Josef Roth byl rakouský novinář a spisovatel židovského původu, jehož dílo se vyznačuje melancholickým pohledem na rozpad světa a ztrátu identity. Jeho psaní často čerpá z vlastních zkušeností a pozorování, čímž vytváří silný pocit autentičnosti a hloubky. Roth mistrovsky zachycuje složitost lidských vztahů a společenské proměny své doby s pronikavým vhledem. Jeho texty jsou poznamenány elegancí, ironií a hlubokým porozuměním pro křehkost lidského osudu.
"April. Die Geschichte einer Liebe" von Joseph Roth erzählt von einem Reisenden, der in einem kleinen Städtchen nach der Liebe sucht. Er verliebt sich in zwei sehr unterschiedliche Frauen, flüchtet jedoch vor beiden und strebt nach einem neuen Ziel: New York. Das Werk ist ein modernes Märchen über den Traum von einem anderen Leben.
Die Erzählung entfaltet sich in einer einzigen Nacht und thematisiert die innere Zerrissenheit eines Mörders, der seine Taten reflektiert. Joseph Roth verwebt psychologische Tiefe mit existenziellen Fragen, während er die moralischen Abgründe seines Protagonisten erkundet. Die neu bearbeitete Berliner Ausgabe von 2023 bietet den Text in lesefreundlichem Großdruck und präsentiert eine eindrucksvolle Umschlagabbildung von Paul Cézanne, die den melancholischen Ton des Romans unterstreicht.
Joseph Roth schildert in "Reise in Russland" eindrucksvoll seine Erlebnisse während seiner Reise durch die Sowjetunion in den Jahren 1926 und 1927. Das Buch bietet nicht nur persönliche Eindrücke, sondern reflektiert auch die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen der damaligen Zeit. Roths Beobachtungen und Erfahrungen zeichnen ein facettenreiches Bild des Landes und seiner Menschen, wodurch der Leser in die Atmosphäre der frühen Sowjetunion eintauchen kann.
Joseph Roths "Die Geschichte von der 1002. Nacht" ist ein Roman in lesefreundlichem Großdruck. Die 2023 erschienene Berliner Ausgabe bietet einen durchgesehenen Neusatz, bearbeitet von Theodor Borken. Der Roman, erstmals 1939 veröffentlicht, wird von einem Kunstwerk von Konstantin Makovsky geschmückt.
Kaum jemand wäre besser geeignet, über das Leben im Hotel zu schreiben, als Joseph Roth. Der neben Stefan Zweig wohl bekannteste österreichische Autor der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war ein besonderes schriftstellerisches Talent, dem die Ideen scheinbar mühelos aus der Feder flossen; sein umfangreiches Werk zeugt davon. Denn Joseph Roth war – auch getrieben von ständiger Geldnot, die sich spätestens seit seinem erzwungenen Gang ins französische Exil nach Paris noch verschärfte – ein Vielschreiber. Neben Romanen entstanden über die Jahre mehrere tausend Seiten an Glossen, Reportagen und Feuilletons für verschiedene Zeitungen, pointiert-nüchterne Beobachtungen zu allen möglichen Themen, immer mit einem wohlwollend-ironischen Blick auf seine Umgebung. So entstanden die in diesem Band versammelten Hotel-Geschichten auch als Artikelserie für die Frankfurter Zeitung, wo die Texte in kurzer Abfolge Anfang 1929 erschienen sind. »Ich bin ein Hotelbürger, ein Hotelpatriot«, schreibt Roth, und nichts scheint seinem Blick zu entgehen. Roth weiß, worüber er schreibt, denn er war nicht nur ein großer Reisender, sondern auch ständiger Hotelgast.
Der Pariser Obdachlose Andreas erhält Geld von einem Geistlichen und genießt vorübergehend Essen und Hygiene. Doch er ist entschlossen, die Schulden zurückzuzahlen, auch wenn das Leben oft dazwischenkommt. Eine Geschichte über Ehrlichkeit und die Herausforderungen im Umgang mit Geld.
