Max Weiler 1910-2001: Vier Wände / Four walls
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In einem von der Grundstückssuche bis zur Fertigstellung interdisziplinären Prozess planten Pichler & Traupmann Architekten, FCP Fritsch, Chiari & Partner als Ingenieure und das Beratungsunternehmen M. O. O. CON in Zusammenarbeit mit der Agentur Nofrontiere Design und SIDE Studio für Information Design die neue Zentrale des Österreichischen Automobilclubs in Wien. Entstanden ist dabei nicht nur ein in gestalterischer und technischer Hinsicht höchst innovatives Gebäude. Das Projekt setzt vielmehr auch in den Bereichen Unternehmenskultur und Arbeitsumfeld neue Massstäbe. Diese Monografie stellt den Entstehungsprozess des neuen ÖAMTC-Mobilitätszentrums in allen Aspekten dar. Sie dokumentiert den Bau umfassend und reich illustriert mit Fotos und Plandarstellungen. Die Texte erläutern die komplexe Projektgenese und das architektonische Konzept – vom urbanen Kontext über Themen wie Kommunikation, Ökologie und Digitalität bis hin zu Flexibilität und später möglichen Ausbauphasen. Interviews mit Bauherren, Architekten, Nutzern und Besuchern, ein Blick in die Geschichte baukulturell relevanter «Häuser der Geschwindigkeit» sowie ein Bildessay zum Thema Mobilität runden das Buch ab, das auch als Fibel für die Entwicklung solchmultifunktionaler Bauten dienen kann.
Schiele Meets Nosferatu
The wide-ranging world of German and Austrian Expressionism is discovered at the intersection of art and film This catalog offers an expansive, cross-genre view of art and culture in the German-speaking world at the start of the 20th century. Beyond the classical visual arts of painting and sculpture, the book highlights silent film--then the new and arguably leading medium of the era. Through posters, film stills and excerpts from classics such as The Cabinet of Dr. Caligariand Metropolis, as well as paintings from the Heidi Horten Collection, with a particular focus on German and Austrian Expressionism, the contents of this book vividly illustrate the avant-garde and influential spirit of Expressionism across artistic disciplines. Beyond Schiele and Nosferatu, artists featured in the book include Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde, Max Pechstein, Herbert Boeckl, Helene Funke, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer, Egon Schiele, Helene von Taussig and many more.
Six top architects built a campus and a "walking along park". Master plan by bus architecture. Contributions of leading architecture critics, user statements and lavish image series. In just four years of construction a modern campus with 100,000 square meters of surface area has come into being for Vienna University of Economics and Business (WU) between the new Messe Wien fairgrounds and the green Prater park. A versatile master plan by BUSarchitektur connects six buildings by internationally renowned architects. The lecture hall and department buildings by Zaha Hadid Architects, BUSarchitektur, Atelier Hitoshi Abe, CRAB studio, Estudio Carme Pinós, and NO. MAD Arquitectos are embedded in a "walk along park", which offers generous open spaces and links the campus to the city. This book presents the ambitious architecture in images and plans; users report about daily life in their new place of work and study. Also the building technologies, structural engineering, and the genesis of the new campus are described in detail. Together these different facets render a rich image of a socially and technically sustainable complex, which reflects the openness, diversity, and international character of the university.
Das vorliegende Buch dokumentiert anschaulich die großen Leistungen, die der gutvernetzte künstlerische Einzelgänger Melcher trotz seiner biographisch-psychologischen Belastungen für die Entwicklung der österreichischen Kunst jahrzehntelang kontinuierlich erbrachte - für jedermann offensichtlich in der Ausbildung mehrerer international höchst erfolgreicher neuer Künstlergenerationen an der Wiener Akademie, aber auch diskret im Hintergrund über sein persönliches, teils sehr einflussreiches Netzwerk, zum Nutzen vieler junger Künstlerinnen und Künstler, die er konsequent förderte. ( Matthias Boeckl )
Eine Festschrift für Klaus Bollinger
Diese Festschrift ist dem visionären Tragwerksplaner und Professor für Tragkonstruktionen am Institut für Architektur der Universität für angewandte Kunst Wien Klaus Bollinger gewidmet. Anlässlich seiner Emeritierung würdigen Kolleg*innen aus Lehre und Praxis, renommierte Architekt*innen und Absolvent*innen des Instituts für Architektur in rund 100 Beiträgen Klaus Bollingers Schaffen und Wirken – als engagierter Professor und langjähriger Dekan, als international hochgeschätzter Ingenieur, aber auch als Freund und Mensch. Nicht nur in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Manfred Grohmann (Bollinger + Grohmann betreiben aktuell weltweit Büros an dreizehn Standorten), sondern auch als Lehrer und Dekan hat Klaus Bollinger das innovative und zeitgemäße Planen und Bauen international maßgeblich mitgeprägt.
