Spätestens seit der Corona-Pandemie ist klar: Unsere Grundrechte lassen sich viel leichter außer Kraft setzen, als wir es lange Zeit für möglich gehalten hätten. Wie genau konnte dies geschehen? Sind doch unsere Grundrechte ein wichtiger Anker unserer Demokratie; sie schützen uns vor Übergriffen des Staates und sichern gleichzeitig öffentliche Leistungen wie Bildung und Gesundheit. Deshalb wurden sie im Laufe der letzten 250 Jahre Schritt für Schritt proklamiert und in nationales und internationales Recht integriert. Immer mehr Hürden wurden errichtet, um ihre Einschränkung zu erschweren - wie sich aber zeigt, nicht in ausreichendem Maße. Der mit der Gemeinwohl-Ökonomie bekannt gewordene Publizist Christian Felber analysiert die Geschehnisse während der Corona-Zeit, um einen Ansatz zu entwickeln, mit dem das zukünftige Beschneiden der Grundrechte in Krisensituationen vermieden und das Gemeinwohl gewahrt werden kann. Mit einem Vorwort des Mediziners und Public-Health-Experten Martin Sprenger.
Christian Felber Pořadí knih (chronologicky)






In 'Thrive. Fundamentals for a New Economy', Kees Klomp and Shinta Oosterwaal provide insights into alternative approaches to economics that are sustainable and just for both society and the planet in the long term. In twenty-four essays, internationally renowned economic thinkers like Kate Raworth, Charles Eisenstein, Clair Brown, Helena Norberg-Hodge and Daniel C. Wahl, share the alternatives that are available to us, such as doughnut economics, wellbeing economics, common good economics, regenerative economics, buddhist economics, commons economics, local economics, bioregional economics, indigenous economics and degrowth economics. Each of these approaches provides a realistic and enticing vision of a thriving future. ‘Thrive’ offers readers the fundamentals for a new economy that is rooted in the well-being of humanity and of our planet. This book is a must-read for anyone in search of economic perspectives that contribute to a flourishing world.
Zündstoff für ÖkonomInnen: In seinem neuen Buch nimmt Christian Felber, der Initiator der „Gemeinwohl-Ökonomie“, die Wirtschaftswissenschaft ins Visier. „Why did nobody notice it?“, nicht nur Queen Elizabeth fragte sich 2008, warum die Finanzkrise auch ÖkonomInnen zu überraschen schien. An den Wirtschaftsfakultäten brodelt es: Weltweit setzen sich Studierende für eine plurale Wirtschaftswissenschaft ein. Sie wollen implizite Annahmen, versteckte Werturteile und blinde Flecken offenlegen und die Ökonomie wieder in breitere Kontexte einbetten. Nach einem Überblick über die Bandbreite der Kritik stellt der Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie Grundsatzfragen nach den Wurzeln der Disziplin und den Gründen der fatalen Verirrungen. Und er macht einen konkreten Vorschlag für eine ganzheitliche Wirtschaftswissenschaft. Zündstoff für die Wirtschaftswelt!
Money - The New Rules of the Game
- 244 stránek
- 9 hodin čtení
This book advocates for a holistic reform of the monetary and financial system, addressing issues such as money creation, central banks, loans, stock markets, tax justice, pension security, and the international monetary system—termed “Bretton Woods II.” It presents innovative alternatives for each cornerstone and introduces a participatory democratic process allowing citizens to determine the rules of the new financial and monetary system. Through “democratic money conventions” in municipalities, citizens can discuss and decide on aspects of this new system. A federal money covenant would then create a template for a referendum on the future “money constitution,” enabling a transformation of money from a financial weapon into a democratic tool. This envisioned system aims to provide equal opportunities for all members of society to participate in shaping the “new rules of the game,” progressively turning money into a public good that enhances freedom for everyone. Additionally, it promotes constitutional and relational values such as human dignity, solidarity, justice, sustainability, and democracy. The concept emphasizes that money should serve life and the common good. The “Bank for the Common Good” Project, initiated by Christian Felber in Austria, exemplifies these proposals in action.
Ethischer Welthandel
Alternativen zu TTIP, WTO & Co
Der Gründer der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung Christian Felber widmet sich möglichen Alternativen zu TTIP, WTO & Co, deren Zustandekommen immer unwahrscheinlicher wird. Er plädiert konsequent dafür, der Ideologie von Freihandel, Standortwettbewerb und noch mehr Globalisierung endgültig abzuschwören. Weniger Hürden soll es für jene Staaten und Unternehmen geben, die einen Beitrag leisten, um die eigentlichen Ziele der Wirtschaft zu erreichen: nachhaltige Entwicklung, Verteilungsgerechtigkeit, kulturelle Vielfalt oder sinnvolle Arbeitsplätze. Und Barrieren im Handel für jene, die Menschenrechte missachten, für Klimasünder und Ausbeuter.