"Ich bin allein, und ich will allein sein. Alle Jahre habe ich Gott geliebt, und er hat mich gehaßt. Alle Jahre hab' ich ihn gefürchtet, jetzt kann er mir nichts mehr machen. Alle Pfeile aus seinem Köcher haben mich schon getroffen. Er kann mich nur noch töten. Aber dazu ist er zu grausam. Ich werde leben, leben, leben." (Zitat S. 92 in diesem Buch) Mendel Singer, ein "ganz alltäglicher Mann", lebt als Lehrer in einfachen Verhältnissen. Doch wie dem biblischen Hiob ereilen ihn härteste Schicksalschläge, und er beginnt an seiner Frömmigkeit und an Gott zu zweifeln. Joseph Roth schrieb diesen Roman, als er selbst in aller Härte vom Schicksal getroffen wurde: Seine Frau Friederike litt an einer psychischen Erkrankung. Ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend, bis sie als unheilbar galt. Roth konnte nicht akzeptieren, dass seine geliebte Frau "dem Wahnsinn verfallen" war, zumal Wahnsinn im galizischen Judentum als "Strafe Gottes" interpretiert wurde. Roths Frau wurde in eine Nervenheilanstalt gebracht, rechtlich entmündigt und 1940 im Rahmen der "Aktion T4" von den Nazis ermordet. Mit "Hiob" verarbeitete Roth seinen Schicksalschlag. Er zählt bis heute zu den meistgelesenen Romanen des Autors. Joseph Roth. Hiob. Roman eines einfachen Mannes. Erstdruck: Kiepenheuer Verlag, Berlin 1930. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck. Gebundene Ausgabe mit Lesebändchen. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Všechny prózy zařazené do tohoto výboru vycházejí v češtině poprvé a spadají do prvního období spisovatelovy tvorby, kdy dominoval pesimistický postoj k poválečnému světu. První povídka zachycuje atmosféru ztráty domova, v níž vyprávěč marně smotává nitky rozbíhajících se příběhů. Nemocné lidstvo, obrazově drásavá próza, líčí chaos a zmatek doby. Povídka Duben z roku 1925 má snovou, temně romantickou atmosféru, vycházející z fascinace ženským elementem. Text Jahody z roku 1929, původně zamýšlený jako román, představuje harmonický prvek nenarušený, jako pohled do ztraceného dětství.
Rothovo dílo zůstává živé a čtenářsky vyhledávané nejen díky čtivosti, ale také překvapivé aktuálnosti. Tempo a brutalita doby, které se od Rothových časů proměnily, neztratily na intenzitě. Blázinec světa se stále komplikuje, a útěk do snu se stává relevantním. Autorovy prózy, ačkoliv pocházejí z minulosti, nevyžadují žádné zvláštní historické klíče. Povídky v tomto výboru sice nepatří k Rothovým ústředním textům, ale velmi dobře doplňují jeho dílo jako celek a tvoří důležité kamínky do mozaiky jeho literárního světa. Měly by být čteny v souvislosti s jeho velkými a proslulými díly.
Wir folgen Joseph Roth auf seinen Wanderungen zwischen Ost und West, von habsburgischem Galizien bis zur weißen Glut Südfrankreichs. Mit dreißig Jahren begibt sich Roth auf eine Reise durch den französischen Midi, von Lyon über Vienne, Les Baux, Nîmes, Avignon und Arles nach Marseille. Ausgestattet mit einem Reportageauftrag der »Frankfurter Zeitung« erfüllt er sich den Traum seiner Kindheit aus dem galizischen Schtetl Brody. Was er als Reisebuch unter dem Titel Die weißen Städte verfasst, bleibt ungedruckt und existiert nur als Typoskript. Dieses Schlüsselwerk wird nun erstmals vollständig veröffentlicht, basierend auf Roths letzter Hand. Roth reflektiert auf seiner Reise durch Südfrankreich eine Traumreise in ost-westlicher Richtung. Zuvor hatte er 1927 seinen Großessay über das Ostjudentum, Juden auf Wanderschaft, veröffentlicht, in dem er von galizischen Städten und Ostjuden in westeuropäischen Ghettos berichtet. In der Verbindung zwischen den Weißen Städten und den Wanderschaften der Juden finden wir die zentrale Stelle von Roths Werk, zwischen persönlichem Essay und literarischem Schreiben. Volker Breidecker führt durch beide Texte und bereichert sie mit Lektüren von Briefen, unveröffentlichten Texten und einem biographischen Essay, der uns den Joseph Roth der 1920er-Jahre näherbringt.
«Bajo la influencia del alcohol era un hombre alegre y optimista, capaz de culminar las tareas más brillantes y precisas, y así llenaba una página tras otra con su hermosa y firme letra. Trabajaba casi siempre en las terrazas de los cafés, y nunca se impacientaba cuando alguno de sus amigos, que eran muchos y de las más variadas naciones, razas y capas sociales, se dejaba caer por allí para interrumpirlo. Había vivido varios años en Berlín, pero, cuando Hitler asumió el mando de la cancillería alemana, Roth abandonó definitivamente la ciudad para entregarse a una vida de cafés parisinos que emulaba la de Verlaine».Así presenta Friederike Zweig a su amigo Joseph Roth en el texto que prologa esta edición, compuesta por tres joyas del escritor nacido en el Imperio austrohúngaro: «El alumno aventajado», «Barbara», y una de sus obras más conocidas y leídas, «La leyenda del santo bebedor». Un escritor esencial al que siempre es un placer regresar.
Der Roman thematisiert die existenzielle Suche nach Identität und Heimat in einer von Krieg und Verzweiflung geprägten Welt. Protagonist ist ein jüdischer Flüchtling, der durch Europa reist und dabei die Zerrissenheit seiner Herkunft und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft spürt. Roth schildert eindringlich die inneren Konflikte und die gesellschaftlichen Umbrüche der Zeit, während der Charakter mit Verlust und Entfremdung kämpft. Die Erzählung verbindet persönliche Schicksale mit historischen Ereignissen und bietet einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche.
