Trader Peter Brandt will take readers inside the trading process by revealing
how he trades in a diary of his 2009 trades. A long-time successful trader,
Brandt will explain his thinking as he searches for trading opportunities and
executes his trades throughout the year.
A Humane Society lawyer uncovers the dirty dealings of America’s factory farms, and shows how we can reimagine farming and our relationship with animals to mitigate the effects of climate change.Peter Brandt, a litigator at the Humane Society of the United States (HSUS), has been at the forefront of some of the toughest cases of animal abuse in the last ten years—includingsupervising a team of lawyers working to protect the interests of farm animals. In this revelatory and often surprisingly funny memoir-cum-manifesto, Brandt describes his growing awareness of the extent of the cruelty of animals in Concentrated Animal Feeding Operations (a.k.a. factory farms), and the manifold harms to human health, local communities, and the environment for those who live near them. He shows how it’s a world of enormous suffering, sustained by deliberate secrecy and misinformation, and reeking of corruption and lagoons full of ordure.Brandt details his realization of intensive animal farming’s further costs to wild creatures and their habitats, as well as clean water and clean air, and demonstrates how curbing animal agriculture is one of the few ways to make an immediate positive difference to climate change.
The story of the Brandt family's international trading and banking activities
is told by Peter Augustus Brandt who has based his research on an annotated
copy of a genealogy produced by Dr Erik Amburger in 1937
Im März 1966 stellt Egon Bahr ein Manuskript fertig. Unter dem Titel "Was nun?" skizziert er, damals Pressesprecher des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, darin eine neue Ost- und Deutschlandpolitik. Er übergibt es stolz seinem Chef - und der Text verschwindet in der Schublade. Angesichts der Möglichkeit einer Großen Koalition berge die Denkschrift zu viel Sprengstoff, fürchtet Willy Brandt. Doch die beiden machen sich schon bald daran, Bahrs Konzept im Zuge der "Neuen Ostpolitik" Schritt für Schritt zu verwirklichen: Sie lassen die Hallstein-Doktrin hinter sich, setzen auf "Wandel durch Annäherung" und bringen die Ostverträge auf den Weg. Brandts Kniefall in Warschau steht bis heute sinnbildlich für diese Politik. Dem Kanzler wird sie den Friedensnobelpreis einbringen, seinem wichtigsten Berater und engsten Freund den Ruf des brillanten außenpolitischen Analytikers. 30 Jahre nach dem Mauerfall wird Egon Bahrs Denkschrift nun endlich veröffentlicht. Der Historiker Peter Brandt ordnet Bahrs Strategie in das politische Spannungsfeld der sechziger Jahre ein. Ein historisches Dokument ersten Ranges.
In diesem Band erinnern prominente Wegbegleiter*innen aus Politik, Wissenschaft und Kultur an die Staatskunst, Methodik und historischen Verdienste von Egon Bahr. Sein Feld war die Friedens- und Sicherheitspolitik. Als brillanter strategischer Denker hat er sich stets an der Machbarkeit politischer Schritte orientiert und verstand es wie kein Zweiter, Verbündete für deren Umsetzung zu gewinnen. Ob Entspannungspolitik, Kooperation und Rüstungskontrolle (Gemeinsame Sicherheit), die Aussöhnung mit den östlichen Nachbarn (Neue Ostpolitik) oder die Überwindung der deutschen Teilung als Problem der europäischen Teilung – zu jedem dieser Politikfelder ist Bahr lehrreich bis in die Gegenwart und inspirierend für die Zukunft. »Egons Beitrag zur Staatskunst«, schrieb Außenpolitik-Altmeister Henry Kissinger über Bahrs Lebensleistung, »war es, eine Vision für die Zukunft zu haben und die Willensstärke, einen harten und schwierigen Weg weiterzugehen.«
