Regensburger Almanach 2021
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Regensburg sonnt sich im Glanz seiner Wohlhabenheit. Doch Sonne und Schatten sind Zwillinge ebenso wie Reichtum und Armut, die immer gemeinsam auftreten. Der diesjährige Regensburger Almanach beleuchtet beide Seiten - Licht und Schatten einer reichen Stadt. Hohe Steuereinnahmen und Investitionen auf der einen Seite stehen Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit auf der anderen Seite gegenüber. Wie gestaltet sich in der Breite das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben in einer solchen Stadt, die einen Aufschwung genommen hat, der noch vor 20 Jahren unvorstellbar gewesen wäre? Welche Perspektiven bieten sich Menschen mit einer chronischen Behinderung, wie gestaltet sich die kulturelle Teilhabe? Neben diesem Schwerpunktthema stehen wieder Menschen im Mittelpunkt, bekannte und weniger bekannte quicklebendige Originale und solche, die leider verstorben sind. Die Musikszene in ihren zahlreichen Facetten, die Literatur, der Sport und eine Chronik des Almanach-Jahres runden das breite Spektrum einer vielfältigen und vielschichtigen Stadtgesellschaft ab.
Als die Staatliche Dombauhütte Regensburg am 8. November 1923 ins Leben gerufen wurde, war sie in der Rückbesinnung auf das traditionelle Handwerk und darin, Ausbildungsstätte für eigenständige Bildhauerkunst und Forschungsstätte zur Erkundung der Ursachen und Auswirkungen des Steinzerfalls zu sein, eine höchst moderne Einrichtung - und ist dies geblieben. Seit 100 Jahren kommt sie ihrem Auftrag nach, den Regensburger Dom in seiner baulichen Substanz zu schützen und zu erhalten.
Film ab!
Kommissarin Lucas“, „Schlauer als die Polizei“, Golo Manns Monumentalwerk „Wallenstein“, „Matt in 13 Zügen“ mit Gudrun Landgrebe und Mathieu Carrière, „Kleines Herz am Donaustrand“, „Das ewige Spiel“ – das sind Titel von Filmen oder Serien, die im Laufe der Jahrzehnte in unserer Stadt gedreht wurden. Und genau diesem Thema widmet sich der diesjährige Almanach: Regensburg & Film. Und natürlich findet auch das gesellschaftliche Leben Regensburgs einen Platz im Almanach 2022, ebenso wie Sport, Kultur und Künste. Wie immer ein spannender Jahresrückblick – auf die Stadt und ihre Menschen.
Die schönsten und bedeutendsten Wallfahrtskirchen Niederbayerns erstmals in einem Bild-Text-Band, der gleichzeitig auch ein informativer Führer ist. Niederbayern - ein Landstrich, der in ganz besonderer Weise von zahlreichen Wallfahrtskirchen geprägt ist, sei es, dass sie inmitten reizvoller Ortschaften liegen oder, freistehend auf Anhöhen, einem schon von weitem entgegenblicken. Eindrucksvoll zeigen Peter Morsbach und Wilkin Spitta, die bereits viele Bildbände zur Kirchenbaukunst Ostbayerns vorgelegt haben, die Vielfalt der Bauwerke in ihrer Architektur und hochwertigen künstlerischen Ausstattung. Die Auswahl der Wallfahrtskirchen in diesem Buch erstreckt sich dabei von der Romanik bis ins 19. Jahrhundert, weithin bekannte Meisterwerke wechseln mit vielfach noch unbekannten Schätzen ab. So ist dieser Bild-Text-Band gleichzeitig ein informativer Führer, der zu Streifzügen und Entdeckungen in dieser auch landschaftlich so abwechslungsreichen Gegend einlädt.
Zum ersten Mal liegt mit diesem Band eine Publikation vor, die sich epochenübergreifend mit dem Thema „Spolien in Regensburg“ befasst. Es handelt sich dabei um zehn reich bebilderte Vorträge, die 2015 beim Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege gehalten wurden. Die Beiträge spannen einen historischen Bogen von der Zeit des römischen Legionslagers bis ins 20. Jahrhundert und stellen unterschiedlichste Arten von Spolien vor – von Steinen, die pragmatisch als Baumaterial wieder verwendet wurden, bis zu Inschriften und Skulpturen, die gezielt als Geschichtszeugnisse in einen neuen Zusammenhang gebracht wurden. Das Buch bietet dadurch die Chance zur Entdeckung Regensburger Baudenkmäler, die dem linearen Geschichtsbild einen Streich spielen.
