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Mittelmeerstudien: Konstruktionen mediterraner Insularitäten

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'Das Konzept der Insularität kann wichtige Impulse für interdisziplinäre Forschungen zum Mittelmeerraum geben, weil es die spezifische "insulare" Dimension der Archipele und Inseln des "Mare Magnum" ins Zentrum der Betrachtung rückt. Der Begriff "Insularität" stammt eigentlich aus der Renaissance, blieb aber bis zu seiner Wiederentdeckung in der modernen Forschung weitgehend ungenutzt. Das mit ihm umschriebene wissenschaftliche Konzept ist eng verbunden mit der Frage nach spezifischen biologischen, ökonomischen, politischen, militärischen, kulturellen und religiösen Phänomenen auf Inseln, die gerade aus der Tatsache resultieren, dass Inseln komplett von Wasser umgeben und in ihren Ressourcen begrenzt sind. Bei näherer Betrachtung bedingen diese naturgegebenen Kriterien jedoch eine Vielfalt spezifischer Wege gerade im Mittelmeerraum, Insularität in Texten und Bildern zu konstruieren. Diesen unterschiedlichen Modi der Konstruktionen mediterraner Insularitäten widmet sich der vorliegende Band, dessen zehn Beiträge ein breites disziplinäres und chronologischen Spektrum abdecken: Es reicht von der alten und mittelalterlichen Geschichte über die Theologie und die Literaturwissenschaft bis zur Migrationsforschung, der Soziologie und der vergleichenden, systematischen Inselforschung (der Nissologi)."--

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Mittelmeerstudien: Konstruktionen mediterraner Insularitäten, Reinhard von Bendemann, Annette Gerstenberg, Nikolas Jaspert, Sebastian Kolditz

Jazyk
Rok vydání
2016
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(pevná),
Stav knihy
Velmi dobrá
Cena
189 Kč

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Titul
Mittelmeerstudien: Konstruktionen mediterraner Insularitäten
Jazyk
německy
Rok vydání
2016
Vazba
pevná
Počet stran
279
ISBN10
3506766333
ISBN13
9783506766335
Série
Anotace
'Das Konzept der Insularität kann wichtige Impulse für interdisziplinäre Forschungen zum Mittelmeerraum geben, weil es die spezifische "insulare" Dimension der Archipele und Inseln des "Mare Magnum" ins Zentrum der Betrachtung rückt. Der Begriff "Insularität" stammt eigentlich aus der Renaissance, blieb aber bis zu seiner Wiederentdeckung in der modernen Forschung weitgehend ungenutzt. Das mit ihm umschriebene wissenschaftliche Konzept ist eng verbunden mit der Frage nach spezifischen biologischen, ökonomischen, politischen, militärischen, kulturellen und religiösen Phänomenen auf Inseln, die gerade aus der Tatsache resultieren, dass Inseln komplett von Wasser umgeben und in ihren Ressourcen begrenzt sind. Bei näherer Betrachtung bedingen diese naturgegebenen Kriterien jedoch eine Vielfalt spezifischer Wege gerade im Mittelmeerraum, Insularität in Texten und Bildern zu konstruieren. Diesen unterschiedlichen Modi der Konstruktionen mediterraner Insularitäten widmet sich der vorliegende Band, dessen zehn Beiträge ein breites disziplinäres und chronologischen Spektrum abdecken: Es reicht von der alten und mittelalterlichen Geschichte über die Theologie und die Literaturwissenschaft bis zur Migrationsforschung, der Soziologie und der vergleichenden, systematischen Inselforschung (der Nissologi)."--