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Yves Klein

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Mitte der 1950er-Jahre eroberte Yves Klein (1928-1962) die Kunstwelt und erklärte: „Eine neue Welt erfordert einen neuen Menschen.“ Sein idiosynkratischer Stil und sein ungeheures Charisma verliehen seiner kurzen Karriere außergewöhnlichen Elan: In nur sieben Jahren produzierte er über 1000 Bilder , die heute als Klassiker der modernen Kunst gelten. Klein machte sich vor allem durch große monochrome Leinwände in einem besonderen, von ihm patentierten Blauton einen Namen. Das Internationale Klein Blau , bestehend aus reinem Pigment und Bindemittel, ist satt und leuchtend, tiefgründig und dekorativ zugleich. Der Künster wollte damit die Materiallosigkeit und Unendlichkeit der Welt heraufbeschwören. Klein war auch bekannt als Pionier gewagter Maltechniken. So setzte er „lebende Pinsel“ ein, nackte Frauen, die in Internationales Klein Blau getränkt auf großen Papierbögen Abdrücke ihrer Körper hinterließen. Diese sogenannten Anthropométries wurden oft als ausgeklügelte Performances aufgeführt, zu denen man blaue Cocktails reichte oder Kleins Komposition Monotone Symphonie spielte.

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Yves Klein, Hannah Weitemeier

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Jazyk
německy
Vydavatel
Taschen
Rok vydání
2016
Vazba
pevná
Počet stran
96
ISBN10
3836553104
ISBN13
9783836553100
Hodnocení
4,05 z 5
Anotace
Mitte der 1950er-Jahre eroberte Yves Klein (1928-1962) die Kunstwelt und erklärte: „Eine neue Welt erfordert einen neuen Menschen.“ Sein idiosynkratischer Stil und sein ungeheures Charisma verliehen seiner kurzen Karriere außergewöhnlichen Elan: In nur sieben Jahren produzierte er über 1000 Bilder , die heute als Klassiker der modernen Kunst gelten. Klein machte sich vor allem durch große monochrome Leinwände in einem besonderen, von ihm patentierten Blauton einen Namen. Das Internationale Klein Blau , bestehend aus reinem Pigment und Bindemittel, ist satt und leuchtend, tiefgründig und dekorativ zugleich. Der Künster wollte damit die Materiallosigkeit und Unendlichkeit der Welt heraufbeschwören. Klein war auch bekannt als Pionier gewagter Maltechniken. So setzte er „lebende Pinsel“ ein, nackte Frauen, die in Internationales Klein Blau getränkt auf großen Papierbögen Abdrücke ihrer Körper hinterließen. Diese sogenannten Anthropométries wurden oft als ausgeklügelte Performances aufgeführt, zu denen man blaue Cocktails reichte oder Kleins Komposition Monotone Symphonie spielte.