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Die Massgebenden Menschen

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Karl Jaspers war ein deutscher Psychologe und Philosoph, der als der größte Vertreter des deutschen Existentialismus nach Martin Heidegger gilt, obwohl er diese Bezeichnung ablehnte. Er wurde in Oldenburg in eine wohlhabende, konservative Familie geboren, die von der politischen Kultur des liberalen Norddeutschlands beeinflusst war, was seine Gedanken mit einem demokratischen, liberalen und zugleich strengen religiösen Charakter prägte. Er starb in Basel (Schweiz). Aufgrund seiner Krankheit in der Kindheit, die seine Lungen betraf, und später aufgrund von Durchblutungsstörungen erhielt er besondere Unterstützung von seiner Familie. Dies beeinflusste direkt seine intellektuelle Ausrichtung auf die Geisteswissenschaften. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Philosophie, hatte jedoch Bedenken, sie als Beruf zu wählen, und wandte sich dem Studium der Psychologie und der Psychiatrie zu. 1908 promovierte er an der Universität Heidelberg und wurde 1916 Professor für Psychologie und 1921 Professor für Philosophie an derselben Universität, bis er von der nationalsozialistischen Regierung aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Frau aus dem Lehrbetrieb ausgeschlossen wurde. Er kehrte erst nach dem Ende des Krieges 1945 an die Universität zurück.

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Die Massgebenden Menschen, Karl Jaspers

Jazyk
Rok vydání
1967
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3,5
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Titul
Die Massgebenden Menschen
Jazyk
německy
Vydavatel
Piper
Rok vydání
1967
Série
Původní název
Die grossen Philosophen.
Hodnocení
3,5 z 5
Anotace
Karl Jaspers war ein deutscher Psychologe und Philosoph, der als der größte Vertreter des deutschen Existentialismus nach Martin Heidegger gilt, obwohl er diese Bezeichnung ablehnte. Er wurde in Oldenburg in eine wohlhabende, konservative Familie geboren, die von der politischen Kultur des liberalen Norddeutschlands beeinflusst war, was seine Gedanken mit einem demokratischen, liberalen und zugleich strengen religiösen Charakter prägte. Er starb in Basel (Schweiz). Aufgrund seiner Krankheit in der Kindheit, die seine Lungen betraf, und später aufgrund von Durchblutungsstörungen erhielt er besondere Unterstützung von seiner Familie. Dies beeinflusste direkt seine intellektuelle Ausrichtung auf die Geisteswissenschaften. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Philosophie, hatte jedoch Bedenken, sie als Beruf zu wählen, und wandte sich dem Studium der Psychologie und der Psychiatrie zu. 1908 promovierte er an der Universität Heidelberg und wurde 1916 Professor für Psychologie und 1921 Professor für Philosophie an derselben Universität, bis er von der nationalsozialistischen Regierung aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Frau aus dem Lehrbetrieb ausgeschlossen wurde. Er kehrte erst nach dem Ende des Krieges 1945 an die Universität zurück.