Im Wiener Palais Sturany, das sich in der Gründerzeit einer der erfolgreichsten Baumeister der Ringstrasse ebendort als repräsentativen Wohnsitz errichtet hatte, zeigt Baldinger nun neue Arbeiten, die sich mit Schönheit und Tod, mit Wahrheit und Trugbild befassen. Der Ort ist durchaus sinnfällig, zeigt er doch gleichzeitig Größe und Vergänglichkeit einer einst als unzerstörbar geltenden gesellschaftlichen Realität. Bauherr Sturany hatte keine geringeren als Franz Matsch und Gustav Klimt mit der Ausstattung seiner Repräsentationsräume in der titelgebenden „Bel Etage“ beauftragt – die Deckenbilder dieser jüngsten Ringstraßenmaler sind noch heute zu bewundern. Das Haus wurde zuletzt von der Universität Wien genutzt und wird demnächst von seinem Eigentümer, der Bundesimmobiliengesellschaft, einer neuen Nutzung zugeführt. Der kurze Zeitraum zwischen alter und neuer Verwendung bietet sich perfekt für eine temporäre Ausstellung an dieser prominenten Adresse an. Baldinger nutzt das für die Präsentation mehrerer Serien groß- und kleinformatiger Acrylbilder. Die Serientitel „Nude Diffusion“, „Flash“, „Skull“, „Most Wanted“ und „Unidentified“ geben klare Hinweise auf die Themen. „Verunklärung“, „Unidentifiziert“, „Meistgesucht“ – all das sind Begriffe, die uns aus der Medienberichterstattung über Kriminalfälle bekannt sind.
Zwei Wiener Palais – Geschichte und Gegenwart / Two Viennese Palaces – Past and Present
Architektonische Eingriffe mit dem Ziel, den historischen Bestand nicht nur zu erhalten, sondern mit Umsicht und Weitblick in die Zukunft zu entwickeln, sind selten. Die Wiener Palais Batthy�ny-Strattmann und Trauttmansdorff sind Bauwerke mit einer beeindruckenden und bewegten Geschichte. Sie wurden umfassend saniert, ganzheitlich restauriert und zugleich zeitgem�� erweitert. Als Beitrag f�r eine lebendige historische Stadtmitte werden sie nicht als Spekulationsobjekte verkauft, sondern zum Wohnen und Arbeiten vermietet. Das aufwendig ausgestattete Buch, mit zahlreichen Skizzen und Pl�nen, erz�hlt die Geschichte der Palais und dokumentiert als kulturelles Statement die Verbindung von Stiftungswesen und Architektur sowie ihrer k�nstlerischen Interpretation in fotografischen Bildern.
Die dreizehnte Fokusausstellung widmet sich dem Wiener Künstler Gerhart Frankl und dessen ungemein abwechslungsreichem Œuvre. Cézanneske wirken seine Gemälde, klar seine Aquarelle, kraftvoll die Gouachen. Die blauen Bergphantasien vermitteln durch ihre Abstraktion ein Gefühl von Freiheit, welches der Künstler auf seinen Motorradreisen durch die Alpen empfunden haben muss. Besonders hervorzuheben ist auch die Belvedere-Serie, die ergreifende Blicke auf den kriegsgeschädigten Garten und die Wiener Innenstadt bietet. Der Katalog zur Ausstellung Rastlos zeichnet die stilistischen und thematischen Sprünge in Frankls Werk nach und verknüpft die Entstehung mit der persönlichen Geschichte des Künstlers, der – letztlich erfolglos – versuchte aus dem Londoner Exil zurück in seine Heimatstadt Wien zu kehren. „Mein Weg ist mein Weg, blutig erkämpft und Schritt für Schritt teuer bezahlt; dafür hält er aber, und gehört mir.“ (Gerhart Frankl an Christine Büringer, 1924)
Entwurf, Planung, Ausführung / Design, Planning, Realization
Der österreichische Architekt Reinberg lieferte in den 1980er und 1990er Jahren substanzielle Impulse zum energiebewussten Umgang mit der Architektur. Eine neue Architektur, die er in einer Vielzahl von Bauten umsetzte. Noch in den 1980er Jahren sorgten seine neuartigen Konzepte für starke Kontroversen. Heute zählen seine Bauten zu den Leitbildern der internationalen Entwicklung. Reinberg gilt daher, auch in internationalen Fachkreisen, als einer der Vorreiter einer ökologischen und sozial motivierten Architektur, die diesen Ansatz auch in formaler Hinsicht zeitgemäß und aktuell umsetzt. Plus: 290 Abbildungen (250 davon in Farbe).
Der Maler Fritz Schwarz-Waldegg, geboren 1889 in Wien, schuf um 1920 eindrucksvolle, expressionistische Werke, etwa das Bild „Selbsterkenntnis“. Er war 1927 Präsident der Künstlervereinigung „Hagenbund“. Nach 1938 lebte er im Untergrund, wurde aber 1942 von der Gestapo aufgegriffen und im Konzentrationslager Minsk ermordet. Er wandte die große künstlerische Energie des Aufbruchs der Jahre um 1919 rasch in eine kosmopolitische Dimension. Zahlreiche Reisen und die dabei entstandenen Bilder zeugen davon. 1921 hält sich Schwarz-Waldegg in Kopenhagen auf, 1923 am Gardasee und in Rom, 1924 in Paris, wo ein Tagebuch mit Skizzen entsteht.
Heinz Tesar, the well-known Austrian architect, built this church as a spiritual centre, an oasis in the diaspora, for Donau City, a new residential and commercial centre of Vienna.
F: Aduatz gehört zu jenen Künstlerpersönlichkeiten in Österreich, die ein zeitgenössisches Kunstempfinden bereits vor 1945 so weit vorangetrieben hatten, daß er vorallem in der Steiermark zu den Leitsternen einer jüngeren Generation werden konnte