau. Mehrfach versucht sie, den Drachen zu verkaufen, aber dann kann sie sich doch nicht von ihm trennen. Denn mit ihm entdeckt sie eine Freiheit, die sie weder in ihrem Land noch in einer Beziehung je finden konnte. Die vielfach gelobte Wiederentdeckung des DDR-Bestsellers aus dem Jahr 1982. »›Die Alleinseglerin‹ ist eine intelligent komponierte Erzählung, die von weiblichem Eigensinn handelt. Und zu gleich ist sie eine stilistisch brillante Etüde über das Loslassen.« DIE ZEIT

      Die Alleinseglerin2022
      3,2
    • Mariane oder die Unsterblichkeit

      • 215 stránek
      • 8 hodin čtení

      Eine unbekannte Dichterin, Barockzeit, Bachzeit, Leipzig: Christiane Mariane von Ziegler. Noch eine literarische Heldin, nach allen Sophien und Charlotten und Christianen? Aber was für ein Leben! Mariane, 1695 in Leipzig geboren, Tochter des bekannten Bürgermeisters Romanus, wurde sehr jung zweimal Witwe, verlor ihre beiden Kinder, gründete in Leipzig einen literarischen Salon, veröffentlichte drei Bände Gedichte und Prosa. War plötzlich berühmt. Zu Pfingsten 1725 erklangen neun ihrer Kantatentexte in der Vertonung Johann Sebastian Bachs. Unter den Fittichen des in Deutschland tonangebenden Kritikers Johann Christoph Gottsched Aufstieg bis in die noble „Deutsche Gesellschaft“, eine gekrönte Poeta laureata, die von Kritikern als unsterblich gepriesen und am Ende doch in Klatsch und Neid versank und in der kleinen preußischen Universitätsstadt Frankfurt/Oder an der Seite eines neun Jahre jüngeren Geschichtsprofessors 1760, fast schon vergessen, starb. Ein faszinierendes literarisches Porträt voller Denkwürdigkeiten.

      Mariane oder die Unsterblichkeit2004