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Praktischer Journalismus: Die Fernsehreportage

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„Geschichten stechen Fakten aus“ - unter diesem Motto bereichern Fernsehsender ihr Programm mit Reportagen, wobei zunehmend Filme als Reportagen bezeichnet werden, die nicht den ursprünglichen Kriterien entsprechen. Die beiden Fernsehjournalisten Bodo Witzke und Ulli Rothaus analysieren die wesentlichen Elemente einer Fernsehreportage, wobei der Fokus auf dem Verzicht auf Inszenierung, der Suche nach Authentizität und der Offenheit im Arbeitsprozess liegt. Sie erläutern die Entstehung einer Fernsehreportage auf Basis theoretischer und historischer Grundlagen der Fernsehgestaltung. Dabei zeigen sie, wie Arbeitsschritte und Gestaltungselemente zusammenwirken und bereits in der Entstehungsphase berücksichtigt werden. Themenfindung, Planung und Durchführung der Recherche, die Rolle des Reporters und das Interview, einschließlich fremdsprachiger Interviews, werden behandelt. Zudem wird der dramaturgisch wirkungsvolle Einsatz von Kamera, Ton, Musik, Schnitt und Text thematisiert. Die Autoren gewähren Einblicke in die Vorgehensweisen von Pionieren und heutigen Fernsehjournalisten und hinterfragen berufsspezifische Stereotype sowie handwerkliche Konventionen. Sie brechen traditionelle Regeln, um Nähe, Spannung und Unmittelbarkeit zu erzeugen, und stellen die Doku-Soap als neue Form der Reportage vor, die seit den 1990er-Jahren hohe Einschaltquoten erzielt und die traditionelle Reportage beeinflusst.

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Praktischer Journalismus: Die Fernsehreportage, Bodo Witzke, Ulli Rothaus

Jazyk
Rok vydání
2003
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(měkká),
Stav knihy
Poškozená
Cena
96 Kč

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Jazyk
německy
Rok vydání
2003
Vazba
měkká
Počet stran
352
ISBN10
3896693336
ISBN13
9783896693334
Série
Anotace
„Geschichten stechen Fakten aus“ - unter diesem Motto bereichern Fernsehsender ihr Programm mit Reportagen, wobei zunehmend Filme als Reportagen bezeichnet werden, die nicht den ursprünglichen Kriterien entsprechen. Die beiden Fernsehjournalisten Bodo Witzke und Ulli Rothaus analysieren die wesentlichen Elemente einer Fernsehreportage, wobei der Fokus auf dem Verzicht auf Inszenierung, der Suche nach Authentizität und der Offenheit im Arbeitsprozess liegt. Sie erläutern die Entstehung einer Fernsehreportage auf Basis theoretischer und historischer Grundlagen der Fernsehgestaltung. Dabei zeigen sie, wie Arbeitsschritte und Gestaltungselemente zusammenwirken und bereits in der Entstehungsphase berücksichtigt werden. Themenfindung, Planung und Durchführung der Recherche, die Rolle des Reporters und das Interview, einschließlich fremdsprachiger Interviews, werden behandelt. Zudem wird der dramaturgisch wirkungsvolle Einsatz von Kamera, Ton, Musik, Schnitt und Text thematisiert. Die Autoren gewähren Einblicke in die Vorgehensweisen von Pionieren und heutigen Fernsehjournalisten und hinterfragen berufsspezifische Stereotype sowie handwerkliche Konventionen. Sie brechen traditionelle Regeln, um Nähe, Spannung und Unmittelbarkeit zu erzeugen, und stellen die Doku-Soap als neue Form der Reportage vor, die seit den 1990er-Jahren hohe Einschaltquoten erzielt und die traditionelle Reportage beeinflusst.