Ulrich Plenzdorf Knihy
Ulrich Plenzdorf byl německý autor a dramatik, jehož sociálně kritická díla proslula jak ve Východním, tak v Západním Německu. Studoval filozofii a film a pracoval pro DEFA. Jeho slavné dílo, napsané v tehdejším slangu mladých v NDR, sleduje tragický příběh mladého muže, který se snaží vymanit ze své omezující maloměstské společnosti, přičemž čerpá paralely s Goetheho klasickým dílem. Od roku 2004 působil jako hostující přednášející na Deutsches Literaturinstitut v Lipsku.







V této próze vystavěl autor monumentální pomník všem mladým lidem, kteří ideály nového společenského uspořádání, kde mají platit ryzí hodnoty lidství, probojovávají i za cenu dočasného nepochopení, na izolace mezi blahobytnými břichy lidí domnívajících se, že "jdou s dobou", ve skutečnosti ovšem žijících ve strašlivém omylu záměny jevu za podstatu. Paul a Paula své štěstí spočívající na opravdových hodnotách nedobudují, jejich zápas skončí tragicky. Avšak Plenzdorf nenapsal žádnou plačtivou historii; naopak, její poloha je naveskrz optimistická - ideál tak ryzí nemůže zemřít.
Liebling, Prenzlauer Berg
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German
Karla
- 166 stránek
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Legende vom Glück ohne Ende
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Ulrich Plenzdorf wurde am 26. Oktober 1934 in Berlin-Kreuzberg geboren und starb am 9. August 2007 in Berlin. Seine Eltern waren während des Nationalsozialismus aufgrund ihrer KPD-Mitgliedschaft mehrfach inhaftiert. Von 1949 bis 1952 besuchte er die Schulfarm Scharfenberg. 1950 zog die Familie von West- nach Ost-Berlin, wo Plenzdorf 1954 das Abitur ablegte. Anschließend studierte er Marxismus-Leninismus und Philosophie am Franz-Mehring-Institut in Leipzig, verließ die Hochschule jedoch ohne Abschluss. Ab 1959 besuchte er die Deutsche Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg und arbeitete ab 1963 als Szenarist und Dramaturg im DEFA-Studio Babelsberg. Parallel dazu war er von 1955 bis 1958 Bühnenarbeiter und diente 1958-1959 in der Nationalen Volksarmee. Plenzdorf erlangte Bekanntheit durch seinen gesellschaftskritischen Roman, der ursprünglich als Bühnenstück verfasst wurde und 1972 uraufgeführt wurde. Der Roman erschien ein Jahr später und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Zudem war er als Drehbuchautor für zahlreiche Spielfilme und Fernsehserien aktiv. Ab 1992 war er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und hatte 2004 eine Gastdozentur am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig inne. Plenzdorf war seit 1955 mit Helga Lieske verheiratet und hatte drei Kinder.
Es gibt sie noch – das spüren sogar die nach 1989 Geborenen, auch wenn manche schon gar nicht mehr wissen, wofür das Kürzel DDR steht: Deutsche Demokratische Republik. Dieses untergegangene Land ist immer noch seltsam präsent: als Lebensgeschichte von Menschen, als Summe gelebten Lebens – im Osten wie im Westen. Grund genug, einmal aufzubrechen und unter kundiger Führung dorthin zurück zu reisen. Dabei lässt sich entdecken, dass die DDR sehr widersprüchlich und vielgestaltig ist. Am besten lernt man sie in Geschichten von Menschen kennen, deren Leben von der DDR geprägt ist. Sie erzählen von ihrer Kindheit im hoffnungsfrohen Sozialismus, von blauen Blusen und Winkelementen, von Brigaden und „Roten Salons“, aber auch von dem Schrecken, wenn man entdeckt, dass der beste Freund ein Stasi-Spitzel ist. Wenn wir sehen, was einmal war, verstehen wir vielleicht besser, was heute ist – damit mehr von der DDR bleibt als Spreewald-Gurken und Rotkäppchen-Sekt.
Kein runter, kein fern
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Die mit dem Klagenfurter Ingeborg Bachmann-Preis ausgezeichnete Geschichte ist der innere Monolog eines Hilfsschülers, dessen Mutter in den Westen geflüchtet ist. Der Titel bedeutet Strafe, die den Jungen unablässig wie ein Peitschenschlag trifft: nicht auf die Straße hinunter, nicht vor den Fernsehapparat dürfen. Er büchst aus und gerät zwischen Alexanderplatz und Leipziger Straße in den Mahlstrom eines Demonstrationszuges, zu keinem guten Ende.
Die Legende von Paul & Paula - bk2001; Suhrkamp Verlag; Ulrich Plenzdorf; pocket_book; 1974



![Die Legende von Paul & [und] Paula](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/65431658.jpg)