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Essais

Erste moderne Gesamtübersetzung

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Friedrich Nietzsche lobte den französischen Philosophen Michel de Montaigne und seine Essais, die hier vollständig übersetzt von Hans Stilett vorliegen. Montaigne äußert sich kritisch über die allgemeine Neigung zur Traurigkeit, die er als schädlich und niedrig erachtet. Er beschreibt, dass die Stoiker ihren Weisen raten, sich nicht von Traurigkeit leiten zu lassen. Eine Geschichte über den ägyptischen König Psammetich verdeutlicht seine Argumentation: Trotz des Verlusts seiner Tochter und der drohenden Hinrichtung seines Sohnes blieb Psammetich gefasst, während er beim Anblick eines Vertrauten, der ebenfalls gefangen genommen wurde, seinen Schmerz nicht mehr zurückhalten konnte. Dies wird mit der Reaktion eines Fürsten verglichen, der den Tod seiner Brüder mit stoischer Ruhe ertrug, aber beim Verlust eines Untergebenen überwältigt wurde. Montaigne zeigt, dass die Traurigkeit oft in Schüben kommt und dass das letzte Unglück den bereits übervollen Schmerz zum Ausdruck bringt. Diese Einsichten laden dazu ein, über die Natur des menschlichen Leidens und die Grenzen des Erträglichen nachzudenken.

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Essais, Michel de Montaigne

Jazyk
Rok vydání
2016
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Titul
Essais
Podtitul
Erste moderne Gesamtübersetzung
Jazyk
německy
Rok vydání
2016
Vazba
pevná
Počet stran
576
ISBN10
3847700014
ISBN13
9783847700012
Série
První vydání
1580
Původní název
Les essais
Hodnocení
4,25 z 5
Anotace
Friedrich Nietzsche lobte den französischen Philosophen Michel de Montaigne und seine Essais, die hier vollständig übersetzt von Hans Stilett vorliegen. Montaigne äußert sich kritisch über die allgemeine Neigung zur Traurigkeit, die er als schädlich und niedrig erachtet. Er beschreibt, dass die Stoiker ihren Weisen raten, sich nicht von Traurigkeit leiten zu lassen. Eine Geschichte über den ägyptischen König Psammetich verdeutlicht seine Argumentation: Trotz des Verlusts seiner Tochter und der drohenden Hinrichtung seines Sohnes blieb Psammetich gefasst, während er beim Anblick eines Vertrauten, der ebenfalls gefangen genommen wurde, seinen Schmerz nicht mehr zurückhalten konnte. Dies wird mit der Reaktion eines Fürsten verglichen, der den Tod seiner Brüder mit stoischer Ruhe ertrug, aber beim Verlust eines Untergebenen überwältigt wurde. Montaigne zeigt, dass die Traurigkeit oft in Schüben kommt und dass das letzte Unglück den bereits übervollen Schmerz zum Ausdruck bringt. Diese Einsichten laden dazu ein, über die Natur des menschlichen Leidens und die Grenzen des Erträglichen nachzudenken.