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Kritik der zynischen Vernunft. Erster Band

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Peter Sloterdijk ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten deutschen Philosophen der Gegenwart. In seinem ersten großen Werk „Kritik der zynischen Vernunft“ setzt er sich auf originelle Weise mit dem Erbe des skeptischen Rationalismus der Frankfurter Schule auseinander. Grundlage seiner Überlegungen ist die ernüchternde Diagnose der intellektuellen und kulturellen Verhältnisse in Westdeutschland nach dem Scheitern der revolutionären Erwartungen von 1968. Sloterdijk beschreibt den Cynismus als „erleuchtetes falsches Bewusstsein“ oder als Haltung von Menschen, die „bereits wissen, was sie tun“. Er sieht den Ausweg aus dieser Situation in der Rückkehr zum antiken Kynismus als Alternative zu einem „besseren“, anthropologisch integralen Verstand, der die Grundlage für ein sinnvolles und aktives Leben bildet. Das dialektische Spannungsverhältnis zwischen diesen beiden Begriffen, die sich auf den ersten Blick nur etymologisch unterscheiden, betrachtet Sloterdijk als Paradigma der Kulturgeschichte des Westens. Der zeitlose und provokante Gedanke dieser Arbeit wird durch den informellen Stil des Autors unterstrichen, der polemische Genres mit literarischen Essays kombiniert.

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Kritik der zynischen Vernunft. Erster Band, Peter Sloterdijk

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Jazyk
německy
Vydavatel
Suhrkamp
Vazba
měkká
ISBN10
3518110993
ISBN13
9783518110997
Série
První vydání
1983
Původní název
Die Kritik der zynischen Vernunft
Hodnocení
4,2 z 5
Anotace
Peter Sloterdijk ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten deutschen Philosophen der Gegenwart. In seinem ersten großen Werk „Kritik der zynischen Vernunft“ setzt er sich auf originelle Weise mit dem Erbe des skeptischen Rationalismus der Frankfurter Schule auseinander. Grundlage seiner Überlegungen ist die ernüchternde Diagnose der intellektuellen und kulturellen Verhältnisse in Westdeutschland nach dem Scheitern der revolutionären Erwartungen von 1968. Sloterdijk beschreibt den Cynismus als „erleuchtetes falsches Bewusstsein“ oder als Haltung von Menschen, die „bereits wissen, was sie tun“. Er sieht den Ausweg aus dieser Situation in der Rückkehr zum antiken Kynismus als Alternative zu einem „besseren“, anthropologisch integralen Verstand, der die Grundlage für ein sinnvolles und aktives Leben bildet. Das dialektische Spannungsverhältnis zwischen diesen beiden Begriffen, die sich auf den ersten Blick nur etymologisch unterscheiden, betrachtet Sloterdijk als Paradigma der Kulturgeschichte des Westens. Der zeitlose und provokante Gedanke dieser Arbeit wird durch den informellen Stil des Autors unterstrichen, der polemische Genres mit literarischen Essays kombiniert.