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Baudelaire 'Die Blumen des Bösen', Umdichtungen

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1894 stellte George zum ersten Male die Frucht seiner Auseinandersetzung mit den Werken des Franzosen in Form von fünf Übertragungen aus dessen Gedichtband »Fleurs du Mal« einer breiteren Öffentlichkeit vor. 1901, als die Arbeit an den »Blumen des Bösen« abgeschlossen war, erschien bei Georg Bondi die erste öffentliche Ausgabe, die 109 der insgesamt 151 Gedichte Baudelaires umfasst.Auch die neue Ausgabe geht von dieser Textgrundlage aus, indes ermöglicht ein eigens verfasster Anhang den Nachvollzug der intensiven Bemühungen Georges um die Texte. So lässt sich daraus auch die Reihenfolge, in der George seine Umdichtungen vorgenommen hat, nachvollziehen. Denn für George war die zehnjährige Arbeit an der Übertragung der »Fleurs du Mal« weniger von der Absicht getragen, Baudelaire dem deutschen Leser näherzubringen, als von dem Versuch, seinen eigenen poetischen Stil in der Auseinandersetzung mit dem Werk des bewunderten Franzosen zu entwickeln.

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Baudelaire 'Die Blumen des Bösen', Umdichtungen, Stefan George

Jazyk
Rok vydání
1983
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Jazyk
německy
Vydavatel
Klett-Cotta
Rok vydání
1983
Vazba
pevná
Počet stran
188
ISBN10
3608951180
ISBN13
9783608951189
Série
Hodnocení
4,35 z 5
Anotace
1894 stellte George zum ersten Male die Frucht seiner Auseinandersetzung mit den Werken des Franzosen in Form von fünf Übertragungen aus dessen Gedichtband »Fleurs du Mal« einer breiteren Öffentlichkeit vor. 1901, als die Arbeit an den »Blumen des Bösen« abgeschlossen war, erschien bei Georg Bondi die erste öffentliche Ausgabe, die 109 der insgesamt 151 Gedichte Baudelaires umfasst.Auch die neue Ausgabe geht von dieser Textgrundlage aus, indes ermöglicht ein eigens verfasster Anhang den Nachvollzug der intensiven Bemühungen Georges um die Texte. So lässt sich daraus auch die Reihenfolge, in der George seine Umdichtungen vorgenommen hat, nachvollziehen. Denn für George war die zehnjährige Arbeit an der Übertragung der »Fleurs du Mal« weniger von der Absicht getragen, Baudelaire dem deutschen Leser näherzubringen, als von dem Versuch, seinen eigenen poetischen Stil in der Auseinandersetzung mit dem Werk des bewunderten Franzosen zu entwickeln.