Der Wandel in Osteuropa nach der Helsinki-Konferenz 1975 und die Zukunft der europäischen Sicherheit
576 stránek
21 hodin čtení
Die Helsinki-Konferenz 1975 war Ausgangspunkt für den Wandel im sowjetischen Herrschaftsbereich, der 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer seinen symbolischen Höhepunkt fand. Ende 1991 löste sich die Sowjetunion auf. Diese Entwicklungen sind Ergebnis eines letztlich friedlichen Systemwettbewerbs zwischen Westen und Osten, welcher aus der einvernehmlichen Lösung der Kubakrise und durch die Ostverträge der Regierung Brandt / Scheel starke Impulse erhielt. Sie wurden aber auch durch eine mutige Minderheit der Bürgerrechtler in den staatssozialistischen Gesellschaften erkämpft. Daneben spielten Reformer in den kommunistischen Parteien, v. a. Gorbatschow, eine wesentliche Rolle. Es wurde ein System der Rüstungsbegrenzung, der partiellen Abrüstung und der gemeinsamen Sicherheit geschaffen, welches in der Charta von Paris 1990 ihren Ausdruck fand. Nach drei Jahrzehnten wachsender Konflikte, endgültig nach Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine, ist deutlich geworden, dass ein zweiter Geschichtsbruch stattgefunden hat. Das auf Grundlage der Vereinbarungen von Helsinki geschaffene System existiert nicht mehr. In diesem Band fragen damalige Akteure, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach den Ursachen dieses doppelten Geschichtsbruchs und nach den Möglichkeiten eines Neuanfangs für ein System gemeinsamer Sicherheit in Europa.
Dieser Band bietet einen knappen und aktuellen Blick auf mehr als 160 Jahre wechselhafter Geschichte der Sozialdemokratie in Deutschland – von den Anfängen der Arbeiterbewegung um die Mitte des 19. Jahrhunderts bis in unsere Gegenwart. Er stellt die Entwicklungsgeschichte und das Selbstverständnis der Sozialdemokratie auf wissenschaftlicher Grundlage kurzweilig, informativ und kenntnisreich dar. Der Historiker Peter Brandt und der Politikwissenschaftler Detlef Lehnert erzählen die langen Linien der Parteigeschichte für ein breiteres Publikum, erläutern die unterschiedlichen Perioden und deren Rahmenbedingungen. Mit kritischer Sympathie tragen sie dabei auch den innerparteilichen Strömungen und Führungspersonen Rechnung und liefern ein umfassendes Bild der ältesten demokratischen Partei Deutschlands.
Aus Furcht vor Russland, als Reaktion auf den Irrsinn eines »America first« oder aus Angst vor Gewalt und Terror kommen die Gespenster des Kalten Krieges zurück. Der neue Rüstungswettlauf ist keine Drohung mehr, sondern bereits harte Realität. Deutschland kann in der Entspannungspolitik zwischen Ost und West im Rahmen der Europäischen Union eine führende Rolle einnehmen. Dafür muss Frieden wieder zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft werden. Genau dafür setzen sich die Herausgeber Michael Müller, Peter Brandt und Reiner Braun ein, die mit ihrem Aufruf die aktuellen Perspektiven einer neuen Friedens- und Entspannungspolitik ausloten und entwickeln. Mit Texten von Katarina Barley, Frank Bsirske, Daniela Dahn, Daniel Ellsberg, Sigmar Gabriel, Michail Gorbatschow, Stephan Hebel, Reiner Hoffmann, Götz Neuneck, Horst Teltschik, Willy van Ooyen, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Sahra Wagenknecht, Hubert Weiger, Ernst Ulrich von Weizsäcker u. v. a.
Friedrich-Ebert-Gedächtnisvortrag 2018 - Prof. Dr. Peter Brandt, Leiter des Lehrgebiets Neuer deutsche und europäische Geschichte an der FernUniverstiät Hagen (1990-2014) analysiert die europäischen Dimensionen der Umbruchszeit zum Ende des ersten Weltkrieges und hebt die Langzeitwirkung dieser Entwicklungen hervor.
