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Räume schaffen

Eine explorative Fallstudie am Beispiel der Vermittlung von Site-specific Performance Art in der Primarstufe

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Anna Sterns innovative qualitative Studie beforscht ein Projekt zu Site-specific Performance Art in der Grundschule und kann das Bildungspotential dieses zeitgenössischen Genres erstmals empirisch belegen. Im Dialog mit aktuellen Theorien zu Raum und Performance werden auf der Grundlage von videografischen Daten faszinierende Portraits und Interpretationen entwickelt, die auch die Perspektive der Kinder auf ihre Performances rekonstruieren. In ihnen spiegeln sich neben materiellen und sozialen Ordnungen des Ortes und Impulsen des kunstpädagogischen Settings existenzielle Immer wieder werden Übergänge aufgeführt, vom magischen zum rationalen Raum, vom Wachen zum Schlaf, vom Leben zum Tod. Deutlich wird, dass kindliche raumschaffende Praxen hochgradig anschlussfähig sind an zeitgenössische ortsspezifische Strategien. In Zeiten, in denen die Institutionalisierung und Pädagogisierung von Kindheit massiv zunimmt, plädiert Anna Stern für eine sozialraumorientierte und performative Kunstpädagogik, die sich zum Anwalt für selbstbestimmte Handlungs- und Gestaltungsräume von Kindern macht und liefert das Modell einer Site-specific Performance Art Education für die kunstpädagogische Praxis gleich mit.

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Räume schaffen, Anna Stern

Jazyk
Rok vydání
2021
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Titul
Räume schaffen
Podtitul
Eine explorative Fallstudie am Beispiel der Vermittlung von Site-specific Performance Art in der Primarstufe
Jazyk
německy
Autoři
Anna Stern
Vydavatel
Kopäd Verlag
Rok vydání
2021
Počet stran
500
ISBN10
3867365903
ISBN13
9783867365901
Série
Anotace
Anna Sterns innovative qualitative Studie beforscht ein Projekt zu Site-specific Performance Art in der Grundschule und kann das Bildungspotential dieses zeitgenössischen Genres erstmals empirisch belegen. Im Dialog mit aktuellen Theorien zu Raum und Performance werden auf der Grundlage von videografischen Daten faszinierende Portraits und Interpretationen entwickelt, die auch die Perspektive der Kinder auf ihre Performances rekonstruieren. In ihnen spiegeln sich neben materiellen und sozialen Ordnungen des Ortes und Impulsen des kunstpädagogischen Settings existenzielle Immer wieder werden Übergänge aufgeführt, vom magischen zum rationalen Raum, vom Wachen zum Schlaf, vom Leben zum Tod. Deutlich wird, dass kindliche raumschaffende Praxen hochgradig anschlussfähig sind an zeitgenössische ortsspezifische Strategien. In Zeiten, in denen die Institutionalisierung und Pädagogisierung von Kindheit massiv zunimmt, plädiert Anna Stern für eine sozialraumorientierte und performative Kunstpädagogik, die sich zum Anwalt für selbstbestimmte Handlungs- und Gestaltungsräume von Kindern macht und liefert das Modell einer Site-specific Performance Art Education für die kunstpädagogische Praxis gleich mit.