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Jugend - Staat - Gewalt

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Die Auseinandersetzungen um zentrale gesellschaftliche Fragen haben in den letzten Jahren zugenommen. Jugendliche und soziale Bewegungen fordern oft eine Erweiterung demokratischer Verfahren, Minderheitenschutz und die Möglichkeit, Entscheidungen rückgängig zu machen. Dabei scheinen ihnen kaum noch Wege offen zu stehen, was dazu führt, dass auch gewaltsame Aktivitäten als möglicher Ausweg in Betracht gezogen werden. Dies gilt nicht nur für diejenigen, die offen Gewalt befürworten, sondern auch für jene, die aus der Distanz Verständnis zeigen. Der vorliegende Band diskutiert das Verhältnis von Jugend, Staat und Gewalt, um Fragen der politischen Sozialisation zu klären und nach Ansätzen für jugendpolitische sowie pädagogische Aktivitäten zu suchen. Die Beiträge behandeln verschiedene Aspekte: von der Einführung in die Problematik über das Verständnis von Gewalt bis hin zu staatlichen Gewaltmonopolen und deren Einfluss auf die demokratische Gesellschaft. Weitere Themen sind Gewalt als Sozialisationserfahrung in Familie und Schule, die Rolle der Bundeswehr sowie die Auswirkungen von staatlichem Nicht-Handeln. Auch die Dynamiken politischer Aktionsformen und die Rolle der Medien in Eskalationsprozessen werden thematisiert. Abschließend wird die Frage aufgeworfen, ob die Jugendpolitik versagt und ob die Jugendarbeit angemessen reagiert.

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Jugend - Staat - Gewalt, Wilhelm Heitmeyer

Jazyk
Rok vydání
1989
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Titul
Jugend - Staat - Gewalt
Jazyk
německy
Vydavatel
Juventa-Verl.
Rok vydání
1989
Vazba
měkká
Počet stran
300
ISBN10
3779904128
ISBN13
9783779904120
Série
Anotace
Die Auseinandersetzungen um zentrale gesellschaftliche Fragen haben in den letzten Jahren zugenommen. Jugendliche und soziale Bewegungen fordern oft eine Erweiterung demokratischer Verfahren, Minderheitenschutz und die Möglichkeit, Entscheidungen rückgängig zu machen. Dabei scheinen ihnen kaum noch Wege offen zu stehen, was dazu führt, dass auch gewaltsame Aktivitäten als möglicher Ausweg in Betracht gezogen werden. Dies gilt nicht nur für diejenigen, die offen Gewalt befürworten, sondern auch für jene, die aus der Distanz Verständnis zeigen. Der vorliegende Band diskutiert das Verhältnis von Jugend, Staat und Gewalt, um Fragen der politischen Sozialisation zu klären und nach Ansätzen für jugendpolitische sowie pädagogische Aktivitäten zu suchen. Die Beiträge behandeln verschiedene Aspekte: von der Einführung in die Problematik über das Verständnis von Gewalt bis hin zu staatlichen Gewaltmonopolen und deren Einfluss auf die demokratische Gesellschaft. Weitere Themen sind Gewalt als Sozialisationserfahrung in Familie und Schule, die Rolle der Bundeswehr sowie die Auswirkungen von staatlichem Nicht-Handeln. Auch die Dynamiken politischer Aktionsformen und die Rolle der Medien in Eskalationsprozessen werden thematisiert. Abschließend wird die Frage aufgeworfen, ob die Jugendpolitik versagt und ob die Jugendarbeit angemessen reagiert.