Der zweiteilige Sammelband enthält Aufsätze und Vorträge aus den Jahren 1981 bis 2017. Sie behandeln freiheitliche und den Fortschritt fördernde Bestrebungen in der deutschen Geschichte einschließlich der Gegenkräfte in ihrem historischen Kontext.
798 stránek
28 hodin čtení
Der zweiteilige Sammelband des Autors umfasst Beiträge aus den Jahren 1981 bis 2017 und spannt einen Bogen von den frühliberalen Aufklärern und den Kriegsfreiwilligen von 1813 bis zu den Studenten- und Jugendrevolten von 1967/68 sowie zur revolutionär-demokratischen Volksbewegung in der DDR 1989/90. Thematisiert werden das „Janusgesicht“ des preußischen Staates vom 17. bis 19. Jahrhundert, die Geschichte der Arbeiterbewegung und das Verhältnis von europäischer Einigung und nationalen Identitäten zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die Texte sind sowohl fachwissenschaftliche Abhandlungen, die dennoch für ein breiteres Publikum verständlich sind, als auch politische Traktate, die wissenschaftliche Ansprüche verfolgen. Der erste Band fokussiert auf das zweite Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts und die geschichtspolitischen Aufklärungsabsichten des Verfassers. Die Freiheitsbewegungen des 19. Jahrhunderts sind eng mit der Nationsbildung und der Nationalbewegung verbunden, die zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 führten, sowie mit der aufkommenden sozialistischen Arbeiterbewegung und den Voraussetzungen für den Sozialstaat. Im zweiten Band wird das Forschungsinteresse des Verfassers zum historischen Bruch um 1945 und zur Geschichte der Arbeiterbewegung vertieft, wobei das Verhältnis von Revolution und Reform und deren systemverändernden Wirkungen im Mittelpunkt steht.
Beiträge zur Geschichte Norwegens und Schwedens vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert
336 stránek
12 hodin čtení
Skandinavien gilt in der historischen Forschung im Hinblick auf seinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Werdegang in der Neuzeit als besondere europäische Großregion. Dies ist in erster Linie auf die Entwicklung einer einzigartigen politischen Kultur und die Ausbildung eines spezifischen Nationsverständnisses in den skandinavischen Ländern zurückzuführen. °°Der vorliegende Band versucht, die vielfältigen historischen Facetten der nordischen Länder zu einem „skandinavischen Weg“ in die Moderne zu bündeln. Die Beiträge behandeln unterschiedliche Stationen der Geschichte Norwegens und Schwedens: Im Fokus steht dabei die Entwicklung vom ausgehenden Absolutismus über Aufklärung, Konstitutionalisierung und Parlamentarisierung bis in die Nachkriegszeit hinein – unter starker Berücksichtigung der deutsch-nordischen Beziehungen. Durch seine konzeptionelle, jüngere Forschungsfragen aufgreifende Ausrichtung bietet der Band der künftigen geschichtswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Skandinavien manche Anregung. Darüber hinaus eröffnet er aber auch einem größeren Kreis von Leserinnen und Lesern mit prinzipieller Affinität zur nordischen Geschichte interessante Einblicke.°°
Zweifellos ist die Geschichte der europäischen Einigung seit den Anfängen von Erfol- gen und Rückschlägen sowie Krisen und Reformen gekennzeichnet. Doch dominierte insgesamt die Vorstellung einer aufsteigenden Integrationslinie und eines immer erfolgreicheren Projekts. In Verbindung mit der Ratifikationskrise und den großen nationalen Haushalts- und internationalen Finanz- und Wirtschaftskrisen ab 2007 ist diese optimistische Grundtendenz fundamental hinterfragt worden und das Ausscheiden einzelner Unionsmitglieder aus dem Euroverbund oder sogar aus der Union als Möglichkeit näher gerückt. Andererseits müssen sich aus heutiger Sicht diejenigen nicht widerlegt fühlen, die die Krise von Anfang an auch als Chance im Sinne einer Verstärkung der Solidaritäts- und Integrationsmechanismen der Europäischen Union verstanden haben. Relativ schnell wurde klar, dass die institutionellen Strukturen der Union und ihre Entscheidungs- und Kontrollmechanismen ausgebaut werden müssten, um vor allem dem wirtschaftlichen und sozialen Auseinanderdriften der Mitgliedstaaten entgegenzuwirken.