Celne obserwacje Rotha wyzbyte komunałów czy zbędnych słów, przekazują pewną
wizję świata. To wizja nawarstwiania się kultur i tradycji, które
współistnieją w śladach pozostałych po minionych epokach. W Marsylii, tym
tyglu historii tydzień temu byli Fenicjanie, przedwczoraj Rzymianie, wczoraj
Germanie, dziś Francuzi. Daje się tu wyczuć potężną siłę napędową wieków i
odnajduje sens w chaosie migracji. Ludy napływają i odpływają wedle równie
elementarnej, równie niewytłumaczalnej zasady jak ta, która rządzi ruchem wód
morskich. Co znaczy obcość? Obcość jest blisko. Co znaczy bliskość? Zniknie z
kolejną falą. Roth jest przekonany, że intelekty i kultury nie giną. Rasy nie
giną. Wśród nas, może w każdym z nas żyją ludy, które na pozór znikły z
powierzchni Ziemi, ale właśnie tylko z powierzchni. () Nie ma nic, co tylko
bezwzględnie nadchodzi, i nic, co ostatecznie ginie. W przyszłości jest
przeszłość. Możemy stracić starożytność z oczu, ale nie z krwi. Kto widział
rzymską arenę, grecką świątynię, egipskie piramidy i nieporadne narzędzia z
epoki kamiennej, musi to wiedzieć. Nikt nigdzie nie jest obcy. Słońce jest
jedno Anna Wasilewska, Biel, zieleń i błękit.
New translations of the six greatest short stories by Joseph Roth, collected in a beautiful edition Joseph Roth's sensibility--both clear-eyed and nostalgic, harshly realistic and tenderly humane--produced some of the most distinctive fiction of the twentieth century. This collection of his most essential stories, in exquisite new translations by Ruth Martin, showcases the astonishing range and power of his short stories and novellas. In prose of aching beauty and precision, Roth shows us isolated souls pursuing lost ideals and impossible desires. Forced to remove a bust of the fallen Austrian emperor from his house, an eccentric old count holds a funeral for it and intends to be buried in the same plot himself; a humble coral merchant, dissatisfied with his life and longing for the sea, chooses to adulterate his wares with false coral, with catastrophic results; young Fini, just entering the haze of early sexuality, falls into an unsatisfying relationship with an older musician. With the greatest craft and sensitivity, Roth unfolds the many fragilities of the human heart.
Die letzten Tage Napoleons in Frankreich und die Schlacht bei Waterloo sind geprägt von Desaster. Die Geschichte der korsischen Wäscherin Angelina Pietri wird erzählt, die für ihre Verehrung des Kaisers mit dem Leben bezahlt. Nach dem Tod ihres Sohnes Pascal wird Angelina von einer aufgebrachten Menge in Paris getötet, während Napoleon nach St. Helena flieht.
Voller Melancholie und Güte blickte Joseph Roth auf eine Welt, die dem ruhelosen jüdischen Erzähler oft genug übel mitgespielt hat. Neben großen Romanen schrieb er zahlreiche Novellen und Geschichten. Sie sind bevölkert von erstaunlichen Typen und entfalten berührende Schicksale vor dem Hintergrund der im Niedergang begriffenen Habsburger-Monarchie. Dieser Band versammelt seine besten Geschichten, unter ihnen »Der blinde Spiegel«, »Stationschef Fallmerayer«, »Die Legende vom heiligen Trinker« und »Der Leviathan«.
In dieser Sammlung von drei Novellen thematisiert Joseph Roth die menschliche Existenz und den Einfluss der Geschichte auf das Individuum. "Stationschef Fallmerayer" beleuchtet die Einsamkeit und den Verlust von Identität, während "Die Büste des Kaisers" die Vergänglichkeit von Macht und Ruhm reflektiert. "Triumph der Schönheit" thematisiert die Suche nach Schönheit in einer von Verfall geprägten Welt. Roths prägnante Erzählweise und tiefgründige Charakterstudien bieten einen eindrucksvollen Einblick in die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Gesellschaft.
Während die Stube warm und gemütlich ist, sind Wintertage oft vor allem eins: kalt und dunkel. Dieses liebevoll gestaltete Weihnachtslesebuch enthält über 50 ermutigende Erzählungen und Gedichte bekannter Autoren zum Fest. Gerade zur Weihnachtszeit gilt es, sich die Hoffnung und Freude in Erinnerung zu rufen, welche uns durch die Geburt Jesu zuteil geworden ist. Dieser Absicht folgen die wohltuenden Texte und Schriften. Ein schönes Geschenk für Advents- und Weihnachtsbesuche, ein besinnliches Lesebuch für ruhige Stunden sowie eine Fundgrube ansprechender Vortragsstücke für Weihnachtsfeiern. - ermutigende Geschichten für lange Wintertage - über 50 weihnachtliche Texte - viele beliebte Autoren
Seit 1925 wurde Paris zur wichtigsten Stadt in Joseph Roths Leben: Hier fand er zu seinem unverkennbaren Stil, hier verbrachte er, nachdem Frankreich für ihn zum Exilland geworden war, die letzten anderthalb Jahrzehnte seines kurzen Lebens, und hier wurde er am 30. Mai 1939 beigesetzt. Als er im Auftrag der «Frankfurter Zeitung» zum ersten Mal in die französische Hauptstadt kam, wirkte diese auf ihn wie eine Offenbarung. Paris forderte ihn in seiner Modernität und überwältigenden Vielfalt heraus. Das unmittelbare Ergebnis war eine Reihe von Briefen und Feuilletons, mit denen sich Roth als ein radikaler Chronist der flirrenden Metropole erwies. Auch als Roth nicht ständiger Frankreich-Korrespondent wurde, blieb Paris der Mittelpunkt seines unsteten Lebens in Hotels, Bars und Bistros. Der Band enthält Roths gesammelte Paris-Feuilletons sowie einige bislang unveröffentlichte Briefe und ein materialreiches Nachwort, das seinen Spuren durch die Stadt folgt und seine Arbeiten in ihre Zeit einordnet.