Change Everything
- 250 stránek
- 9 hodin čtení
Is it possible for businesses to have a bottom line that is not profit and endless growth, but human dignity, justice, sustainability and democracy? Or an alternative economic model that is untainted by the greed and crises of current financial systems? Christian Felber says it is. Moreover, in Change Everything he shows us how. The Economy for the Common Good is not just an idea, but has already become a broad international movement with thousands of people, hundreds of companies, and dozens of communities and organizations participating, developing and implementing it. Published in English for the first time, this is a remarkable blueprint for change that will profoundly influence debates on reshaping our economy for the future.
Der Sinn für das Gemeinwohl ist neu zu entfachen. Er ist der Jagd nach Profit und persönlichem Vorteil auf Kosten der Natur und der Gesellschaft entgegenzusetzen. Nur mit einem Sinn für die Vorfahrt von Ökologie, Sozialität und Solidarität gibt es ein wirkliches Überleben des Lebens. Christian Felber ist einer der führenden Köpfe der Gemeinwohl-Ökonomie, Mitbegründer von Attac Österreich und der Bank für Gemeinwohl. In diesem persönlichen Buch zeigt er, aus welchen spirituellen Wurzeln sein Gemeinwohldenken und -handeln entspringt. Und wie sich eine spirituelle Orientierung in einem wirtschaftlichen Denken und Handeln konkretisiert, dem es um Gemeinschaftswerte geht.
Eine demokratische Bewegung wächst: Christian Felbers alternatives Wirtschaftsmodell in einer aktualisierten und erweiterten Neuausgabe. Mehr als tausend Privatpersonen, Politiker/innen, Initiativen und Unternehmen haben sich der Idee in nur einem Jahr angeschlossen, nach vier Jahren waren es bereits 1700 Unternehmen und weitere 200 Organisationen, die das Modell unterstützen. Schulen und Universitäten aus halb Europa und ganz Lateinamerika beteiligen sich. Felbers Gemeinwohl-Ökonomie beruht – wie eine Marktwirtschaft – auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls.
Geld ist ein Mittel zum Zweck. Es sollte uns dienen und uns das Leben erleichtern. Doch davon sind wir weit entfernt: Staatsschuldenkrise, Systembanken, Währungsspekulationen, Steueroasen – Geld beherrscht unser Leben. Christian Felber, der mit der „Gemeinwohl-Ökonomie“, einer alternativen Wirtschaftsordnung, für Furore sorgt, findet, dass freie Menschen sich das nicht gefallen lassen sollten. Ein demokratisches Gemeinwesen sollte die Spielregeln, nach denen Geld in Umlauf kommt und verwendet wird, neu bestimmen. In seinem Buch beschreibt Christian Felber, wie wir über demokratische Prozesse zu einer neuen Geldordnung gelangen können.
Retten Europas Regierungen den Euro zu Tode? Die Konstruktionsfehler der EU werden durch die Euro-Krise deutlich sichtbar. Christian Felber setzt sich in seinem neuen, brandaktuellen Buch für die Tilgung der Staatsschulden über EU-weite Finanztransaktions-, Vermögens- und Gewinnsteuern ein. Eine Strategie, die endlich die Verursacher und Profiteure der Krise in die Pflicht nehmen und ihnen letztlich sogar nützen würde. Aber er geht auch der Frage nach, ob die Einheitswährung überhaupt von Vorteil ist beziehungsweise welche Alternativen es gibt. Und er fordert, dass die fatalen Konstruktionsfehler der Europäischen Union - Standortkonkurrenz, freier Kapitalverkehr ohne Sozialstaat, Demokratiedefizit - ins Zentrum der Debatte gerückt werden.
Eine demokratische Bewegung wächst: Christian Felbers alternatives Wirtschaftsmodell, die "Gemeinwohl-Ökonomie“, in einer überarbeiteten Neuausgabe mit den Ergebnissen und Erkenntnissen des ersten Jahres. Mehr als tausend Privatpersonen, Politiker/innen, Initiativen und Unternehmen haben sich der Idee angeschlossen, die Gemeinwohl-Bilanz wurde mit über hundert Pionier-Unternehmen präzisiert, zahlreiche Regionalgruppen in Deutschland, Österreich und Italien sind aktiv geworden und haben eine gemeinsame Strategie für die kommenden fünf Jahre entwickelt. In einem Jahr ist so viel passiert, dass das Manifest der Bewegung nun in einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe erscheint.
