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»Briefe schreiben heißt sich vor den Gespenstern entblößen, worauf sie gierig warten. Geschriebene Küsse kommen nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern auf dem Wege ausge-trunken . . .« Zu Beginn des Jahres 1920 hatte Franz Kafka Milena kennengelernt. Zwischen ihr und Kafka entstand eine sehr innige Freundschaft. Schon Kafkas Tagebücher haben uns die wirkliche Tiefe dieser Freundschaft gezeigt. Doch ahnen wir dort nur, was sich hier in diesen zum erstenmal veröffentlichten Briefen offenbart: ein Liebesroman, eine Orgie an Verzweiflung, Seligkeit, Selbstzerfleischung und Selbsterniedrigung. »In der rücksichtslosen Enthüllung menschlicher Größe und Schwachheit, Leidenschaft und Feigheit, kann dieser Band als Lebensdokument nur etwa mit Rousseaus ›Bekenntnissen‹ verglichen werden.« Die Welt
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Briefe an Milena, Franz Kafka
- Jazyk
- Rok vydání
- 1982
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- (měkká)
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- Titul
- Briefe an Milena
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Franz Kafka
- Vydavatel
- Fischer-Taschenbuch-Verlag
- Rok vydání
- 1982
- Vazba
- měkká
- ISBN10
- 3596207568
- ISBN13
- 9783596207565
- Série
- Štítky
- Naučná literatura, Umění & Kultura, Duchovní literatura, Skutečné příběhy, Životopisy, Právní tématika, Náboženství, Autobiografie & Memoáry, Fotografické publikace, Literatura faktu, Škola, Dárky pro ženy, Reportážní literatura, Židé, Praha, Židovská literatura, Fotografie, Vysoká škola, univerzita, Touha, Judaismus, Dopisy, Úvahy a zamyšlení, Spisovatelé, Bestsellery, Korespondence, Dobové fotografie, Grafika, Čechy, Rok 1968, Spisy, dokumenty, Stará Praha, Franz Kafka, 1883-1924, Univerzita Karlova, Rudolfínská Praha, Vyšehrad, Zakázané knihy, Milena Jesenská, 1896-1944
- Původní název
- Briefe an Milena
- Hodnocení
- 3,9 z 5
- Anotace
- »Briefe schreiben heißt sich vor den Gespenstern entblößen, worauf sie gierig warten. Geschriebene Küsse kommen nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern auf dem Wege ausge-trunken . . .« Zu Beginn des Jahres 1920 hatte Franz Kafka Milena kennengelernt. Zwischen ihr und Kafka entstand eine sehr innige Freundschaft. Schon Kafkas Tagebücher haben uns die wirkliche Tiefe dieser Freundschaft gezeigt. Doch ahnen wir dort nur, was sich hier in diesen zum erstenmal veröffentlichten Briefen offenbart: ein Liebesroman, eine Orgie an Verzweiflung, Seligkeit, Selbstzerfleischung und Selbsterniedrigung. »In der rücksichtslosen Enthüllung menschlicher Größe und Schwachheit, Leidenschaft und Feigheit, kann dieser Band als Lebensdokument nur etwa mit Rousseaus ›Bekenntnissen‹ verglichen werden.« Die Welt