Bolševické Rusko dvacátých a třicátých let 20. století vábilo mnoho spisovatelů a umělců jako místo, kde proběhla zásadní reforma společností a kultury. Vedle André Gida, Egona E. Kische, Liona Feuchtwangera a Georga Grosze tam vycestoval také známý romanopisec Joseph Roth, autor nesmrtelného Pochodu Radeckého a Kapucínské krypty. Velká zvědavost a zájem o současné dění podnítily i Rotha, aby jako tehdejší redaktor Frankfurter Zeitung prozkoumal novou podobu ruské kulturní krajiny – včetně každodennosti života obyvatel sovětských měst. Zajímal se však o pestrou paletu témat: o náboženství, armádu, vztah jednotlivých národů, moderní umění, ale například i o emigraci. Učinil tak svým nenapodobitelným způsobem, který prozrazuje mistra jazyka a bystrého pozorovatele lidí i míst.
Ausgehend von der Frage des Dritte-Welt- oder Afrika-Bezugs in Joseph Roths Texten untersucht die Arbeit die Marginalität von dessen Hauptgestalten am Beispiel ausgewählter Romane und essayistischer Texte. Das Kernanliegen der Untersuchung ist es zu zeigen, wie die imperiale Begegnung zwischen Europa und Afrika in Roths Werk thematisiert und dargestellt wird. Dabei ergeben sich u. a. folgende Problemkreise: Was ist Marginalität bei Joseph Roth? Wie kommt die Marginalität von Roths Gestalten zum Vorschein? Inwiefern lässt sich diese Marginalität auf einen globalen Zusammenhang übertragen?
„Die Faulheit ist ein Talent und erfordert Fertigkeit. … Die Kunst, auf einer leuchtend grünen Wiese zu liegen, in Gottes große blaue Augen zu sehen und ganz einfach glücklich zu sein, treffen bei uns nur Landstreicher und Poeten.“ Joseph Roth
Joseph Roth war ein so scharfsinniger wie mitfühlender Porträtist seiner Zeit. Als er 1939 mit nur 44 Jahren starb, hatte er mit seinem Erzählwerk ein wortgewaltiges Panorama der wechselvollen Geschichte Österreichs geschaffen, bevölkert mit Mächtigen und Gescheiterten, mit wundervollen Figuren voller Liebe, Stolz und Verzweiflung. Dieser Band umfasst drei seiner besten Romane, 'Hiob', 'Hotel Savoy' und 'Die Kapuzinergruft', sowie die gesammelten Erzählungen, darunter 'Stationschef Fallmerayer' und 'Die Legende vom heiligen Trinker'.
Zum 75. Todestag von Joseph Roth am 27. Mai 2014 Joseph Roths Romane, allen voran ›Radetzkymarsch‹ und ›Hiob‹, sind weltberühmt. Und auch die Erzählungen des Sprachvirtuosen sind wahre Kleinode. Der Wanderer zwischen den Welten erzählt darin vom Ringen der Menschen um ein lebenswertes Dasein in Zeiten des Untergangs. Immer wieder stellt sich für seine Protagonisten die Frage nach persönlicher Schuld, Wahrheit und Gerechtigkeit. Aber der Autor zeigt in seinen Geschichten vor allem auch die desaströsen Einflüsse einer Gesellschaft, die vom Verlust aller Werte gezeichnet ist. Enthalten sind: ›Der Vorzugsschüler‹, ›Barbara‹, ›April‹, ›Stationschef Fallmerayer‹, ›Triumph der Schönheit‹, ›Die Büste des Kaisers‹, ›Der Leviathan‹
»Radetzkymarsch«, »Die Legende vom heiligen Trinker«, »Hotel Savoy«: Die Romane von Joseph Roth gehören auch heute noch zum viel gelesenen Teil des literarischen Kanons. Dass der Vielschreiber aber auch sehr engagiert als Journalist tätig war, ist weniger bekannt. Sowohl in Wien als auch in Berlin machte sich Joseph Roth früh einen Namen als kritischer Beobachter seiner Zeit. Diese sorgfältig zusammengestellte Ausgabe präsentiert eine Auswahl von Feuilletons und Kolumnen aus Berlin und Wien sowie den »kleinen Roman« Der blinde Spiegel. Ein umfassender Anhang gibt Einblick in das Leben und die Zeit von Joseph Roth.
