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Ernst Jüngers Werk umfasst neben dem Roman, der Erzählung, dem Essay und dem Tagebuch auch Sammlungen äußerst verdichteter Einsichten und Notate: Der Aphorismus, oder die Maxime, hat in anderen Literaturen eine reiche Tradition. In der deutschen Literatur unseres Jahrhunderts gilt Ernst Jünger als einer der Meister dieser Form. Katharina Ayen, dem Autor und seinem Werk seit Jahrzehnten verbunden, hat hier eine Sammlung von Gedanken Ernst Jüngers zusammengetragen. Die Auswahl ist locker geordnet nach Themenfeldern: geschliffene Bemerkungen zu Natur, Technik und Lektüre blitzen auf, Notizen zur Gesellschaft und zur Verfassung des Menschen nahe der Jahrtausendwende. Manches Provozierende findet sich hier, aber auch Sätze von prognostischer Kraft. Nicht selten schlagen Jüngers Einsichten den Bogen zu abendländischen Traditionen, immer jedoch fühlt sich der Leser angesprochen, ja herausgefordert: »Seien wir auf der Hut vor der größten Gefahr, die es gibt – davor, daß uns das Leben etwas Gewöhnliches wird.«

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Tagseite - Nachtseite, Ernst Jünger

Jazyk
Rok vydání
1996
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Titul
Tagseite - Nachtseite
Jazyk
německy
Vydavatel
Klett-Cotta
Rok vydání
1996
Vazba
pevná
ISBN10
3608933948
ISBN13
9783608933949
Série
Hodnocení
4 z 5
Anotace
Ernst Jüngers Werk umfasst neben dem Roman, der Erzählung, dem Essay und dem Tagebuch auch Sammlungen äußerst verdichteter Einsichten und Notate: Der Aphorismus, oder die Maxime, hat in anderen Literaturen eine reiche Tradition. In der deutschen Literatur unseres Jahrhunderts gilt Ernst Jünger als einer der Meister dieser Form. Katharina Ayen, dem Autor und seinem Werk seit Jahrzehnten verbunden, hat hier eine Sammlung von Gedanken Ernst Jüngers zusammengetragen. Die Auswahl ist locker geordnet nach Themenfeldern: geschliffene Bemerkungen zu Natur, Technik und Lektüre blitzen auf, Notizen zur Gesellschaft und zur Verfassung des Menschen nahe der Jahrtausendwende. Manches Provozierende findet sich hier, aber auch Sätze von prognostischer Kraft. Nicht selten schlagen Jüngers Einsichten den Bogen zu abendländischen Traditionen, immer jedoch fühlt sich der Leser angesprochen, ja herausgefordert: »Seien wir auf der Hut vor der größten Gefahr, die es gibt – davor, daß uns das Leben etwas Gewöhnliches wird.«