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Die Zukunft des Wachstums

Theoriegeschichte,Nachhaltigkeit und die Perspektiven einer neuen Wirtschaft

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Das Leitbild einer zukunftsfähigen Entwicklung zielt auf ein menschenwürdiges Leben und die Bedürfnisbefriedigung sowohl heute als auch in Zukunft. Es basiert auf intra- und intergenerativer Gerechtigkeit und erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Möglichkeit und Wünschbarkeit weiteren Wachstums. Gerechtigkeit zwischen Generationen verbietet die Zerstörung der natürlichen Grundlagen des Wirtschaftens. Ein zentraler Beitrag der ökologischen Ökonomik ist Herman Dalys 'Steady-State-Ansatz', der unterschiedliche Vorstellungen von 'Stationarität' untersucht, die in der Wirtschaftstheorie seit Adam Smith entwickelt wurden. Die Bedeutung von Autoren wie Mill, Jevons, Keynes und Schumpeter für den aktuellen Diskurs wird deutlich, während die Verbindung zu ökologisch orientierten Wirtschaftswissenschaftlern wie Boulding, Georgescu-Roegen und Daly eine Herausforderung darstellt. Die Auseinandersetzung mit 'alten' ökonomischen Theorien zeigt, dass auch feststehende Grundüberzeugungen einem historischen Wandel unterliegen. Während das Wachstumsphänomen heute für viele Ökonomen selbstverständlich ist, war die Perspektive eines stationären Zustands für die Klassiker der Politischen Ökonomie unbestritten. Es gibt keine Garantie, dass das gegenwärtige Wachstumsdenken das zukünftige Entwicklungsdenken prägen wird. Daher wird die Rolle der Ökonomik im Diskurs über eine global gerechte nachhaltige Entwicklung sich wandeln, möglicher

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Die Zukunft des Wachstums, Fred Luks

Jazyk
Rok vydání
2013
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Titul
Die Zukunft des Wachstums
Podtitul
Theoriegeschichte,Nachhaltigkeit und die Perspektiven einer neuen Wirtschaft
Jazyk
německy
Autoři
Fred Luks
Rok vydání
2013
Vazba
měkká
Počet stran
276
ISBN10
3895189790
ISBN13
9783895189791
Série
Anotace
Das Leitbild einer zukunftsfähigen Entwicklung zielt auf ein menschenwürdiges Leben und die Bedürfnisbefriedigung sowohl heute als auch in Zukunft. Es basiert auf intra- und intergenerativer Gerechtigkeit und erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Möglichkeit und Wünschbarkeit weiteren Wachstums. Gerechtigkeit zwischen Generationen verbietet die Zerstörung der natürlichen Grundlagen des Wirtschaftens. Ein zentraler Beitrag der ökologischen Ökonomik ist Herman Dalys 'Steady-State-Ansatz', der unterschiedliche Vorstellungen von 'Stationarität' untersucht, die in der Wirtschaftstheorie seit Adam Smith entwickelt wurden. Die Bedeutung von Autoren wie Mill, Jevons, Keynes und Schumpeter für den aktuellen Diskurs wird deutlich, während die Verbindung zu ökologisch orientierten Wirtschaftswissenschaftlern wie Boulding, Georgescu-Roegen und Daly eine Herausforderung darstellt. Die Auseinandersetzung mit 'alten' ökonomischen Theorien zeigt, dass auch feststehende Grundüberzeugungen einem historischen Wandel unterliegen. Während das Wachstumsphänomen heute für viele Ökonomen selbstverständlich ist, war die Perspektive eines stationären Zustands für die Klassiker der Politischen Ökonomie unbestritten. Es gibt keine Garantie, dass das gegenwärtige Wachstumsdenken das zukünftige Entwicklungsdenken prägen wird. Daher wird die Rolle der Ökonomik im Diskurs über eine global gerechte nachhaltige Entwicklung sich wandeln, möglicher