Eine Vermessung der Welt des Kinos mit den Mitteln des Feuilletons. Joseph Roth zählte in der Weimarer Republik zu den angesehensten Feuilletonisten im deutschen Sprachraum. Neben seinen Reportagen, Reiseberichten, Buchrezensionen und Theaterkritiken, die er für die wichtigsten deutschsprachigen Blätter schrieb, etablierte er sich auch als Filmkritiker. In den knapp hundert, teilweise erstmals in Buchform veröffentlichten Texten dieses Bandes findet sich eine Fülle sehr unterschiedlicher Blicke auf das Phänomen Kino: Roth schreibt über Filmpremieren, setzt sich mit der »Kinodramatik« auseinander, besucht Drehorte und berichtet über die Filmbranche und den neu entstehenden Starkult. Die cineastische Tagesware der Weimarer Zeit wird ebenso kritisch durchleuchtet wie spätere Klassiker des Genres Stummfilm, etwa »Der letzte Mann« von Friedrich Wilhelm Murnau oder Fritz Langs »Nibelungen« - Momentaufnahmen aus der Frühzeit des Mediums Film, entstanden in der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm, dem Roth keine große Zukunft prophezeite. Ergänzt wird der Band durch drei Filmentwürfe, mit denen sich Roth im Exil allein bzw. in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Leo Mittler in dieser Branche versuchte. Nominiert für den Willy-Haas-Preis 2015
Radetzkymars is de geschiedenis van het verval van de Habsburgse monarchie, gezien door de ogen van de hoofdpersoon, luitenant Von Trotta. Het verhaal begint in 1859 met diens grootvader, die door een toeval het leven van de jonge keizer Franz Joseph redt, en het eindigt met de dood van de keizer in 1916. De Eerste Wereldoorlog is dan gaande en de oude wereldorde van de adellijke familie Von Trotta, steunpilaar van keizer en staat, is definitief verdwenen. Terwijl luitenant Von Trotta zijn wereld langzaam ziet vergaan, zoekt hij zijn heil in gokken, alcohol en vrouwen. Radetzkymars is een ongeëvenaard portret van een beschaving in verval.
Feuilletons – Glossen – Reportagen für das ›Prager Tagblatt‹
640 stránek
23 hodin čtení
Für keine andere Zeitung hat Joseph Roth so lange geschrieben wie für das seinerzeit weit über die Grenzen der Tschechoslowakei hinaus gelesene ›Prager Tagblatt‹. Roth waren seine Reportagen ebenso wichtig wie seine Romane. Der sorgfältig kommentierte Band versammelt Roths brillante ›Tagblatt‹-Texte von 1917 über seine Berliner Zeit bis 1937. Ein eminentes Zeugnis über die Entwicklung in Deutschland.
Sie haben Fragen an das Werk? - Warum ist Menuchim ein „Besonderer“? - Was prophezeit der Wunderrabbi? - Steht der Romanschluss für ein „Wunder“? Lektürehilfen - damit keine Fragen offen bleiben! Ausführliche Inhaltsangabe: schnell nachlesen, was geschieht Umfassende Interpretation und Analyse: zentrale Themen und Motive verständlich erklärt Typische Fragen mit ausführlichen Lösungen: Gut vorbereitet durch Abitur-Fragen mit Lösungen
Joseph Roth war vieles. Der melancholische Romancier einer versunkenen k. u. k.-Welt, ein programmatisch Heimatloser und ein Verklärer seiner selbst. Die schmerzhafte Klarheit seiner seit 1919 entstandenen Feuilletons aus euro-päischen Städten ist dabei kein Widerspruch. Im Gegenteil. Sie zeigt den Schriftsteller und Journalisten als radikalen Zeitdiagnostiker, der inmitten einer kriegsbeschädigten, von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise gezeichneten Welt die Empathie zum Instrument seiner Wahrnehmung macht. Ob es das von der Weltstadt zur Provinzmetropole degradierte Wien ist, ein städtisches Obdachlosenasyl am Prenzlauer Berg oder die Tristesse des Ruhrgebiets – Joseph Roth will die 'Ereignisse von Weltgeschichtsqualität' in ihren unmittelbaren, in ihren menschlichen Folgen zeigen. Auf die gesellschaftlichen Parallelwelten des Überflusses reagiert er mit angriffslustiger Ironie. Der Band 'Trübsal einer Straßenbahn' versammelt Texte, die im Wiener Blatt Der Neue Tag, in der Neuen Berliner Zeitung oder in der Frankfurter Zeitung erschienen sind. Virtuos verdichtet Joseph Roth die großen Themen der Stadt in der kleinen Form des Feuilletons.
This book, one of the most haunting things that Roth ever composed, was published in 1939, the year the author died. Like Andreas, the hero of the story, Roth drank himself to death in Paris, but this is not an autobiographical confession. It is a secular miracle-tale, in which the vagrant Andreas, after living under bridges, has a series of lucky breaks that lift him briefly onto a different plane of existence. The novella is extraordinarily compressed, dry-eyed and witty, despite its melancholic subject-matter.
