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Aus meinem Leben

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Selten gibt ein hoher Würdenträger der Kirche Einblicke in die Antriebskräfte, die sein Wirken im Dienst der Kirche prägen. Der Leser erfährt von den prägenden Erlebnissen und Erfahrungen seiner Kindheit sowie von seinen Schritten zum Amt des Erzbischofs in einem selbstkritischen, uneitlen Lebensbild. Ratzinger zeigt nicht nur die Gabe des einfühlsamen Erzählens, sondern berichtet auch offen über seine Zeit als Schüler während des Nationalsozialismus, als Flakhelfer im Reichsarbeitsdienst und als Soldat. Persönliche Durststrecken werden ebenfalls nicht verschwiegen. Der einflussreiche Theologe schildert geistige Auseinandersetzungen mit Weggefährten aus dem kirchlichen Leben, wobei der Gedankenaustausch mit Karl Rahner und Kardinal Frings in den fünfziger und sechziger Jahren von großer Bedeutung ist. 1966 übernahm Ratzinger den Lehrstuhl für Dogmatik in Tübingen und geriet in hitzige Debatten über eine theologische Neubesinnung, in denen marxistisch-revolutionäre Positionen der Studentenbewegung eine Rolle spielten. Das kritische Gespräch mit Hans Küng führte in eine Sackgasse. 1969 verließ Ratzinger die angespannte Atmosphäre und nahm einen Ruf an die neu gegründete Universität in Regensburg an, bevor er 1977 Erzbischof von München und Freising wurde.

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Aus meinem Leben, Joseph Ratzinger

Jazyk
Rok vydání
1998
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(pevná),
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Cena
189 Kč

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4,2
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Jazyk
německy
Rok vydání
1998
Vazba
pevná
Počet stran
190
ISBN10
3421051232
ISBN13
9783421051233
Série
Původní název
Aus meinem Leben
Hodnocení
4,2 z 5
Anotace
Selten gibt ein hoher Würdenträger der Kirche Einblicke in die Antriebskräfte, die sein Wirken im Dienst der Kirche prägen. Der Leser erfährt von den prägenden Erlebnissen und Erfahrungen seiner Kindheit sowie von seinen Schritten zum Amt des Erzbischofs in einem selbstkritischen, uneitlen Lebensbild. Ratzinger zeigt nicht nur die Gabe des einfühlsamen Erzählens, sondern berichtet auch offen über seine Zeit als Schüler während des Nationalsozialismus, als Flakhelfer im Reichsarbeitsdienst und als Soldat. Persönliche Durststrecken werden ebenfalls nicht verschwiegen. Der einflussreiche Theologe schildert geistige Auseinandersetzungen mit Weggefährten aus dem kirchlichen Leben, wobei der Gedankenaustausch mit Karl Rahner und Kardinal Frings in den fünfziger und sechziger Jahren von großer Bedeutung ist. 1966 übernahm Ratzinger den Lehrstuhl für Dogmatik in Tübingen und geriet in hitzige Debatten über eine theologische Neubesinnung, in denen marxistisch-revolutionäre Positionen der Studentenbewegung eine Rolle spielten. Das kritische Gespräch mit Hans Küng führte in eine Sackgasse. 1969 verließ Ratzinger die angespannte Atmosphäre und nahm einen Ruf an die neu gegründete Universität in Regensburg an, bevor er 1977 Erzbischof von München und Freising wurde.