In den 1970er-Jahren begann ein politischer Gegenschlag gegen soziale Rechte in Westeuropa und den USA. Das Buch untersucht die Ursachen der gesellschaftlichen Spaltung und stellt die Frage nach der gewünschten Gesellschaftsform. Es thematisiert die dringliche Notwendigkeit der Kritik angesichts des Aufstiegs nationalistischer Bewegungen.
Menschen mit Behinderung in der Erwachsenenbildung gleichberechtigt behandeln: Das ist die Vorgabe der UN-Behindertenrechtskonvention und das erklärte Ziel des deutschen Bildungssystems. Um hierzu Grundlagen im organisatorischen und didaktischen Bereich vorzugeben, bringt der Band erstmals die Disziplinen Behindertenpädagogik, Erwachsenenbildung und Soziologie zusammen. Dabei wird jeder Beitrag aus der Perspektive der anderen Disziplin kommentiert und in seiner Übertragbarkeit oder Differenz eingeschätzt. Durch die Vernetzung der unterschiedlichen Zugänge zur Inklusion werden die Praxisfelder der Erwachsenenbildung fruchtbar gemacht. Zunächst wird der Inklusions-Begriff aus Sicht der wissenschaftlichen Disziplinen genauer definiert und beleuchtet. Anschließend werden die Anforderungen inklusiver und inkludierender Erwachsenenbildung an Organisationen analysiert, um abschließend didaktische Ansätze aufeinander zu beziehen und weiter zu entwickeln. Die Publikation setzt den im Band „Inklusion und Weiterbildung“ aus dem Jahr 2010 begonnenen Diskurs fort.
Die Bereitschaft und Fähigkeit, auf sich verändernde Marktbedingungen rasch zu reagieren – kurz: Flexibilität –, wird von Organisationen und Menschen in stetig zunehmendem Umfang gefordert. In der Arbeitswelt heißen dabei immer öfter »Deregulierung« und »Entsicherung« die Parolen, die Flexibilisierungsprozesse in Gang setzen sollen. Doch weder lassen sich ohne ein Mindestmaß an Sicherheit innerbetrieblich flexible, produktive Leistungen abfordern, noch kann ein dem Gemeinwohl verpflichteter Sozialstaat auf die Grundprinzipien sozialer Sicherung verzichten. Die notwendige, häufig noch unzureichende Verbindung von Flexibilität und Sicherheit (»Flexicurity«) in der Arbeit und, davon ausstrahlend, in den Lebensverhältnissen ist Gegenstand dieses Buches. Es geht sowohl den arbeits- und gesellschaftspolitisch relevanten Chancen und Risiken konkreter Flexibilisierungsmaßnahmen nach als auch den Ansprüchen von Individuen und Haushalten an Flexibilität und Sicherheit. Es diskutiert darüber hinaus die Rolle des Rechts in Flexibilisierungsprozessen sowie institutionelle Ansätze und Potentiale arbeits- und sozialpolitischer Regulierung von Flexibilität.