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Kleine Gemeinheiten

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»Für mich ist diese Sammlung miteinander verbundener Erzählungen, die alle in einem rückständigen, vom Unglück heimgesuchten griechischen Dorf spielen, die literarische Entdeckung des Jahres.« Annie Proulx, Autorin von ›Schiffsmeldungen‹ »Verdammt!« brachte Pater Gerasimo hervor. »Der Jüngste Tag ist gekommen.« Als das kleine namenlose griechische Dorf, in dem diese neunzehn miteinander verknüpften Geschichten spielen, von einem Erdbeben heimgesucht wird, ist dies für den verzweifelten Pater der unwiderlegbare Beweis für den himmlischen Zorn, der angesichts der vielen kleinen und großen Sünden seiner gottlosen Schäfchen nun auf sie alle herabkommt. Das Leben auf dem Land aber ist hart, für Mensch und Tier, und vom Bahnwärter über den Bürgermeister bis hin zum Barbier oder zur Hure: keiner bleibt von den Katastrophen der verschiedensten Art verschont. Da bleibt die ein oder andere Schandtat nicht aus, ob nun aus Habgier oder Liebe begangen. Von Zeit zu Zeit kommen auch Besucher in das dem Untergang geweihte Dorf am Ende der Welt: ein König im Exil, ein Bischof, der vorgibt, Wunder bewirken zu können, ein Zigeunerzirkus mit einem Zentaur, eine exotische Vogelhändlerin, Sänger, Gewichtheber und handelsreisende Gauner. Und am Ende ist es nicht der göttliche Zorn, der die Zerstörung bringt, sondern, wie so häufig, der Mensch höchstselbst ...

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Kleine Gemeinheiten, Panos Karnezis

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2004
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Jazyk
německy
Rok vydání
2004
Vazba
měkká
Počet stran
277
ISBN10
3423243961
ISBN13
9783423243964
Série
První vydání
2002
Původní název
Little Infamies
Hodnocení
3,75 z 5
Anotace
»Für mich ist diese Sammlung miteinander verbundener Erzählungen, die alle in einem rückständigen, vom Unglück heimgesuchten griechischen Dorf spielen, die literarische Entdeckung des Jahres.« Annie Proulx, Autorin von ›Schiffsmeldungen‹ »Verdammt!« brachte Pater Gerasimo hervor. »Der Jüngste Tag ist gekommen.« Als das kleine namenlose griechische Dorf, in dem diese neunzehn miteinander verknüpften Geschichten spielen, von einem Erdbeben heimgesucht wird, ist dies für den verzweifelten Pater der unwiderlegbare Beweis für den himmlischen Zorn, der angesichts der vielen kleinen und großen Sünden seiner gottlosen Schäfchen nun auf sie alle herabkommt. Das Leben auf dem Land aber ist hart, für Mensch und Tier, und vom Bahnwärter über den Bürgermeister bis hin zum Barbier oder zur Hure: keiner bleibt von den Katastrophen der verschiedensten Art verschont. Da bleibt die ein oder andere Schandtat nicht aus, ob nun aus Habgier oder Liebe begangen. Von Zeit zu Zeit kommen auch Besucher in das dem Untergang geweihte Dorf am Ende der Welt: ein König im Exil, ein Bischof, der vorgibt, Wunder bewirken zu können, ein Zigeunerzirkus mit einem Zentaur, eine exotische Vogelhändlerin, Sänger, Gewichtheber und handelsreisende Gauner. Und am Ende ist es nicht der göttliche Zorn, der die Zerstörung bringt, sondern, wie so häufig, der Mensch höchstselbst ...