Was Konzernchefs, Ökonomen und Politiker vor Kurzem noch hochmütig belächelten, ist heute Common Sense: Hauptursache für die Finanzkrise ist die jahrzehntelange Politik der Liberalisierung und Deregulierung der Märkte auf Druck der Geldindustrie. Schon in seinem 2006 erschienenen Buch „50 Vorschläge für eine gerechtere Welt“ forderte Christian Felber „ein neues Bretton Woods“ zur Regulierung der globalen Finanzmärkte. Im neuen Buch erklärt er nun knapp und verständlich, wie Deregulierung, „Kapitalmarktoffensiven“ und die fahrlässige Vergabe von Krediten die Wirtschaft in einem gefährlichen Ausmaß destabilisiert haben. Er nimmt die Löschaktionen der Regierungen kritisch unter die Lupe und stellt Schritt für Schritt eine „ideale“ Regulierung der Finanzmärkte vor, inklusive Grenzen für die Ungleichheit, Geldreform und „Demokratischer Bank“. Und schließlich zeigt er, was jede und jeder Einzelne zur gemeinsamen Bewältigung der Krise beitragen kann.
Wir bauen Europa neu. Wer baut mit?
- 223 stránek
- 8 hodin čtení
INMITTEN GLOBALER KRISEN – der Finanzkrise, der Lebensmittelkrise, des Klimawandels – steckt der Global Player EU nicht zufällig in einer demokratischen Legitimationskrise. Die Regierungen sind mit „ihrem“ Projekt einer aggressiven, marktliberalen und unökologischen Union mehrfach an den Bevölkerungen gescheitert. Dabei wäre ein Mehr an Miteinander innerhalb der Union und über ihre Grenzen hinaus gerade jetzt notwendig – und machbar. Die Lebensinteressen der Bevölkerungen sind viel ähnlicher gelagert als die Machtinteressen nationalstaatlicher Regierungen. Politisch engagierte Menschen diskutieren seit Jahren intensiv über ihre Vorstellungen von einem demokratischen, sozialen, ökologischen und friedlichen Europa. Die zentrale Übereinstimmung: Die BewohnerInnen des Hauses werden sich in diesem nur wohl fühlen, wenn sie über die Konstruktion und Ausgestaltung mitbestimmen dürfen. Das neue Buch von Attac ruft die LeserInnen zu aktiver Beteiligung am demokratischen Neubau des Hauses Europa auf. Es beschreibt konkrete Alternativen in allen Politikbereichen und lässt Prominente ihre ganz persönlichen Visionen von der idealen EU darlegen.
Der Kapitalismus hält keines seiner zentralen Versprechen. Individuelle Freiheit und persönliches Glück, wie sie Hayek und Friedman in Aussicht stellten, rücken für den Großteil der Menschen in unerreichbare Ferne. Die kapitalistischen Kernwerte - Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Gewinn - stehen im Widerspruch zu den fundamentalen Werten der Demokratie: Freiheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit. Welche Werte aber wollen wir? Christian Felber plädiert in seinem neuen Buch für einen ganzheitlichen „dritten“ Weg. In der Wirtschaft sollen dieselben humanen Werte gelten wie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Nicht Egoismus, Konkurrenz und Materialismus sollten belohnt werden, sondern Kooperation, Selbstbestimmung und ökologische Verantwortung.
Der globalisierungskritischen Bewegung wird immer wieder vorgeworfen, sie würde nur Probleme aufzeigen, aber keine Lösungen bieten. Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich, entkräftet diesen Vorwurf eindrucksvoll: Pointiert, doch überzeugend präsentiert er 50 konkrete Alternativen zu neoliberalen Strategien der Globalisierung und Ökonomisierung unseres Lebens. Seine Lösungsmodelle reichen dabei von der Neugestaltung der Finanzmärkte und des Welthandels bis hin zu allgemein verbindlichen Regeln für Konzerne und Standortkooperationen. Ein Plädoyer dafür, die Gestaltung unseres Zusammenlebens aktiv in die Hand zu nehmen und die Spielregeln neu zu schreiben.
§B§Was opfern wir dem freien Markt?§S§Nach der Privatisierung haben die britischen Wasserversorger ihre Tarife um satte 50 Prozent erhöht und 20.000 Haushalten vorübergehend den Hahn abgedreht, weil sie die Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten. Die Hepatitis-A-Fälle verdoppelten sich binnen weniger Jahre. In Südafrika brach nach der Wasserprivatisierung eine Choleraepidemie aus, in Bolivien ein Aufstand. Auch in Atlanta, Grenoble und Potsdam wurde das Experiment schnell wieder abgebrochen.§Private Spitäler lassen schwer kranke Kinder unversorgt, weil die private Krankenkasse der Eltern stundenlang nicht zurückruft, um die Bezahlung der Kosten zu bestätigen.§Schulen werfen "Problemkinder" raus, damit sich nach der Privatisierung der Notenschnitt bessert.§Private Bahnlinien schalten mit öffentlichen Geldern errichtete Warnsysteme ab, um Betriebskosten zu sparen.§Gewinnorientierte Gefängnisse streichen Ausbildungsprogramme für Häftlinge und finanzieren Wahlkämpfe von Politikern, die für längere Haftstrafen eintreten...§Dieses Buch zeigt, warum die rücksichtslose Privatisierung öffentlicher Aufgaben in eine soziale Katastrophe mündet - und dass es Alternativen gibt.