Dimitris Th. Tsatsos verstarb am 24. April 2010 im Alter von 76 Jahren in Athen. Freunde und Wegbegleiter kamen im Mai 2011 zu einem mehrtägigen wissenschaftlichen Symposion in Hagen zusammen, um seine Person und sein Schaffen zu würdigen. Die große Menschen zusammenführende Kraft von Dimitris Th. Tsatsos bewies sich auf diese Weise noch nach seinem Tod. Das Gedenksymposion befasste sich mit den großen Themenkomplexen, die das Wirken von Dimitris Th. Tsatsos als Wissenschaftler und Politiker bestimmt haben und an deren Erforschung und rechtspolitischer Neuausrichtung er maßgeblich mitgewirkt hat: Verfassung, politische Parteien und Europa. Dieser Band dokumentiert die im Rahmen der Tagung gehaltenen Vorträge nebst den Diskussionen. Das Symposion wurde ausgerichtet vom Institut für Europäische Verfassungswissenschaften der FernUniversität in Hagen, dem Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (Düsseldorf), dem Zentrum für Europäisches Verfassungsrecht (Athen) und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen.
Willy Brandts ältester Sohn Peter erinnert sich an seinen Vater als Politiker und Privatmann, der noch in den 1980er-Jahren eine der umstrittensten Persönlichkeiten in Deutschland war. Und er schreibt über das „liebevolle, aber nicht ganz einfache Verhältnis zweier sperriger Menschen“. Peter Brandt verbindet die familieninterne Sicht mit dem analytischen Blick des Historikers. So entstand zum 100. Geburtstag von Willy Brandt am 18. Dezember 2013 keine Biographie im herkömmlichen Sinne – sondern ein Essay, der Privates und Politisches gemeinsam deutet und bislang weniger bekannte Züge dieser Jahrhundertgestalt mit kritischer Zuneigung herausarbeitet.
Die berufenen Vertreter der EU-Staaten, insbesondere Deutschlands, wie der EU als ihres gemeinsamen Staatenverbundes sind sich darin einig, dass das Verhältnis zu Russland, dem großen Nachbarn im Osten, zu den bedeutendsten Fragen politischer Gestaltung der nördlichen Hemisphäre in den kommenden Jahrzehnten gehört. Eine komplementäre Verschränkung der Wirtschaft EU-Europas einerseits, der GUS-Staaten, namentlich der Russischen Föderation, andererseits, bietet sich geradezu an, auch unter dem Gesichtspunkt der Behauptung in einer zunehmend globalisierten, durch die Konkurrenz der aufsteigenden asiatischen Mächte dynamisierten Weltwirtschaft. Auch auf sicherheitspolitischem Gebiet, wo naturgemäß die USA stärker in den Blick geraten, sind gemeinsame Interessen leicht zu erkennen, so bei der Bekämpfung des Terrorismus, bei der Eindämmung islamistischer Bestrebungen und bei der Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen. Mit einer Sammlung von Arbeiten zur politischen Geschichte Russlands, zu seiner Verfassungsordnung und -wirklichkeit, seinem Verhältnis zur NATO und zur Europäischen Union, insbesondere zu Deutschland, möchte der vorliegende Band einen wissenschaftlichen Beitrag zu der bedeutenden politischen Gestaltungsaufgabe der zukünftigen Beziehungen der EU und der EU-Staaten zu Russland leisten.