Durante la campagna d'Italia, il luogotenente della fanteria austriaca Joseph Trotta salva per puro caso la vita di Francesco Giuseppe: da qui il titolo nobiliare per "l'eroe di Solferino", ricordato in tutti i libri di testo dell'Impero, che trasmetterà ai suoi eredi il compito di salvaguardare la sua eroica memoria con un'assoluta devozione alla monarchia. La vita della famiglia Trotta si svolge parallela a quella del longevo imperatore. Il figlio dell'eroe, Franz, viceprefetto in una provincia della Moravia, si rivela un funzionario leale e integerrimo, mentre il nipote, Carl Joseph, subisce dolorosamente il confronto con il nonno, non brilla nella carriera militare e soffre della propria mediocrità.
Der gesamte Joseph Roth – neu gestaltet als KiWi-Paperback! »Joseph Roth – einer der besten deutschen Erzähler. Andere hatten im Leben größeren Ruhm. Sein Ruhm wird länger dauern.« Hermann Kesten»Jede Seite, jede Zeile ist wie die Strophe eines Gedichts, gehämmert mit dem genauesten Bewusstsein für Rhythmus und Melodik.« Stefan Zweig
Heute ist er für uns der Autor von Klassikern wie ›Radetzkymarsch‹ oder ›Hiob‹. Doch viele seiner Zeitgenossen kannten ihn zunächst vor allem als Journalisten: Joseph Roth. Seine glänzend geschriebenen Reportagen, Essays und Feuilletons funkeln vor hellsichtiger Wahrnehmungskraft und leidenschaftlicher Subjektivität: »Alles wird bei mir persönlich«, sagte Joseph Roth über seine Arbeit für die Presse. In dieser Ausgabe sind seine schönsten und wichtigsten journalistischen Texte chronologisch zusammengestellt, erstmals in der Gestalt der Erstdrucke; Artikel, die über die Tagesaktualität hinausleuchten und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben.
In diesem Band zeichnen Erinnerungen von Zeitgenossen und Freunden wie Ludwig Marcuse, Hermann Kesten, Soma Morgenstern, Géza von Cziffra oder Irmgard Keun ein lebendiges Bild des Menschen Joseph Roth.
Von Brody nach Lemberg und Wien, von dort weiter nach Berlin und schließlich nach Paris: Joseph Roth war zeitlebens unterwegs, auf der Suche nach Arbeit und Anregungen, auf der Flucht vor den Nazis. Und das im Wissen, nie wirklich ankommen zu können bei sich und in der Welt. „Ich wäre unwürdig des großen Glücks, ein Fremder zu sein, wenn ich noch länger bliebe“, schreibt er im „Abschied vom Hotel“, einem seiner berühmten Feuilletons. „Ich will hier heimisch sein, aber nicht zu Hause.“
Susanne Schaber beobachtet Joseph Roth in den Wartesälen und Vorzimmern des Lebens: ein Brevier übers Aufbrechen und Unterwegssein und über die Kunst, sich dem Unbekannten zu stellen.
Joseph Roth's least-known yet most autobiographical novel begins with a dire warning: T̀he Antichrist has come; so disguised that we...cannot recognize him.' He is in our very midst, cleverly disguised as one of us. It is a race against time as the Antichrist seeks to spread his trickery and to poison the minds of the innocent masses.
„Ich bin durchsättigt vom Saargebiet und kenne es wie Wien. Sie werden sehen.“ Mit dieser Bemerkung in einem Brief an Benno Reifenberg, den Feuilleton-Leiter der „Frankfurter Zeitung“, kündigte Roth im Herbst 1927 seine ersten Reportagen über die Saar an. Seine „Briefe aus Deutschland“, so der Titel der siebenteiligen Serie, erschienen unter dem Pseudonym „Cuneus“.
Joseph Roth si nikdy nevedl deník ani nikdy nezveřejnil svou autobiografii. V jeho rozsáhlém díle se však stále setkáváme s úvahami o vlastním původu, rodině, o životní cestě školáka z haličských Brodů k vídeňskému, berlínskému a pařížskému novináři. Počínaje vzpomínkami na dětství, nás Rothovy texty provázejí jeho životem a uzavírají se předtuchou příčiny a způsobu jeho smrti (v Legendě o sv. pijanovi). Přestavují tu autorovu osobnost i okolnosti, které jeho život provázely, a době i konkrétním místům staví literární pomník.
Joseph Roth's "Report from a Parisian Paradise" serves as a poignant reflection on France during the 1920s and 1930s, capturing the nation's beauty and despair through vivid landscapes and compelling characters. As an exile in Paris, Roth's prose combines haunting imagery with deep philosophical insights, portraying a country on the brink of change. This work stands as both a tribute to a fading European order and a profound commentary on the human condition, showcasing Roth's mastery as one of the era's greatest foreign correspondents.
