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Einsam wie Franz Kafka

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Dieses Buch untersucht die Erfahrungen von Franz Kafka und die Sprache, die diese Erfahrungen prägt, sowie die unermüdliche Lektüre seiner Texte. Es ist das Resultat einer jahrelangen Auseinandersetzung mit Kafkas Werk und Lebensgeschichte, geprägt von unbestechlicher Aufmerksamkeit. In sieben Kapiteln beleuchtet Marthe Robert die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kafkas Lebenswelt und den Sätzen, die er schuf, um sich gegen diese zu wehren. Der Autor kämpft verzweifelt um das letzte Wort in der Auseinandersetzung zwischen Imagination und Realität. Die Erzählung umfasst Prags verdeckte und offene Rivalitäten zwischen Tschechen und Deutschen, die widersprüchlichen kulturellen Traditionen der Stadt, sowie das Spannungsfeld von Nationalismus und Kosmopolitismus. Auch die gebrochene jüdische Identität und der militante Antisemitismus, sowie die politischen und gesellschaftlichen Krisen des frühen 20. Jahrhunderts bilden den Erfahrungsrahmen, in dem Kafka agierte und seine Autorschaft entwickelte. Diese Themen sind in seinen Figuren, ihren Ängsten und Tagträumen, sowie in seinen Briefen und Tagebüchern präsent. Marthe Robert verfolgt die Entstehungsbedingungen und Triebkräfte dieser einzigartigen literarischen Transformation des Gewöhnlichen in das Unbekannte und Befremdliche in Kafkas Prosa.

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Einsam wie Franz Kafka, Marthe Robert

Jazyk
Rok vydání
1987
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(měkká)
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Jazyk
německy
Rok vydání
1987
Vazba
měkká
Počet stran
232
ISBN10
3596268788
ISBN13
9783596268788
Série
První vydání
1968
Původní název
Seul, comme Franz Kafka
Hodnocení
4,15 z 5
Anotace
Dieses Buch untersucht die Erfahrungen von Franz Kafka und die Sprache, die diese Erfahrungen prägt, sowie die unermüdliche Lektüre seiner Texte. Es ist das Resultat einer jahrelangen Auseinandersetzung mit Kafkas Werk und Lebensgeschichte, geprägt von unbestechlicher Aufmerksamkeit. In sieben Kapiteln beleuchtet Marthe Robert die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kafkas Lebenswelt und den Sätzen, die er schuf, um sich gegen diese zu wehren. Der Autor kämpft verzweifelt um das letzte Wort in der Auseinandersetzung zwischen Imagination und Realität. Die Erzählung umfasst Prags verdeckte und offene Rivalitäten zwischen Tschechen und Deutschen, die widersprüchlichen kulturellen Traditionen der Stadt, sowie das Spannungsfeld von Nationalismus und Kosmopolitismus. Auch die gebrochene jüdische Identität und der militante Antisemitismus, sowie die politischen und gesellschaftlichen Krisen des frühen 20. Jahrhunderts bilden den Erfahrungsrahmen, in dem Kafka agierte und seine Autorschaft entwickelte. Diese Themen sind in seinen Figuren, ihren Ängsten und Tagträumen, sowie in seinen Briefen und Tagebüchern präsent. Marthe Robert verfolgt die Entstehungsbedingungen und Triebkräfte dieser einzigartigen literarischen Transformation des Gewöhnlichen in das Unbekannte und Befremdliche in Kafkas Prosa.