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Liebesläufe

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Ein Witwer, seine Tochter und die Liebe zu den Frauen - das Vermächtnis der Marguerite Yourcenar. Vergangenes beschwören, das bedeutet, Scherben zerbrochenen Glases aneinanderzufügen, fehlende Mosaiksteinchen zu ersetzen. Marguerite Yourcenar war darin eine hohe Meisterin. Auf bewegende Weise schildert sie in den unvollendet gebliebenen und postum erschienenen „Liebesläufen“ das Dreiecksverhältnis zwischen ihrem Vater, dem Spieler und Verführer Michel de Crayencour, der schönen, unkonventionellen Jeanne und deren Mann Egon von Reval, einem avantgardistischen Musiker. Jeannes verspäteter Beileidsbrief zum Tod von Crayencours zweiter Gattin, Marguerite Yourcenars im Kindbett verstorbener Mutter, bildet den Auftakt zu einer großen Liebe, an der die Liebenden ein Leben lang festhalten werden. Doch Jeanne will ihren Mann nicht verlassen, obwohl ihre Ehe immer bedrohlicher überschattet wird von Egons homosexuellen Eskapaden und Skandalen. Ganz nebenbei entwirft die große Kosmopolitin in kunstvoll gebrochenen Perspektiven ein faszinierendes Zeitpanorama: Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Erstmals spricht Marguerite Yourcenar in ihrer autobiographischen Familiengeschichte nun auch von sich, von ihren Eindrücken der Jahre in Mont-Noir, ihrer prägenden Lektüre der Klassiker und dem Erlebnis ihrer ersten erotischen Empfindungen.

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Liebesläufe, Marguerite Yourcenar

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2003
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Jazyk
německy
Rok vydání
2003
Vazba
měkká
Počet stran
303
ISBN10
3423130849
ISBN13
9783423130844
Původní název
Quoi? L'éternité
Hodnocení
4,15 z 5
Anotace
Ein Witwer, seine Tochter und die Liebe zu den Frauen - das Vermächtnis der Marguerite Yourcenar. Vergangenes beschwören, das bedeutet, Scherben zerbrochenen Glases aneinanderzufügen, fehlende Mosaiksteinchen zu ersetzen. Marguerite Yourcenar war darin eine hohe Meisterin. Auf bewegende Weise schildert sie in den unvollendet gebliebenen und postum erschienenen „Liebesläufen“ das Dreiecksverhältnis zwischen ihrem Vater, dem Spieler und Verführer Michel de Crayencour, der schönen, unkonventionellen Jeanne und deren Mann Egon von Reval, einem avantgardistischen Musiker. Jeannes verspäteter Beileidsbrief zum Tod von Crayencours zweiter Gattin, Marguerite Yourcenars im Kindbett verstorbener Mutter, bildet den Auftakt zu einer großen Liebe, an der die Liebenden ein Leben lang festhalten werden. Doch Jeanne will ihren Mann nicht verlassen, obwohl ihre Ehe immer bedrohlicher überschattet wird von Egons homosexuellen Eskapaden und Skandalen. Ganz nebenbei entwirft die große Kosmopolitin in kunstvoll gebrochenen Perspektiven ein faszinierendes Zeitpanorama: Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Erstmals spricht Marguerite Yourcenar in ihrer autobiographischen Familiengeschichte nun auch von sich, von ihren Eindrücken der Jahre in Mont-Noir, ihrer prägenden Lektüre der Klassiker und dem Erlebnis ihrer ersten erotischen Empfindungen.