Filiálkou pekla na zemi nazval rakouský spisovatel a berlínský žurnalista Joseph Roth (1894-1939) třetí říši. Původem žid, vyznáním katolík a v psaní přesný kritik nacismu odešel z Německa v roce 1933 do exilu v Paříži. Výbor z tehdejších Rothových dopisů Stefanu Zweigovi, některých nezveřejněných rukopisů a zejména článků, jež vycházely v pařížských, ale i pražských novinách v letech 1933 až 1939, spojuje pronikavý styl. Autor jím odkrývá nacistické praktiky na poli kulturním a duchovním, vysmívá se nacistické mytologii a jazyku, jasně pojmenovává jejich smyl a předpovídá budoucí vývoj. Jako protiváhu antisemitské, antikřesťanské a protikulturní politiky klade Roth jména a díla svých předchůdců a současníků - německy píšících spisovatelů evropského ducha od Petera Altenberga přes Manny až po Stefana Zweiga. Díky tomu kniha podává celistvou a hutnou zprávu o bohaté slovesné kultuře své doby a jejích tvůrcích ve chvíli, kdy začínají být systematicky ničeni.
"Roth's prose is quick, lucid and ironic; his fictions read like realist fables. Granta here presents his stories and novellas in new translations by the poet Michael Hofman."
Joseph Roth: Rechts und links. "Roman" Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2015 Vollstandiger, durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck: Gustav Kiepenheuer, Berlin 1929. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. "
Joseph Roth wurde 1894 in Brody als Sohn jüdischer Eltern geboren. Sein halbes Leben verbrachte er in Hotels, ohne festen Wohnsitz. Roth starb 1939 im Exil in Paris. Das gesamte Werk von Joseph Roth ist lieferbar bei Kiepenheuer & Witsch. Helmut Peschina, geboren 1943 in Klosterneuburg, studierte Latein, Germanistik und Theaterwissenschaft und an der Filmhochschule in Wien. Seit 1975 freischaffender Schriftsteller, verfasst hauptsächlich Fernsehspiele, Theaterstücke, Hörspiele und Bearbeitungen für Funk und Fernsehen, so z. B. 1994 „Hotel Savoy“ und 1999 „Hiob“ von Joseph Roth, erschienen im HörVerlag.
Autor na příběhu podivínského rakouského hraběte, bránícího císařovu bustu, zobrazuje postupný rozpad rakouského mocnářství.
Rakouský hrabě Morstin, žijící v polské vesničce Lopatyny, bezmezně uctívá svého císaře a věří v neotřesitelnost rakouské monarchie. Opatruje císařovu bustu, která je pro něho symbolem neměnného řádu. Po válce se však vše změní, monarchie se rozpadá, starý svět zaniká a stařičký hrabě, který se nemůže smířit s novými změnami ve světě, ukládá císařovu bustu pietně do hrobu.
„Ich bin berauscht von Paris... Hier gibt es pausenlos Bewegung und Leben“ Im Mai 1925 reiste Joseph Roth das erste Mal nach Paris, um dort als Korrespondent für die Frankfurter Zeitung zu leben und zu arbeiten. Dieser erste Aufenthalt legte den Grundstein für seine wachsende Frankreichliebe: Die Hauptstadt an der Seine und das Land, das er bereiste und in zahlreichen Reportagen, Essays und Feuilletons beschrieb, übten eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf ihn aus. Ob in den Reisereportagen _ Die weißen Städte_ oder Im mittäglichen Frankreich, ob in Einzelberichten oder in Briefen – die ungeheure Beobachtungsgabe und die brillante sprachliche Umsetzung laden ein, Frankreich mit den Augen Roths neu zu entdecken. Katharina Ochse legt mit diesem Band erstmals eine Sammlung der Texte Joseph Roths über Frankreich vor, die den großen Schriftsteller und Journalisten in seiner ganzen Meisterschaft zeigen und dem Leser das Land nahebringen, dem Roths ganze Liebe galt. Sonderedition zum 60. Todestag von Joseph Roth am 27.05.1999
Glowingly reviewed, the revival of Roth's work--about the tragicomic world of 1920s Berlin as seen by its greatest journalistic eyewitness--introduces a new generation to the genius of this tortured author.
Sulle sue spedizioni a Kiev, Mosca e Odessa, a Leopoli, Baku o Astrachan, lo scrittore e giornalista Joseph Roth, nato in Galizia, si immerge nel variegato cosmo dell'Europa orientale. I suoi reportage e saggi degli anni '20 sono testimonianze toccanti di grande attualità. L'attenzione di Roth è rivolta alle persone e alla loro realtà di vita nell'Unione Sovietica, caratterizzata da un insieme di lingue, culture e religioni. Che si tratti del trambusto quotidiano per le strade di Leningrado, al valico di frontiera di Niegoreloje o a bordo di un battello sul Volga, le descrizioni di Roth colpiscono sempre per le ricerche approfondite e il suo stile distintivo. Egli delinea immagini cariche di tensione delle realtà sociali tra i poli opposti di Stato e Chiesa, dittatura e libertà di stampa, povertà e ricchezza. In questo modo, mostra come, da esule, riesca a riconquistare un pezzo di patria viaggiando, scrivendo e sondando criticamente.
