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Der König der letzten Tage

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1534 zu Münster: Die Wiedertäufer haben die Stadt in ihrer Hand. Sie warten auf Gott, darauf, daß er endlich sein tausendjähriges Reich errichten wird. Sie glauben, daß Münster das "Neue Jerusalem" sein wird. Eine Massenbewegung ist entstanden. Und wie jede Zeit des Auf- und Abbruchs, so findet auch diese ihre Führer: In Münster sind es Jan Matthys, Bernd Knipperdollinck und Jan Backelson, der "König der letzten Tage". Diese Männer sehen sich als die Auserwählten Gottes und als Hüter der Wahrheit. Der Leser ahnt, welche Mechanismen in Bewegung geraten, wenn Gralshüter der "alleinigen Wahrheit" die Szene beherrschen. Aberwitzige Prophezeiungen und Visionen erzeugen Massenpsychosen und erzwingen neue Lebensweisen - wie Gemeineigentum und Vielweiberei. Belagert und umstellt von den Landsknechten des Bischofs fiebert die Stadt Münster ihrer Erlösung durch Gott entgegen. Doch was sie erwartet, ist nicht das "ewige Heil", sondern verheerendes Unheil.

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Der König der letzten Tage, Pierre Barret

Jazyk
Rok vydání
1982
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(pevná)
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Jazyk
německy
Vydavatel
Kabel
Rok vydání
1982
Vazba
pevná
Počet stran
334
ISBN10
3921909414
ISBN13
9783921909416
Série
Původní název
Le roi des derniers jours
Hodnocení
3 z 5
Anotace
1534 zu Münster: Die Wiedertäufer haben die Stadt in ihrer Hand. Sie warten auf Gott, darauf, daß er endlich sein tausendjähriges Reich errichten wird. Sie glauben, daß Münster das "Neue Jerusalem" sein wird. Eine Massenbewegung ist entstanden. Und wie jede Zeit des Auf- und Abbruchs, so findet auch diese ihre Führer: In Münster sind es Jan Matthys, Bernd Knipperdollinck und Jan Backelson, der "König der letzten Tage". Diese Männer sehen sich als die Auserwählten Gottes und als Hüter der Wahrheit. Der Leser ahnt, welche Mechanismen in Bewegung geraten, wenn Gralshüter der "alleinigen Wahrheit" die Szene beherrschen. Aberwitzige Prophezeiungen und Visionen erzeugen Massenpsychosen und erzwingen neue Lebensweisen - wie Gemeineigentum und Vielweiberei. Belagert und umstellt von den Landsknechten des Bischofs fiebert die Stadt Münster ihrer Erlösung durch Gott entgegen. Doch was sie erwartet, ist nicht das "ewige Heil", sondern verheerendes Unheil.