Zytglogge Sachbuch: Gesundheit kommt von innen
Wie wir unsere Lebenskräfte befreien
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Wie wir unsere Lebenskräfte befreien
Der Einfluss gesellschaftlicher Umbrüche auf die Psychoanalyse
Welchen Einfluss haben Krisen auf die psychoanalytische Praxis und Theoriebildung? Wie spiegeln sich gesellschaftliche Veränderungen wider? Die Autor*innen diskutieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Auswirkungen von Krieg, Flucht oder Veränderungen der Genderverhältnisse auf Behandlungstechnik, Institutionspolitik und die Bildung neuer theoretischer Konzepte. Dabei steht insbesondere das positive Potenzial gesellschaftlicher Umbrüche im Fokus. Scheinbar unverrückbare Konzepte, Techniken und Haltungen werden durch eine historisierende Perspektive zur Diskussion gestellt und neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten eröffnet.Mit Beiträgen von Françoise Davoine, Markus Fäh, Francisco Javier González, Elisabeth Imhorst, Andreas Jensen, Daniela Kammerer, Helga Klug, Christine Korischek, Ann Pellegrini, Maximilian Römer, Eyal Rozmarin, Avgi Saketopoulou und Jeanne Wolff Bernstein
Einführung in das Denken und Werk von Judith Le Soldat
Eine kritische Auseinandersetzung mit Aussagen und Forschungsmethoden
Einige VertreterInnen der empirisch-statistischen Psychotherapieforschung behaupten, dass die Zeit für die Entwicklung einer „Allgemeinen Psychotherapie“ gekommen sei und verkünden die Überlegenheit der (kognitiven) Verhaltenstherapie. Sie stellen den Nutzen langwieriger psychoanalytischer Therapien in Frage und stützen ihre Aussagen auf die Meta-Analyse von Therapie-Wirksamkeitsstudien, durchgeführt von Klaus Grawe und anderen. Diese Analyse, veröffentlicht unter dem Titel „Psychotherapie im Wandel. Von der Konfession zur Profession“, wird als Grundlage für weitreichende gesundheitspolitische Schlussfolgerungen verwendet. Doch wie legitim sind die daraus abgeleiteten Behauptungen über die Überlegenheit einzelner Methoden? Ist eine kritische Würdigung der Psychotherapieforschung notwendig? Das Buch unternimmt den Versuch, die Behauptungen von Grawe et al. zu hinterfragen, beleuchtet die Methoden der Meta-Analyse und prüft die Folgerungen kritisch. Die Untersuchung zeigt gravierende methodische Fehler in der Studie, die die zentralen Behauptungen Grawe et al. als nicht faktengestützt entlarven. Dennoch kann der „Grawe-Effekt“ konstruktiv gewendet werden, um eine Perspektive für die zukünftige psychotherapeutische Praxis und Forschung zu entwickeln, wobei besonderes Augenmerk auf Forschungsethik und die methodischen Restriktionen gelegt wird.
Liebe beruht auf fünf trivialen, grundlegenden Einstellungen und Fähigkeiten: begehren / sich verlieben / sich binden / sich interessieren und sorgen / die Liebeskiller zähmen. Fäh illustriert mit anschaulichen Beispielen die Hürden, Fallstricke und Konflikte, und er gibt Anstösse, wie die «Goldenen Fünf» zu meistern sind, um Liebe dauerhaft und befriedigend zu realisieren.