»Meine kritischen Erzählungen und erzählenden Kritiken (...) sind Geschichten aus dem Leben«, hat Joseph Roth über seine Prosa gesagt. Und er hat dabei nicht zwischen literarischen und journalistischen Arbeiten unterschieden. In den vorliegenden Geschichten, die aus dem großen journalistischen CEuvre der Werkausgabe ausgewählt wurden, ist derselbe große Erzähler am Werk wie in den berühmten literarischen Texten. Jeder alltägliche Moment konnte für Roth zur Geschichte werden. Die Zeit, in der er lebt, war aus den Fugen und bot unerschöpflichen Stoff für seine ironische Fantasie, die die Menschen und Dinge auf ihre poetische wie kritische Wahrheit — kurz auf ihre »Geschichte« brachte. Roth, der »Mythomane«, dem sich alles fabulierend verwandelte, erweist sich hier zugleich als scharfblickender Chronist seiner Zeit. Mit Recht hat er selbst gesagt: »Ich wüßte nicht, weshalb ein ausgeprägter Sinn für die Atmosphäre der Gegenwart die Unsterblichkeit hindern soll.«
Il protagonista è Mendel Singer ed è un «uomo semplice» che insegna la Bibbia ai bambini di una cittadina della Volinia russa. La sua vita scorre quietamente fino alla nascita del quarto figlio, Menuchim, che è minorato. Da allora in poi molti mali cominciano a sfrecciare nella sua vita. Tanto che Mendel dovrà abbandonare la sua terra per andare a New York mentre la moglie e i figli saranno uno dopo l'altro toccati dalla guerra, dalla morte, dalla pazzia.
Tři prózy známého rakouského autora, jednoho z nejpřesnějších svědků Evropy mezi válkami.
Jejich společným tématem je vykořenění mladého člověka po první světové válce, kterou autor chápe jako totální selhání evropské kultury.
Kniha obsahuje tři novely:
"Pavučina" - psychologická studie o přitažlivosti fašistické ideologie.
"Útěk bez konce" - je výrazem zklamání z ideálů socialismu.
"Legenda o svatém pijanovi" - autorova literární závěť, jeho sen o lehkém konci nesvatého, jemuž se na konci jeho životní pouti dostane milosti.
Joseph Panoptikum. Gestalten und Kulissen Erstdruck als München, Knorr und Hirth, 1930. Die Texte wurden größtenteils in der Frankfurter Zeitung in den 1920er Jahren vorabgedruckt. Inhaltsverzeichnis Panoptikum Panoptikum am Sonntag Gedicht von Wandkalendern Man munkelt bei Schwannecke Trübsal einer Straßenbahn im Ruhrgebiet Der Rauch verbindet Städte Der Polizeireporter Heinrich G Fräulein Larissa, der Modereporter Der Nachtredakteur Gustav K. Der Kongreß Sentimentale Reportage Ankunft im Hotel Der Portier Der alte Kellner Der Koch in der Küche Der Patron Madame Annette Abschied vom Hotel Einzug in Albanien Artikel über Albanien Die russische Grenze Briefe aus Deutschland Brief aus Polen Weihnachten in Cochinchina Bemerkungen zum Tonfilm Seine k. und k. apostolische Majestät Bei der Betrachtung von Schlachtenbildern Auf das Antlitz eines alten Dichters Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Ernst Ludwig Kirchner, Straßenbahn, um 1920. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
V Pochodu Radeckého, jednom z nejvýznamnějších děl rakouské literatury dvacátého století, zobrazuje Joseph Roth na třech generacích rodiny Trottů úpadek a pád rakousko-uherské monarchie. Joseph Trotta, potomek chudých slovinských rolníků ze Sipolje, jehož otec to dotáhl až na poddůstojníka, zachrání v bitvě u Solferina (1859) život mladému císaři Františku Josefovi, za což je povýšen do šlechtického stavu. A ještě jeho vnuk bojuje za téhož císaře v první světové válce. S neodolatelnou komikou je vylíčen stařičký mocnář, s jemným humorem poměry v armádě. Na tento román volně navazuje Kapucínská krypta, v níž vídeňský potomek bratra hrdiny od Solferina prožívá první světovou válku, ruské zajetí, návrat domů. A končí-li Kapucínská krypta vpádem nacistů do Vídně, je to i vysvětlení, proč odtud odešel Roth, jehož životní krédo znělo: „Kde se koná dobro, tam je můj domov. A domov, který ničiní ni dobrého, to není žádný domov.“ 01-054-86
Kniha známého žurnalisty a prozaika Josepha Rotha (1894 - 1939) sleduje ve volně spojených reportážích putování Židů z evropského Východu do západní Evropy, do USA a do Palestiny. Autor, který se sám po většinu svého života pohyboval po evropských velkoměstech, zasvěceně líčí situaci židovského obyvatelstva jak v původní vlasti, tj. v Rusku a ve východních částech bývalé rakousko-uherské monarchie, tak v západních velkoměstech, Vídni, Berlíně a Paříži, zamýšlí se též nad perspektivami židovského osidlování Palestiny. Text se skládá z původních reportáží publikovaných poprvé ve druhé polovině dvacátých let a ze dvou doslovů k vydáním z druhé poloviny let třicátých. Od mírného optimismu původního textu se nálada mění takřka v beznaděj posledního doslovu. I z toho důvodu je kniha zajímavým a dodnes čtivým dokumentem vývoje a “cesty” evropské společnosti v posledním desetiletí před druhou světovou válkou.