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Das Buch der verbrannten Bücher

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Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland Bücher, ein Ereignis, das als „Aktion wider den undeutschen Geist“ angekündigt wurde. Volker Weidermann blickt auf diesen schicksalhaften Tag zurück und beleuchtet die akribische Vorbereitung, die zu den Scheiterhaufen in vielen Städten führte. Studenten, Bibliothekare, Professoren und SA-Leute warfen Werke in die Flammen, die nicht mit der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten vereinbar waren. Unvergesslich sind die Aufnahmen, in denen Joseph Goebbels die Namen der verbrannten Autoren nannte, einige von ihnen waren sogar anwesend. Weidermann erzählt von dem Bibliothekar Herrmann, der die Urliste aller verbrannten Bücher erstellte, und von den Buchhändlern, die die Werke aus ihren Regalen entfernten, sodass viele Autoren und ihre Schriften in Vergessenheit gerieten. Über 100 Lebens- und Werkgeschichten von Schriftstellern werden vorgestellt, darunter bekannte Namen wie Kästner, Tucholsky, Zweig, Brecht und Remarque sowie vergessene Autoren wie Rudolf Braune und internationale Schriftsteller wie Ernest Hemingway. Weidermanns Werk ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Zensur und dem Verlust von Kultur in einem Land, in dem zunächst Bücher und später Menschen verbrannt wurden.

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Das Buch der verbrannten Bücher, Volker Weidermann

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2008
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129 Kč

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Jazyk
německy
Rok vydání
2008
Vazba
měkká
Počet stran
256
ISBN10
3442737389
ISBN13
9783442737383
Série
Hodnocení
4,1 z 5
Anotace
Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland Bücher, ein Ereignis, das als „Aktion wider den undeutschen Geist“ angekündigt wurde. Volker Weidermann blickt auf diesen schicksalhaften Tag zurück und beleuchtet die akribische Vorbereitung, die zu den Scheiterhaufen in vielen Städten führte. Studenten, Bibliothekare, Professoren und SA-Leute warfen Werke in die Flammen, die nicht mit der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten vereinbar waren. Unvergesslich sind die Aufnahmen, in denen Joseph Goebbels die Namen der verbrannten Autoren nannte, einige von ihnen waren sogar anwesend. Weidermann erzählt von dem Bibliothekar Herrmann, der die Urliste aller verbrannten Bücher erstellte, und von den Buchhändlern, die die Werke aus ihren Regalen entfernten, sodass viele Autoren und ihre Schriften in Vergessenheit gerieten. Über 100 Lebens- und Werkgeschichten von Schriftstellern werden vorgestellt, darunter bekannte Namen wie Kästner, Tucholsky, Zweig, Brecht und Remarque sowie vergessene Autoren wie Rudolf Braune und internationale Schriftsteller wie Ernest Hemingway. Weidermanns Werk ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Zensur und dem Verlust von Kultur in einem Land, in dem zunächst Bücher und später Menschen verbrannt wurden.