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Graf Petöfy

Roman – Große Brandenburger Ausgabe

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Der ungewöhnliche Ehekontrakt zwischen einem alternden Grafen und einer temperamentvollen Schauspielerin thematisiert die Einsamkeit des charmanten Junggesellen Graf Adam, der trotz seiner Liebe zum Theater und der Reisen einen letzten Versuch unternimmt, seine Leere zu füllen. Er heiratet die junge Schauspielerin Franziska Franz, wobei das Besondere an dieser Verbindung nicht nur der Altersunterschied, sondern vor allem der Ehevertrag ist: ein leeres Blatt, das für vollkommene Freiheit steht. Obwohl das Experiment scheitert, gibt es keinen Schuldigen, und der Graf sieht sich gezwungen, eine Entscheidung in seinem Wiener Palais zu treffen. Fontane beschäftigt sich in diesem Werk wiederholt mit der Dynamik zwischen jüngeren Frauen und älteren Männern sowie mit dem Theater als Ort menschlicher Erfüllung und Enttäuschung. Während Zeitgenossen zurückhaltend auf den Roman reagierten, wurde in der neueren Kritik die kunstvolle Behandlung des komplexen Themas gewürdigt. Die kritische Neuausgabe folgt dem authentischen Text des Zeitschriftenabdrucks von 1884. Ein aufschlussreicher Kommentar von Petra Kabus beleuchtet die interessante Entstehungsgeschichte und die Wirkung des Romans, der nun als 7. Band der Großen Brandenburger Ausgabe präsentiert wird.

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Graf Petöfy, Theodor Fontane

Jazyk
Rok vydání
1999,
Stav knihy
Velmi dobrá
Cena
609 Kč

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Titul
Graf Petöfy
Podtitul
Roman – Große Brandenburger Ausgabe
Jazyk
německy
Vydavatel
Aufbau-Verlag
Rok vydání
1999
ISBN10
335103119X
ISBN13
9783351031190
Série
Anotace
Der ungewöhnliche Ehekontrakt zwischen einem alternden Grafen und einer temperamentvollen Schauspielerin thematisiert die Einsamkeit des charmanten Junggesellen Graf Adam, der trotz seiner Liebe zum Theater und der Reisen einen letzten Versuch unternimmt, seine Leere zu füllen. Er heiratet die junge Schauspielerin Franziska Franz, wobei das Besondere an dieser Verbindung nicht nur der Altersunterschied, sondern vor allem der Ehevertrag ist: ein leeres Blatt, das für vollkommene Freiheit steht. Obwohl das Experiment scheitert, gibt es keinen Schuldigen, und der Graf sieht sich gezwungen, eine Entscheidung in seinem Wiener Palais zu treffen. Fontane beschäftigt sich in diesem Werk wiederholt mit der Dynamik zwischen jüngeren Frauen und älteren Männern sowie mit dem Theater als Ort menschlicher Erfüllung und Enttäuschung. Während Zeitgenossen zurückhaltend auf den Roman reagierten, wurde in der neueren Kritik die kunstvolle Behandlung des komplexen Themas gewürdigt. Die kritische Neuausgabe folgt dem authentischen Text des Zeitschriftenabdrucks von 1884. Ein aufschlussreicher Kommentar von Petra Kabus beleuchtet die interessante Entstehungsgeschichte und die Wirkung des Romans, der nun als 7. Band der Großen Brandenburger Ausgabe präsentiert wird.