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Marsilio Ficino (1433–1499) ist vor allem als bedeutender Übersetzer und Kommentator Platons und der Neuplatoniker bekannt. Die platonische Philosophie bildete jedoch nicht nur einen isolierten Bestandteil seines Denkens, sondern stellte einen unterstützenden Pfeiler des Christentums dar und formte zusammen mit diesem den christlichen Platonismus. Um Ficinus Denken vollständig zu verstehen, dürfen wir seine medizinischen Interessen nicht außer Acht lassen, die ihm eine spezifische Farbigkeit und Fülle verleihen. In seinem dreiteiligen Werk „De vita“ (1489), das zu seinen meistgelesenen Schriften wurde, widmet er sich Themen, die besonders für Gelehrte von Bedeutung sind, die wie Ficino selbst in ihrer Forschung anfällig für Melancholie sind; es handelt sich somit um das historisch erste Werk, das sich mit Berufekrankheiten beschäftigt. Obwohl es sich um gesundheitswissenschaftliche Texte handelt, entwickelt das dritte Buch ein theoretisches System der sogenannten natürlichen Magie (magia naturalis), das aus früheren magisch-astrologischen Traditionen schöpft und weit über die Grenzen der reinen Medizin hinausgeht. Aufgrund ihrer komplexen Natur, die ein breites Spektrum an Interessen und Themen widerspiegelt, können die Bücher als einzigartiges Tor zur Welt des renaissancezeitlichen Denkens betrachtet werden.
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De vita libri tres, Marsilio Ficino
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- 1978
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