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Deutschlands verschwundene Orte

Ein Atlas

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Unter der Oberfläche Deutschlands liegen die Überreste vieler verschwundener Städte, Handelszentren und Dörfer – ein unbekanntes Deutschland. Pia Volk hat diese Orte erforscht und erzählt von ihrer einstigen Bedeutung und ihrem Untergang. Sie besucht die Relikte vergangener Größe in Wäldern, auf Feldern und in Asphaltwüsten. Der Atlas richtet sich an alle, die erahnen, dass unter unseren Füßen eine versunkene Welt verborgen ist. Im Bodensee finden sich Reste prähistorischer Pfahlbausiedlungen, während die einst kosmopolitische Siedlung Haithabu an der Ostsee als Knotenpunkt zwischen Skandinavien, dem Baltikum und Westeuropa galt. Die nordfriesische Stadt Rungholt versank im 14. Jahrhundert in einer Sturmflut und wurde erst viel später im Watt entdeckt. Vom großen jüdischen Ghetto Frankfurts, das bis ins 19. Jahrhundert existierte, sind nur noch Ruinen erhalten. Im 20. Jahrhundert mussten Dörfer der innerdeutschen Grenze oder Stauseen weichen, und viele Orte wurden für den Braunkohleabbau abgetragen. Pia Volk beschreibt das Schicksal von dreißig exemplarischen Orten, die von unseren Landkarten verschwunden sind, und lässt uns über ein versunkenes Deutschland staunen, das hier und da noch an die Oberfläche ragt.

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Deutschlands verschwundene Orte, Pia Volk

Jazyk
Rok vydání
2023
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Titul
Deutschlands verschwundene Orte
Podtitul
Ein Atlas
Jazyk
německy
Autoři
Pia Volk
Vydavatel
Beck
Rok vydání
2023
Vazba
pevná
Počet stran
286
ISBN10
3406806287
ISBN13
9783406806285
Série
Hodnocení
3,5 z 5
Anotace
Unter der Oberfläche Deutschlands liegen die Überreste vieler verschwundener Städte, Handelszentren und Dörfer – ein unbekanntes Deutschland. Pia Volk hat diese Orte erforscht und erzählt von ihrer einstigen Bedeutung und ihrem Untergang. Sie besucht die Relikte vergangener Größe in Wäldern, auf Feldern und in Asphaltwüsten. Der Atlas richtet sich an alle, die erahnen, dass unter unseren Füßen eine versunkene Welt verborgen ist. Im Bodensee finden sich Reste prähistorischer Pfahlbausiedlungen, während die einst kosmopolitische Siedlung Haithabu an der Ostsee als Knotenpunkt zwischen Skandinavien, dem Baltikum und Westeuropa galt. Die nordfriesische Stadt Rungholt versank im 14. Jahrhundert in einer Sturmflut und wurde erst viel später im Watt entdeckt. Vom großen jüdischen Ghetto Frankfurts, das bis ins 19. Jahrhundert existierte, sind nur noch Ruinen erhalten. Im 20. Jahrhundert mussten Dörfer der innerdeutschen Grenze oder Stauseen weichen, und viele Orte wurden für den Braunkohleabbau abgetragen. Pia Volk beschreibt das Schicksal von dreißig exemplarischen Orten, die von unseren Landkarten verschwunden sind, und lässt uns über ein versunkenes Deutschland staunen, das hier und da noch an die Oberfläche ragt.