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Das Leben des Herrn de Molière

Roman

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Vielleicht hat die Literaturgeschichte nie einen so auffälligen Parallelismus wie den zwischen Bulgakow und Molière gekannt. Der unkonventionelle Autor von Meister und Margarita bringt die stalinistische Zensur immer wieder in Schwierigkeiten. So erkennt er sich bis zur Identifikation in Molière. Das Leben des Herrn de Molière ist nicht so sehr eine Biografie, sondern der Roman, der in der ersten Person von einem russischen Prosaiker und Dramatiker des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde, der in die Seiten des Buches eintritt, wie Pirandello auf die Bühne tritt, um seine Charaktere direkt zu beobachten, mit ihnen zu sprechen und sie zu berühren. Die Sympathie für seinen Helden erhält sowohl die Schamhaftigkeit als auch den Pathos, die aus der Selbstbeziehung entstehen. Die Beziehung zur politischen Macht ist das gefährliche Spiel, in dem der Autor, wie Molière, keine Illusionen hat. Was letztlich bleibt, ist das Werk, ans Licht gebracht durch die geschickten Hände einer erfahrenen Hebamme, und der inhärente Humor der Farce, die wir leben. Das Leben des Herrn de Molière ist die Begegnung zwischen zwei großen Schriftstellern.

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Das Leben des Herrn de Molière, Mikhail Afanasyevich Bulgakov

Jazyk
Rok vydání
1982
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3,7
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Podtitul
Roman
Jazyk
německy
Vydavatel
Luchterhand
Rok vydání
1982
Vazba
měkká
Počet stran
182
ISBN10
3472613874
ISBN13
9783472613879
Série
První vydání
1962
Původní název
Жизнь господина де Мольера [žizň gospodina de Moljera]
Hodnocení
3,7 z 5
Anotace
Vielleicht hat die Literaturgeschichte nie einen so auffälligen Parallelismus wie den zwischen Bulgakow und Molière gekannt. Der unkonventionelle Autor von Meister und Margarita bringt die stalinistische Zensur immer wieder in Schwierigkeiten. So erkennt er sich bis zur Identifikation in Molière. Das Leben des Herrn de Molière ist nicht so sehr eine Biografie, sondern der Roman, der in der ersten Person von einem russischen Prosaiker und Dramatiker des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde, der in die Seiten des Buches eintritt, wie Pirandello auf die Bühne tritt, um seine Charaktere direkt zu beobachten, mit ihnen zu sprechen und sie zu berühren. Die Sympathie für seinen Helden erhält sowohl die Schamhaftigkeit als auch den Pathos, die aus der Selbstbeziehung entstehen. Die Beziehung zur politischen Macht ist das gefährliche Spiel, in dem der Autor, wie Molière, keine Illusionen hat. Was letztlich bleibt, ist das Werk, ans Licht gebracht durch die geschickten Hände einer erfahrenen Hebamme, und der inhärente Humor der Farce, die wir leben. Das Leben des Herrn de Molière ist die Begegnung zwischen zwei großen Schriftstellern.