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Der Beweis des Jahrhunderts

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Im Jahr 2000 veröffentlichte das Clay Institute eine Liste mit sieben mathematischen Rätseln und setzte jeweils ein Preisgeld von einer Million US-Dollar für deren Lösung aus. Eines dieser sogenannten »Millennium-Probleme« war der Beweis der Poincaré-Vermutung, an dem sich die klügsten Köpfe seit fast hundert Jahren versuchten. 2002 gelang Grigori Jakowlewitsch Perelman, einem exzentrischen russisch-jüdischen Mathematiker, der Beweis. Dies war eine Sensation in der Mathematik, und er erhielt das Preisgeld, das er jedoch ablehnte, ebenso wie den Kontakt zur Welt. Heute lebt Perelman, der mit Isaac Newton verglichen wird, ohne Festanstellung und zurückgezogen bei seiner Mutter in St. Petersburg. Masha Gessen verfolgt Perelmans Lebensweg, von seinen Anfängen als Wunderkind im Leningrad der 1970er Jahre bis zu seinem Rückzug. Durch Gespräche mit ehemaligen Mitschülern, Lehrern und Kollegen entsteht das Bild eines Mannes, dessen außergewöhnliche gedankliche Strenge ihm zu mathematischen Höchstleistungen verhalf, ihn aber auch zunehmend von der Welt entfremdete. Diese Erzählung ist eine spannende Reise in die Welt der Mathematik und zugleich die faszinierende Geschichte eines der größten Genies unserer Zeit, geprägt von Triumph und Tragik.

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Der Beweis des Jahrhunderts, Máša Gessen

Jazyk
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2013
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Poškozená
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73 Kč

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Jazyk
německy
Vydavatel
Suhrkamp
Rok vydání
2013
Vazba
pevná
Počet stran
321
ISBN10
3518423703
ISBN13
9783518423707
Série
Původní název
Perfect rigor
Hodnocení
4,15 z 5
Anotace
Im Jahr 2000 veröffentlichte das Clay Institute eine Liste mit sieben mathematischen Rätseln und setzte jeweils ein Preisgeld von einer Million US-Dollar für deren Lösung aus. Eines dieser sogenannten »Millennium-Probleme« war der Beweis der Poincaré-Vermutung, an dem sich die klügsten Köpfe seit fast hundert Jahren versuchten. 2002 gelang Grigori Jakowlewitsch Perelman, einem exzentrischen russisch-jüdischen Mathematiker, der Beweis. Dies war eine Sensation in der Mathematik, und er erhielt das Preisgeld, das er jedoch ablehnte, ebenso wie den Kontakt zur Welt. Heute lebt Perelman, der mit Isaac Newton verglichen wird, ohne Festanstellung und zurückgezogen bei seiner Mutter in St. Petersburg. Masha Gessen verfolgt Perelmans Lebensweg, von seinen Anfängen als Wunderkind im Leningrad der 1970er Jahre bis zu seinem Rückzug. Durch Gespräche mit ehemaligen Mitschülern, Lehrern und Kollegen entsteht das Bild eines Mannes, dessen außergewöhnliche gedankliche Strenge ihm zu mathematischen Höchstleistungen verhalf, ihn aber auch zunehmend von der Welt entfremdete. Diese Erzählung ist eine spannende Reise in die Welt der Mathematik und zugleich die faszinierende Geschichte eines der größten Genies unserer Zeit, geprägt von Triumph und Tragik.