Die 2. berarbeitete und aktualisierte Auflage des Buches informiert ber den neuesten Stand der Wissenschaft auf dem Gebiet der "Gr nen Gentechnik" und beschreibt die Methoden zur Erzeugung transgener Pflanzen, die Erkenntnisse ber ihre Kultivierung und die Bestrebungen zu ihrem Inverkehrbringen. Die wichtigsten Argumente der Risikodiskussion sowie die gesetzlichen Regelungen zur Gentechnik innerhalb der EU werden bersichtlich dargestellt.Transgene Pflanzen erm glicht es jedem, sich ein Urteil ber die "Gr ne Gentechnik" zu bilden. Die Vermittlung von Informationen an eine breitere ffentlichkeit ist dabei unabdingbar f r eine bewusste Wahlfreiheit zwischen Lebensmitteln aus gentechnisch ver nderten, konventionell gez chteten oder kologisch angebauten Pflanzen.Die umfassende Darstellung der verschiedenen Aspekte der transgenen Pflanzen macht das Buch lesenswert f r eine vielf ltige Leserschaft und erleichtert den Einstieg in einen Themenkomplex, der im Brennpunkt der ffentlichen Diskussion steht.
Die Geschichte von Karli und Greti, den beiden aus Liebesau, ist gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte. In der DDR liegt dieses Zuhause der beiden Jugendlichen, die sich ineinander verlieben, deren Lebenswege sich immer wieder kreuzen, sich schliesslich vereinen.
Wie Erhard Eppler dies im Schlussbeitrag des Bandes darlegt, sind etliche Aspekte des Staatsdenkens von Ferdinand Lassalle auch zu seinem 150. Todestag noch aktuell. Die Beiträge konzentrieren sich aber zunächst auf grundlegende Themen im Werk von Lassalle: Demokratie und Wohlfahrtsstaat, Rechts-, Verfassungs- und Wissenschaftsverständnis. Dies wird in den historischen Rahmen der Entstehung einer deutschen Arbeiterbewegung und in Vergleichsperspektive zur Staatsauffassung bei August Bebel und Eduard Bernstein gestellt. Schließlich ist auch die Frage nach Parallelen zur Wiedergründung der SPD (1945/46) unter Führung Kurt Schumachers und dem Lassalle-Bild im Spannungsfeld von SPD und SED ein weiterer Schwerpunkt. Wem die monumentale Lassalle-Biographie von Shlomo Na’aman (1970) eine zu mühsame Lektüre ist, wird in diesem Studienbuch eine sorgfältig ausgewählte und mit Originaltexten belegte Einführung in das politischen Denken eines Gründers der deutschen Sozialdemokratie finden.
Über 40 Jahre waren die Deutschen östlich und westlich der Eibe voneinander getrennt. Mit zunehmend perfektionierter "Grenzsicherung" im Jargon der SED, "Mauer und Schießbefehl" in der sicherlich exakteren Charakterisierung im freien Teil Deutschlands, waren sie dann mehr oder weniger völlig voneinan der abgeschottet. Westliche Rundfunkanstalten, speziell westliches Fernsehen zu empfangen, war zunächst geflihrIich für die im Machtbereich Pankows und Moskaus lebenden Deutschen, ist im Laufe der Jahre dann nicht mehr zu ver hindern gewesen, wurde aber bis zuletzt offiziell verurteilt. Später sollte sich ge rade das Medium Fernsehen als ein zweischneidiges Instrument westlicher Auf weichung des kommunistisch-totalitären Herrschaftsgefüges erweisen - zwei schneidig, weil positiv gesehen die Stimmen und Stimmungen der Freiheit an die Substanz des Unterdrückungsregimes gehen mußten, negativ, weil viele un reflektiert Nachrichten konsumierende Deutsche in den heutigen neuen Bundes ländern sicherlich auch ein verzerrtes Bild vom uneingeschränkten Glück und Wohlstand in einer scheinbaren westlichen Überflußgesellschaft bewußt oder unbewußt in sich aufnahmen. Demgegenüber wurden Ost-Rundfunkanstalten, Ost-Fernsehen und Ost-Zeitungen von den Deutschen im Westen völlig zu Recht genauso wenig als seriöse Instrumente objektiver Aufklärung betrachtet, wie dies bei der Masse der Bevölkerung im Osten selber der Fall war.