Parametry
- 334 stránek
- 12 hodin čtení
Více o knize
In seinem neuen Buch untersucht Pierre Bourdieu mit bemerkenswerter Radikalität die zentralen Themen des abendländischen Denkens, einschließlich der Menschheitsvorstellung, der Wissenschaften vom Menschen und den Bedingungen künstlerischen Schaffens sowie philosophischer Reflexion. Er stellt seine Überlegungen zu Philosophie, Wissenschaft und Kunst unter das Vorzeichen Pascals, da Blaise Pascal für Bourdieu die verborgenen Grundlagen jeder intellektuellen Arbeit offenbart: Muße, die Abwesenheit von Zwang und die Distanz zum Beobachteten. Aus dieser Situation ergeben sich grundlegende systematische, epistemologische, ethische und ästhetische Irrtümer, die er einer methodologischen Kritik unterzieht. Der Beobachter ist nicht wertfrei; vielmehr beeinflussen Gewalt, Gewohnheit, automatisches Verhalten, Imagination, Zufall und Wahrscheinlichkeit seine Wahrnehmung. Durch die Analyse der impliziten Prämissen allen Denkens entwickelt Bourdieu eine negative Philosophie, die die Ansprüche auf Wahrheit und die Unterscheidungen zwischen Subjekt und Objekt, zentrale Kategorien der abendländischen Philosophie, hinterfragt. So untermauert er Pascals These, dass „die wahre Philosophie über die Philosophie spottet“.
Nákup knihy
Meditationen, Pierre Bourdieu, Achim Russer
- Jazyk
- Rok vydání
- 2004
- product-detail.submit-box.info.binding
- (měkká),
- Stav knihy
- Dobrá
- Cena
- 419 Kč
Doručení
Platební metody
Nikdo zatím neohodnotil.
- Titul
- Meditationen
- Podtitul
- Zur Kritik der scholastischen Vernunft
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Pierre Bourdieu, Achim Russer
- Vydavatel
- Suhrkamp
- Rok vydání
- 2004
- Vazba
- měkká
- Počet stran
- 334
- ISBN10
- 3518292951
- ISBN13
- 9783518292952
- Série
- Štítky
- Naučná literatura, Společenské vědy, Filosofická tématika, Filosofie, Francie, Kultura a společnost, Sociologie, Vědecké teorie, Západní Evropa, Rozum, Scholastika
- Anotace
- In seinem neuen Buch untersucht Pierre Bourdieu mit bemerkenswerter Radikalität die zentralen Themen des abendländischen Denkens, einschließlich der Menschheitsvorstellung, der Wissenschaften vom Menschen und den Bedingungen künstlerischen Schaffens sowie philosophischer Reflexion. Er stellt seine Überlegungen zu Philosophie, Wissenschaft und Kunst unter das Vorzeichen Pascals, da Blaise Pascal für Bourdieu die verborgenen Grundlagen jeder intellektuellen Arbeit offenbart: Muße, die Abwesenheit von Zwang und die Distanz zum Beobachteten. Aus dieser Situation ergeben sich grundlegende systematische, epistemologische, ethische und ästhetische Irrtümer, die er einer methodologischen Kritik unterzieht. Der Beobachter ist nicht wertfrei; vielmehr beeinflussen Gewalt, Gewohnheit, automatisches Verhalten, Imagination, Zufall und Wahrscheinlichkeit seine Wahrnehmung. Durch die Analyse der impliziten Prämissen allen Denkens entwickelt Bourdieu eine negative Philosophie, die die Ansprüche auf Wahrheit und die Unterscheidungen zwischen Subjekt und Objekt, zentrale Kategorien der abendländischen Philosophie, hinterfragt. So untermauert er Pascals These, dass „die wahre Philosophie über die Philosophie spottet“.


