Knihobot

Günter Agde

    Carl-Hans Graf von Hardenberg
    "Ich kam als Gast in euer Land gereist ..."
    Sachsenhausen bei Berlin
    Meine unruhigen Jahre
    Flimmernde Versprechen
    Kahlschlag
    • Die dokumentierten Familiengeschichten beleuchten das widersprüchliche Schicksal deutscher Hitlergegner in der Sowjetunion während der Stalinzeit. Die Deutschen, die in den 1930er Jahren als Arbeitssuchende oder politisch Verfolgte kamen, waren Facharbeiter, Journalisten, Lehrer, Mediziner, Künstler und Architekten, wobei die Frauen stets mit einbezogen wurden. Ab 1936 wurden sie Opfer staatlichen Terrors: Viele wurden vom NKWD ermordet, in Straflager deportiert oder nach Sibirien und Kasachstan verbannt. Die Familienschicksale sind geprägt von mehrfach zerrissenen Lebenslinien, da der Rückweg nach Deutschland versperrt war und die Antifaschisten doppelt verfolgt wurden. Auch das Ende von Krieg und Faschismus brachte vielen Exilanten nicht die erhoffte Freiheit; erst in den späten 1950er Jahren konnten die meisten in die Heimat zurückkehren, was für ihre in der Sowjetunion sozialisierten Kinder einen schweren Neubeginn bedeutete. Die Familienporträts werden durch historische Informationen zum Staatsterror ergänzt. Die gezeigten Fotos und Dokumente stammen aus bisher unbekannten Materialien der Betroffenen sowie aus deutschen und russischen Archiven. Diese wurden von Hinterbliebenen und Historikern gesammelt und aufbereitet, die einen Arbeitskreis zum Gedenken an die verfolgten deutschen Antifaschisten gegründet haben. Der Band erscheint begleitend zu einer zweisprachigen Ausstellung, die in mehreren Bundesländern sowie in Russ

      "Ich kam als Gast in euer Land gereist ..."2013
    • Wer kennt ihn nicht! Erwin Geschonneck - als angsteinflößender Holländer-Michel im Märchenfilm Das kalte Herz, als Spitzel in Erich Engels Verfilmung vom Biberpelz oder als Vegetarier-Arbeiter Kalle in Karbid und Sauerampfer. Seine erste kleine Filmrolle hatte er 1931 in Kuhle Wampe. 1949 holte Brecht Geschonneck ans Berliner Ensemble. Fortan zählte er zu den wichtigen Protagonisten des deutschen Theaters. Er brillierte in Filmen wie Nackt unter Wölfen und Jakob der Lügner. Geschonneck war immer auch ein politischer Mensch. 1929 trat er der KPD bei, war Mitglied der SED. In seiner Autobiografie erzählt er von den Stationen seines Lebens und seiner Sicht der Dinge.

      Meine unruhigen Jahre1995
      5,0