„Ein außerordentlich reichhaltiger Band ist Peter Morsbach über die Brüder Asam gelungen.“ PASSAUER NEUE PRESSE „Die kurzgefasste Lebensbeschreibung (…) erlaubt einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen des Kunstbetriebs im 18. Jahrhundert.“ DIE OBERPFALZ Keine anderen Künstler werden so mir dem bayerischen Spätbarock gleichgeSetzt wie Cosmas Damian und Egid Quirin Asam. Ihre Schöpfungen zählen zu den bedeutendsten Leistungen der Kunst des 18. Jahrhunderts. Doch über sie selbst gibt es nur spärliche Nachrichten. Wie lebten und liebten sie? Was verdienten sie, was gaben sie aus? Wie war das Verhältnis zu ihren Arbeitgebern? Wie sahen sie sich selbst und wie urteilten die Zeitgenossen über sie? All diese Fragen beantwortet die erste umfassende Biografie des Brüderpaares.
Zu den größten Städtegründern des Mittelalters gehören die bayerischen Wittelsbacher. Sie legten im 12. und 13. Jahrhundert zahlreiche Städte in Niederbayern an, hauptsächlich entlang der wichtigsten Flüsse Donau und Isar. Hier bildeten sich wichtige Zentren an den alten Fernstraßen. Zum Bild der niederbayerischen Städte zählen nicht nur ihre planvolle Anlage und die gewaltigen Straßenmärkte mit ihren stolzen Häuserfronten, sondern auch die prachtvollen, überwiegend aus dem Spätmittelalter stammenden Kirchen. St. Martin in Landshut, St. Jakob in Straubing oder der Passauer Dom zählen zu den Hauptwerken ihrer Zeit in Deutschland. Aber auch in anderen Städten sind kleinere und größere Bauten hohen Rangs zu entdecken. Ein Begleitbuch zu den wichtigsten Bauten, zu ihrer Geschichte, ihren Geschicken und ihrer Ausstattung.
Die Oberpfalz ist die städtereichste Region Bayerns. Entlang der historisch be-deutsamen Handels- und Verkehrswege liegen nicht nur die ehemaligen Residenzstädte Regens-burg, Amberg, Sulzbach, Neumarkt, Neunburg vorm Wald oder Vohenstrauß, sondern auch zahlreiche kleinere Städte und größere Märkte. Und in ihren Kirchen spiegelt sich über einen Zeitraum von 1000 Jahren die Entwicklung der Kunst im Südosten Deutschlands. Autor und Fotograf nehmen den Leser mit auf eine spannende Rundreise durch die Kunstgeschichte einer noch immer weitgehend unbekannten Re-gion, die ihre Schönheiten und ungeahnten Schätze nicht nur in ihren großen und prächtigen Kirchen, sondern auch in kleinen, unscheinbaren Friedhofskapellen entfaltet.
Dieses Buch entführt den Leser in eine Kulturlandschaft Bayerns, die in besonderer Weise von Sakralbauten meist sehr alter Siedlungszellen geprägt ist, eben Dorfkirchen. Dazu gesellen sich gerade in diesem Landstrich Bayerns zahlreiche Wallfahrtskirchen, die der Oberpfalz zusätzliches Kolorit geben. Beschrieben werden die Kirchen nicht nur in ihrer Architektur und künstlerischen Ausstattung, sondern auch in ihrer Rolle für das soziale und religiöse Leben der Bevölkerung. Porträtiert werden sie in einer Fülle farbenprächtiger Aufnahmen, die Bekanntes, aber auch abseits Gelegenes zeigen und selbst für den Kenner noch manche Überraschung bereithalten. Die zeitliche Spanne reicht vom Mittelalter bis zum Ende des Barock und soll aufzeigen, welch künstlerische Vielfalt sich noch heute in den Objekten der Oberpfälzer Sakrallandschaft spiegelt. Die Zusammenschau von Bild und Text soll Anregung zu eigenem Besuch geben und macht den Band darüber hinaus auch zu einem idealen Geschenk.
1300 Jahre Kunst und Architektur der Kulturstadt Regensburg will dieser großzügige Bildband dem Kenner wie dem Besucher in eindrucksvollen Aufnahmen und lebendigen Texten nahebringen. Erstmals seit langem wird hiermit ein Werk vorgelegt, das die zahlreichen Baudenkmäler und das umfangreiche künstlerische Schaffen in Regensburg vom 7. bis zum frühen 20. Jahrhundert vorstellugn und dabei Bekanntes mit Verborgenem, Unvergängliches mit Wandelbarem verbindet. Ein facettenreiches Panorama einer Stadt mit reicher Vergangenheit.
Denkmaltopografie Bundesrepublik Deutschland - Denkmäler in Bayern, Bd. VI.80