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Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage ist das Thema Existenzgründung in den vergangenen Jahren zunehmend in den Blickpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt, und auch die Sozialwissenschaften öffnen sich stärker damit verbundenen Fragestellungen. Bemühungen, Existenzgründungen zu fördern, werfen Fragen nach Faktoren, die den Schritt in die Selbständigkeit begünstigen oder hemmen, auf. Mit dem Thema Existenzgründung werden in dieser Untersuchung zwei Schwerpunkte empirisch-kulturwissenschaftlicher Arbeit der letzten Jahre verbunden: die Frauenforschung und die Erforschung ost- und westdeutscher Alltagsbeziehungen und -entwicklungen seit 1989. Die Arbeit beschäftigt sich weniger mit den sog. „hard facts“ - den Fragen z. B. nach den formalen Voraussetzungen wie Berufsqualifikation, Kapitalausstattung und Rechtsform -, vielmehr interessieren die Autorin kommunikative und soziale Aspekte wie Verhaltensmuster, Selbstverständnis und Denkstrukturen. Zahlreiche Untersuchungen belegen, daß Existenzgründerinnen häufiger als ihre männlichen Kollegen mit Rollenproblemen und Schwierigkeiten im Auftreten gegenüber Kunden, Vertretern und Lieferanten zu kämpfen haben. Die Rolle der Frau in der Gesellschaft, die maßgeblich mit ihrer Stellung auf dem Arbeitsmarkt verknüpft ist, wird als Grundlage für die Entwicklung von Selbstverständnis und - daraus resultierend - Verhalten gesehen. Die unterschiedliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in beiden Teilen Deutschlands legt die Vermutung nahe, daß Gründerinnen ihren Weg in die Selbständigkeit mit jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen beschreiten, die sich auch im Auftreten und Verhalten äußern. Gibt es also spezifische Unterschiede in Vorgehen und kommunikativem Verhalten der Existenzgründerinnen in Ost- und Westdeutschland, die sich aus biographischen und kulturellen Erfahrungen herleiten lassen? Welche Faktoren sind entscheidend für die Herausbildung eventueller Unterschiede? Nach einer Analyse der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in beiden Teilen Deutschlands seit 1945 untersucht die Autorin mit Hilfe qualitativer Interviews inwieweit sich die persönlichen Einschätzungen von Existenzgründerinnen in den alten und neuen Bundesländern - was Kommunikation, Selbsteinschätzung und Auftreten betrifft - unterscheiden. „Eine wissenschaftlich niveauvolle, in Aufbau und Darstellungsweise so gut wie perfekte und argumentativ höchst einleuchtende Arbeit.“ Prof. Bernd J. Warneken, Tübingen Literatur zum Thema Ehemalige DDR im Schmerse-Verlag, Göttingen: Mann, Iris: Existenzgründerinnen in Ost- und Westdeutschland. Rahmenbedingungen und Einschätzungen des kommunikativen Verhaltens. ISBN 3-926920-22-X. Schwibbe, Gudrun (Hg.): Übergänge. Studenten aus der ehemaligen DDR berichten über ihren Studienbeginn in der Bundesrepublik. ISBN 3-926920-09-2. Literatur zu frauenspezifischen Themen im Schmerse-Verlag, Göttingen: Brix-Leusmann, Ila, Ulla Lüthje und Bärbel Kern: „Das alles bin ich“. Ein Projekt kommunaler emanzipatorischer Mädchenarbeit. ISBN 3-926920-06-8. Hampe, Henrike: Zwischen Tradition und Instruktion. Hebammen im 18. und 19. Jahrhundert in der Universitätsstadt Göttingen. ISBN 3-926920-23-8. Mann, Iris: Existenzgründerinnen in Ost- und Westdeutschland. Rahmenbedingungen und Einschätzungen des kommunikativen Verhaltens. ISBN 3-926920-22-X. Spieker, Ira: Bürgerliche Mädchen im 19. Jahrhundert. Erziehung und Bildung in Göttingen 1806-1866. ISBN 3-926920-05-X.
