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Brief aus Manaus

Roman

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In einer aus dem Libanon ins brasilianische Manaus eingewanderten Familie wächst die Erzählerin als Ziehkind der Matriarchin Emilie auf. Als sie erfährt, daß Emilie im Sterben liegt, kehrt sie nach Jahren der Abwesenheit zurück an den Ort ihrer Kindheit, zurück zu ungeordneten Erinnerungen an Kinderlieder, an Geselligkeiten, an die fremden arabischen Laute, aber auch an die Unnahbarkeit Emilies. Geheimnisvoll blieben für das Kind viele der Geschehnisse, Stillschweigen herrschte über den Tod von Emilies geliebtem Bruder, und auch das Verhältnis zwischen Emilie und ihrem Mann war stets undurchsichtig. Immer auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, trägt die Erzählerin nun ihre Erinnerungen und die Zeugnisse anderer zusammen; die Berichte Dorners, des deutschen Photographen, die Erzählungen von Hakim, ihrem Onkel, und die von Hindié, der besten Freundin Emilies, verschmelzen zu einem Brief an ihren in Europa lebenden Bruder, in dem sie ihre eigene Stimme »wie einen riesigen, aber einfühlsamen Vogel über den anderen Stimmen schweben läßt«. In dichter lyrischer Sprache hat der brasilianische Autor hier eine Familiensaga komponiert, wobei er es meisterhaft versteht, die leisen Zwischentöne zu treffen.

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Brief aus Manaus, Milton Hatoum

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Podtitul
Roman
Jazyk
německy
Vydavatel
Suhrkamp
Rok vydání
2002
Vazba
měkká
Počet stran
236
ISBN10
3518399306
ISBN13
9783518399309
Série
Původní název
Relato de um certo oriente
Hodnocení
3 z 5
Anotace
In einer aus dem Libanon ins brasilianische Manaus eingewanderten Familie wächst die Erzählerin als Ziehkind der Matriarchin Emilie auf. Als sie erfährt, daß Emilie im Sterben liegt, kehrt sie nach Jahren der Abwesenheit zurück an den Ort ihrer Kindheit, zurück zu ungeordneten Erinnerungen an Kinderlieder, an Geselligkeiten, an die fremden arabischen Laute, aber auch an die Unnahbarkeit Emilies. Geheimnisvoll blieben für das Kind viele der Geschehnisse, Stillschweigen herrschte über den Tod von Emilies geliebtem Bruder, und auch das Verhältnis zwischen Emilie und ihrem Mann war stets undurchsichtig. Immer auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, trägt die Erzählerin nun ihre Erinnerungen und die Zeugnisse anderer zusammen; die Berichte Dorners, des deutschen Photographen, die Erzählungen von Hakim, ihrem Onkel, und die von Hindié, der besten Freundin Emilies, verschmelzen zu einem Brief an ihren in Europa lebenden Bruder, in dem sie ihre eigene Stimme »wie einen riesigen, aber einfühlsamen Vogel über den anderen Stimmen schweben läßt«. In dichter lyrischer Sprache hat der brasilianische Autor hier eine Familiensaga komponiert, wobei er es meisterhaft versteht, die leisen Zwischentöne zu treffen.