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Die jungen Rebellen

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Im Jahr 1918 in einer ungarischen Kleinstadt haben Abél und seine Freunde gerade die Matura abgelegt und warten auf ihren Militärdienst. Die Welt der Erwachsenen, in die sie eintreten sollen, empfinden sie als abstoßend. Stattdessen ziehen sie sich in ihre eigene Welt zurück, verbringen ihre Zeit miteinander und widmen sich sinnlosen Aktivitäten: Sie unterschlagen Geld, versetzen Familiensilber und lassen sich fantasievolle Kostüme schneidern. Diese Flucht in ihre Scheinwelt endet abrupt, als die harte Realität in Form eines Pfandleihers, eines homosexuellen Schauspielers und des zurückkehrenden Vaters in ihr Leben tritt. Mit diesem autobiografischen Debütroman erlangte Sándor Márai im Alter von 29 Jahren große Bekanntheit. Die rebellischen Jugendlichen lassen sich durchaus mit Robert Musils „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ vergleichen, da beide Geschichten in der im Niedergang begriffenen k.u.k.-Monarchie spielen. Márais Prosa wirkt zunächst unscheinbar, entfaltet jedoch schnell eine starke Sogwirkung. Im Gegensatz zu Musil verzichtet Márai auf übermäßige Psychologisierung und überzeugt durch atmosphärisches Schreiben. Dieses Werk über das Niemandsland der Jugend bleibt auch nach über 70 Jahren eindrucksvoll und lesenswert.

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Die jungen Rebellen, Sándor Márai

Jazyk
Rok vydání
2003
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Titul
Die jungen Rebellen
Jazyk
německy
Vydavatel
Piper
Rok vydání
2003
Vazba
měkká
ISBN10
349223898X
ISBN13
9783492238984
Původní název
A zendülök
Hodnocení
3,25 z 5
Anotace
Im Jahr 1918 in einer ungarischen Kleinstadt haben Abél und seine Freunde gerade die Matura abgelegt und warten auf ihren Militärdienst. Die Welt der Erwachsenen, in die sie eintreten sollen, empfinden sie als abstoßend. Stattdessen ziehen sie sich in ihre eigene Welt zurück, verbringen ihre Zeit miteinander und widmen sich sinnlosen Aktivitäten: Sie unterschlagen Geld, versetzen Familiensilber und lassen sich fantasievolle Kostüme schneidern. Diese Flucht in ihre Scheinwelt endet abrupt, als die harte Realität in Form eines Pfandleihers, eines homosexuellen Schauspielers und des zurückkehrenden Vaters in ihr Leben tritt. Mit diesem autobiografischen Debütroman erlangte Sándor Márai im Alter von 29 Jahren große Bekanntheit. Die rebellischen Jugendlichen lassen sich durchaus mit Robert Musils „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“ vergleichen, da beide Geschichten in der im Niedergang begriffenen k.u.k.-Monarchie spielen. Márais Prosa wirkt zunächst unscheinbar, entfaltet jedoch schnell eine starke Sogwirkung. Im Gegensatz zu Musil verzichtet Márai auf übermäßige Psychologisierung und überzeugt durch atmosphärisches Schreiben. Dieses Werk über das Niemandsland der Jugend bleibt auch nach über 70 Jahren eindrucksvoll und lesenswert.