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Existenzgründerinnen in Ost- und Westdeutschland, Christel Manske
- Jazyk
- Rok vydání
- 1998
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- Titul
- Existenzgründerinnen in Ost- und Westdeutschland
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Christel Manske
- Vydavatel
- Schmerse
- Rok vydání
- 1998
- ISBN10
- 392692022X
- ISBN13
- 9783926920225
- Kategorie
- Psychologie
- Anotace
- Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage ist das Thema Existenzgründung in den vergangenen Jahren zunehmend in den Blickpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt, und auch die Sozialwissenschaften öffnen sich stärker damit verbundenen Fragestellungen. Bemühungen, Existenzgründungen zu fördern, werfen Fragen nach Faktoren, die den Schritt in die Selbständigkeit begünstigen oder hemmen, auf. Mit dem Thema Existenzgründung werden in dieser Untersuchung zwei Schwerpunkte empirisch-kulturwissenschaftlicher Arbeit der letzten Jahre verbunden: die Frauenforschung und die Erforschung ost- und westdeutscher Alltagsbeziehungen und -entwicklungen seit 1989. Die Arbeit beschäftigt sich weniger mit den sog. „hard facts“ - den Fragen z. B. nach den formalen Voraussetzungen wie Berufsqualifikation, Kapitalausstattung und Rechtsform -, vielmehr interessieren die Autorin kommunikative und soziale Aspekte wie Verhaltensmuster, Selbstverständnis und Denkstrukturen. Zahlreiche Untersuchungen belegen, daß Existenzgründerinnen häufiger als ihre männlichen Kollegen mit Rollenproblemen und Schwierigkeiten im Auftreten gegenüber Kunden, Vertretern und Lieferanten zu kämpfen haben. Die Rolle der Frau in der Gesellschaft, die maßgeblich mit ihrer Stellung auf dem Arbeitsmarkt verknüpft ist, wird als Grundlage für die Entwicklung von Selbstverständnis und - daraus resultierend - Verhalten gesehen. Die unterschiedliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in beiden Teilen Deutschlands legt die Vermutung nahe, daß Gründerinnen ihren Weg in die Selbständigkeit mit jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen beschreiten, die sich auch im Auftreten und Verhalten äußern. Gibt es also spezifische Unterschiede in Vorgehen und kommunikativem Verhalten der Existenzgründerinnen in Ost- und Westdeutschland, die sich aus biographischen und kulturellen Erfahrungen herleiten lassen? Welche Faktoren sind entscheidend für die Herausbildung eventueller Unterschiede? Nach einer Analyse der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in beiden Teilen Deutschlands seit 1945 untersucht die Autorin mit Hilfe qualitativer Interviews inwieweit sich die persönlichen Einschätzungen von Existenzgründerinnen in den alten und neuen Bundesländern - was Kommunikation, Selbsteinschätzung und Auftreten betrifft - unterscheiden. „Eine wissenschaftlich niveauvolle, in Aufbau und Darstellungsweise so gut wie perfekte und argumentativ höchst einleuchtende Arbeit.“ Prof. Bernd J. Warneken, Tübingen Literatur zum Thema Ehemalige DDR im Schmerse-Verlag, Göttingen: Mann, Iris: Existenzgründerinnen in Ost- und Westdeutschland. Rahmenbedingungen und Einschätzungen des kommunikativen Verhaltens. ISBN 3-926920-22-X. Schwibbe, Gudrun (Hg.): Übergänge. Studenten aus der ehemaligen DDR berichten über ihren Studienbeginn in der Bundesrepublik. ISBN 3-926920-09-2. Literatur zu frauenspezifischen Themen im Schmerse-Verlag, Göttingen: Brix-Leusmann, Ila, Ulla Lüthje und Bärbel Kern: „Das alles bin ich“. Ein Projekt kommunaler emanzipatorischer Mädchenarbeit. ISBN 3-926920-06-8. Hampe, Henrike: Zwischen Tradition und Instruktion. Hebammen im 18. und 19. Jahrhundert in der Universitätsstadt Göttingen. ISBN 3-926920-23-8. Mann, Iris: Existenzgründerinnen in Ost- und Westdeutschland. Rahmenbedingungen und Einschätzungen des kommunikativen Verhaltens. ISBN 3-926920-22-X. Spieker, Ira: Bürgerliche Mädchen im 19. Jahrhundert. Erziehung und Bildung in Göttingen 1806-1866. ISBN 3-926920-05-X.