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In diesem Werk rekonstruiert Arendt die Entwicklung des Antisemitismus im 18. und 19. Jahrhundert. Sie zeichnet den Zusammenhang des modernen Antisemitismus mit der Entwicklung der Nationalstaaten nach. Eine besondere Rolle in der Entstehung des modernen Antisemitismus spielt dabei der Rationalismus. Sie verwirft alle Ideologien des 19. Jahrhunderts, wie die bürgerliche Wissenschaftsgläubigkeit, z. B. des Darwinismus. Aber auch den Idealismus lehnt sie als Ursprung des nationalsozialistischen „Gesetzes der Natur“ ab. Ebenso steht sie dem geschichtsphilosophischen Fortschrittsoptimismus, der sich beispielsweise im Marxismus zeige, kritisch gegenüber. Darüber hinaus bemängelt sie die pessimistischen Geschichtsauffassungen, da sie Vorstellungen linearer Entwicklungen in keiner Form akzeptiert, sondern von der Möglichkeit eines Neuanfangs oder des Scheiterns einer jeden neuen Generation überzeugt ist.
Nákup knihy
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Hannah Arendt
- Jazyk
- Rok vydání
- 1980
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- (měkká)
Doručení
Platební metody
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Hannah Arendt
- Vydavatel
- Ullstein
- Rok vydání
- 1980
- Vazba
- měkká
- Počet stran
- 204
- ISBN10
- 3548350844
- ISBN13
- 9783548350844
- Série
- Štítky
- Naučná literatura, Společenské vědy, Historie, Politologie & Politika, Filosofická tématika, Politika, Vojenské dějiny, Válečná próza, Války, 20. století, Dárky pro dědu, Sociologie, Nemoci, Nacismus, Komunismus, Krutost, teror, Vláda, Proroctví, Totalitní režimy, Totalita, Světová válka, Monarchie, Imperialismus, Totalitní stát, Tyran
- První vydání
- 1951
- Původní název
- The Origins of Totalitarianism
- Hodnocení
- 4,3 z 5
- Anotace
- In diesem Werk rekonstruiert Arendt die Entwicklung des Antisemitismus im 18. und 19. Jahrhundert. Sie zeichnet den Zusammenhang des modernen Antisemitismus mit der Entwicklung der Nationalstaaten nach. Eine besondere Rolle in der Entstehung des modernen Antisemitismus spielt dabei der Rationalismus. Sie verwirft alle Ideologien des 19. Jahrhunderts, wie die bürgerliche Wissenschaftsgläubigkeit, z. B. des Darwinismus. Aber auch den Idealismus lehnt sie als Ursprung des nationalsozialistischen „Gesetzes der Natur“ ab. Ebenso steht sie dem geschichtsphilosophischen Fortschrittsoptimismus, der sich beispielsweise im Marxismus zeige, kritisch gegenüber. Darüber hinaus bemängelt sie die pessimistischen Geschichtsauffassungen, da sie Vorstellungen linearer Entwicklungen in keiner Form akzeptiert, sondern von der Möglichkeit eines Neuanfangs oder des Scheiterns einer jeden neuen Generation überzeugt ist.











