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Themistokles bei Herodot: Spiegel Athens im fünften Jahrhundert

Studien zur Geschichte und historiographischen Konstruktion des griechischen Freiheitskampfes 480 v. Chr.

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Herodot stellt den athenischen Strategen Themistokles als Retter der Griechen vor den Persern dar, der sich jedoch nach dem Wendepunkt bei Salamis gänzlich seiner Habsucht hingegeben habe. Die Studie weist nach, daß Herodot ihn zur Symbolfigur stilisiert und mit dem auffälligen Umschlag seines Charakterbildes die Entwicklung der Athener von den Vorkämpfern für die Freiheit in den Perserkriegen zu den Unterdrückern vieler Hellenen in der Pentekontaëtie reflektiert hat. Dazu hat er die ihm vorliegenden Traditionen, die Themistokles mehrheitlich als Verräter diffamierten, wohl von Grund auf umgestaltet. Mit diesen Deutungen liefert die Studie einen grundlegenden Beitrag zum Verständnis von Herodots Arbeitsweise und Darstellungszielen, mithin zur Entstehungsphase der griechischen Historiographie überhaupt. Daneben bietet sie neue Lösungen für die historischen Probleme um das Flottenbauprogramm des Themistokles, den Beginn seines Niedergangs sowie die Chronologie der griechischen Abwehrmaßnahmen und den Verlauf der Schlacht von Salamis.

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Themistokles bei Herodot: Spiegel Athens im fünften Jahrhundert, Wolfgang Blösel

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Titul
Themistokles bei Herodot: Spiegel Athens im fünften Jahrhundert
Podtitul
Studien zur Geschichte und historiographischen Konstruktion des griechischen Freiheitskampfes 480 v. Chr.
Jazyk
německy
Rok vydání
2004
Vazba
pevná
ISBN10
3515085335
ISBN13
9783515085335
Série
Anotace
Herodot stellt den athenischen Strategen Themistokles als Retter der Griechen vor den Persern dar, der sich jedoch nach dem Wendepunkt bei Salamis gänzlich seiner Habsucht hingegeben habe. Die Studie weist nach, daß Herodot ihn zur Symbolfigur stilisiert und mit dem auffälligen Umschlag seines Charakterbildes die Entwicklung der Athener von den Vorkämpfern für die Freiheit in den Perserkriegen zu den Unterdrückern vieler Hellenen in der Pentekontaëtie reflektiert hat. Dazu hat er die ihm vorliegenden Traditionen, die Themistokles mehrheitlich als Verräter diffamierten, wohl von Grund auf umgestaltet. Mit diesen Deutungen liefert die Studie einen grundlegenden Beitrag zum Verständnis von Herodots Arbeitsweise und Darstellungszielen, mithin zur Entstehungsphase der griechischen Historiographie überhaupt. Daneben bietet sie neue Lösungen für die historischen Probleme um das Flottenbauprogramm des Themistokles, den Beginn seines Niedergangs sowie die Chronologie der griechischen Abwehrmaßnahmen und den Verlauf der Schlacht von Salamis.