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Psychologie der Massen

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»Die Massen sind so etwas wie die Sphinx der antiken Sage: man muß die Fragen, die ihre Psychologie uns stellt, lösen und darauf gefaßt sein, von ihnen verschlungen zu werden.« Mit seinem Buch »Psychologie der Massen«, das 1895 in der französischen Originalfassung und 1908 erstmals auf Deutsch, in der vorliegenden Übersetzung von Rudolf Eisler, erschien, wurde Le Bon zum Begründer der Massenpsychologie und zum bedeutenden Wegbereiter soziologischer wie psychologischer Forschungen. Er vertritt die Auffassung, dass die Masse, auch bei Angehörigen der Hochkultur, die Kritikfähigkeit und damit auch die »Individualität« des Einzelnen verwischt: Der einzelne Mensch verliere sich in der Masse und verhalte sich rein affektiv; die Massensituation an sich löse Leichtgläubigkeit aus und unterliege den Gesetzen der psychischen Ansteckung. Für den Führer, der die Massen zu lenken verstehe, sei es daher ein Leichtes, sie zu beherrschen – ein Ansatz, der in der Rückschau geradezu prophetisch wirkt.

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Psychologie der Massen, Gustave Le Bon

Jazyk
Rok vydání
1982
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(pevná),
Stav knihy
Velmi dobrá
Cena
139 Kč

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3,9
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861 Hodnocení

Knihu jsem četla kvůli škole. Téma mi přišlo zajímavé a fascinující. Psáno relativně srozumitelně

Jazyk
německy
Vydavatel
Kröner
Rok vydání
1982
Vazba
pevná
Počet stran
156
ISBN10
3520099152
ISBN13
9783520099150
Série
První vydání
1895
Původní název
Psychologie des foules
Hodnocení
3,9 z 5
Anotace
»Die Massen sind so etwas wie die Sphinx der antiken Sage: man muß die Fragen, die ihre Psychologie uns stellt, lösen und darauf gefaßt sein, von ihnen verschlungen zu werden.« Mit seinem Buch »Psychologie der Massen«, das 1895 in der französischen Originalfassung und 1908 erstmals auf Deutsch, in der vorliegenden Übersetzung von Rudolf Eisler, erschien, wurde Le Bon zum Begründer der Massenpsychologie und zum bedeutenden Wegbereiter soziologischer wie psychologischer Forschungen. Er vertritt die Auffassung, dass die Masse, auch bei Angehörigen der Hochkultur, die Kritikfähigkeit und damit auch die »Individualität« des Einzelnen verwischt: Der einzelne Mensch verliere sich in der Masse und verhalte sich rein affektiv; die Massensituation an sich löse Leichtgläubigkeit aus und unterliege den Gesetzen der psychischen Ansteckung. Für den Führer, der die Massen zu lenken verstehe, sei es daher ein Leichtes, sie zu beherrschen – ein Ansatz, der in der Rückschau geradezu prophetisch wirkt.