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Scheitert Amerika?

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In seinem neuen Buch setzt sich Fukuyama kritisch mit den Neokonservativen in Amerika auseinander, die die Bush-Administration dominieren und federführend waren bei der Formulierung der amerikanischen Antwort auf die terroristische Bedrohung seit dem 11. September 2001. Fukuyama schildert die Herkunft der neokonservativen Ideologie und ihre Durchsetzung in der amerikanischen Politik seit den neunziger Jahren. Mit dem Irakkrieg habe sich diese führende Denkschule der vergangenen Jahre selbst diskreditiert. Ihr Unilateralismus, ihr Glaube an eine amerikanische Sonderstellung, ihr Mißtrauen gegenüber den europäischen Verbündeten und der UNO haben sie in eine Sackgasse geführt ? mit immensen innen- wie außenpolitischen Kosten. Scharfsinnig erörtert Fukuyama die Alternativen zur internationalen Politik der Regierung Bush und plädiert für die Rückkehr zu einer realistischen, unideologischen Außenpolitik, die von missionarischem Gebaren Abstand nimmt und Einvernehmen mit wichtigen internationalen Partnern sucht. Seine harsche Kritik an den Fehlern der Bush-Administration, namentlich am Irakkrieg, führt ihn zu überzeugenden Perspektiven für eine US-Außenpolitik nach der Ära Bush.

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Scheitert Amerika?, Francis Fukuyama

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2006
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Jazyk
německy
Vydavatel
Propyläen
Rok vydání
2006
Vazba
pevná
Počet stran
220
ISBN10
3549072899
ISBN13
9783549072899
Série
Původní název
America at the crossroads
Hodnocení
3,55 z 5
Anotace
In seinem neuen Buch setzt sich Fukuyama kritisch mit den Neokonservativen in Amerika auseinander, die die Bush-Administration dominieren und federführend waren bei der Formulierung der amerikanischen Antwort auf die terroristische Bedrohung seit dem 11. September 2001. Fukuyama schildert die Herkunft der neokonservativen Ideologie und ihre Durchsetzung in der amerikanischen Politik seit den neunziger Jahren. Mit dem Irakkrieg habe sich diese führende Denkschule der vergangenen Jahre selbst diskreditiert. Ihr Unilateralismus, ihr Glaube an eine amerikanische Sonderstellung, ihr Mißtrauen gegenüber den europäischen Verbündeten und der UNO haben sie in eine Sackgasse geführt ? mit immensen innen- wie außenpolitischen Kosten. Scharfsinnig erörtert Fukuyama die Alternativen zur internationalen Politik der Regierung Bush und plädiert für die Rückkehr zu einer realistischen, unideologischen Außenpolitik, die von missionarischem Gebaren Abstand nimmt und Einvernehmen mit wichtigen internationalen Partnern sucht. Seine harsche Kritik an den Fehlern der Bush-Administration, namentlich am Irakkrieg, führt ihn zu überzeugenden Perspektiven für eine US-Außenpolitik nach der Ära Bush.