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Suhrkamp Taschenbuch - 3057: Rückblenden

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Ein alter Mann und eine alte Frau gehen die Csaba-Straße entlang. Langsam, pflichtbewusst, mit schleppenden Schritten bewegen sie sich, wer weiß, schon wie oft auf demselben Weg. Sie sind die versteinerten Stücke der Geschichte, ihre Vergangenheit vermischt sich mit der Vergangenheit der Gegenstände, der Häuser, der Steine, zwischen denen sie leben. Sie sollten sich erinnern, aber wer weiß, ob sie es tun? Doch die Gegenwart enthält die Vergangenheit. Die Umgebung der Csaba-Straße kann die Bilder der einstigen Weinberge, Weinhäuser und schläfrigen Gasthäuser durch Vorstellung und Erinnerung projizieren; ein präziser Lageplan findet sich auch in der an der Wand des Eckrestaurants hängenden, fliegenkotverschmutzten Kupferstich, der die „friedlichen“ Jahre der Zeit Franz Josephs ausstrahlt. Der einstige Ort erweckt dann eine seltsame Geschichte von vor sechzig Jahren, einen besonderen Kriminalfall, der hier, in den Weinbergen von Városmajor, am 23. Mai 1912 am „blutigen Donnerstag“ stattfand.

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Suhrkamp Taschenbuch - 3057: Rückblenden, Miklós Mészöly, Hildegard Grosche, Péter Nádas

Jazyk
Rok vydání
1999
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Titul
Suhrkamp Taschenbuch - 3057: Rückblenden
Jazyk
německy
Vydavatel
Suhrkamp
Rok vydání
1999
Vazba
měkká
Počet stran
173
ISBN10
3518395572
ISBN13
9783518395578
Série
Anotace
Ein alter Mann und eine alte Frau gehen die Csaba-Straße entlang. Langsam, pflichtbewusst, mit schleppenden Schritten bewegen sie sich, wer weiß, schon wie oft auf demselben Weg. Sie sind die versteinerten Stücke der Geschichte, ihre Vergangenheit vermischt sich mit der Vergangenheit der Gegenstände, der Häuser, der Steine, zwischen denen sie leben. Sie sollten sich erinnern, aber wer weiß, ob sie es tun? Doch die Gegenwart enthält die Vergangenheit. Die Umgebung der Csaba-Straße kann die Bilder der einstigen Weinberge, Weinhäuser und schläfrigen Gasthäuser durch Vorstellung und Erinnerung projizieren; ein präziser Lageplan findet sich auch in der an der Wand des Eckrestaurants hängenden, fliegenkotverschmutzten Kupferstich, der die „friedlichen“ Jahre der Zeit Franz Josephs ausstrahlt. Der einstige Ort erweckt dann eine seltsame Geschichte von vor sechzig Jahren, einen besonderen Kriminalfall, der hier, in den Weinbergen von Városmajor, am 23. Mai 1912 am „blutigen Donnerstag“ stattfand.