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Medien werden zu einem Ärgernis, wenn man einer Fußnote des Soziologen Niklas Luhmann folgt. Ein Ding, so definiert Heider, ist wahrnehmbar in einem diese Wahrnehmung vermittelnden Medium. Weil sich das Ding der Wahrnehmung verdankt, die ihrerseits nur durch das Medium möglich ist, kann kein Ding außerhalb eines Mediums sein. Medien sind so immer ein Mittleres, etwas, das sich zwischen anderen Dingen bewegt. Eben als solche Störenfriede betrachtet Heider zunächst Medien, denn sie können die Wahrnehmung von Objekten trüben, so z.B. das Fensterglas: "in ihm werden die Zuordnungen der Lichtwellen zu den Dingen gestört ..." Heider stellt zwar den Begriff des Medialen inklusive seiner Effekte heraus, unterwirft ihn aber zugleich einer Ökonomie, die das Bedrohungspotential des Medialen für die Form des Menschen oder des Systems bannt.
Nákup knihy
Ding und Medium, Fritz Heider, Dirk Baecker
- Jazyk
- Rok vydání
- 2004
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- (pevná),
- Stav knihy
- Poškozená
- Cena
- 278 Kč
Doručení
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- Titul
- Ding und Medium
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Fritz Heider, Dirk Baecker
- Vydavatel
- Kulturverlag Kadmos
- Rok vydání
- 2004
- Vazba
- pevná
- Počet stran
- 123
- ISBN10
- 3931659712
- ISBN13
- 9783931659714
- Série
- Štítky
- Naučná literatura, Psychologická tématika, Filosofická tématika, Umění, Kulturní dějiny, Média a mediální komunikace, Humanitní vědy, Dějiny médií
- Anotace
- Medien werden zu einem Ärgernis, wenn man einer Fußnote des Soziologen Niklas Luhmann folgt. Ein Ding, so definiert Heider, ist wahrnehmbar in einem diese Wahrnehmung vermittelnden Medium. Weil sich das Ding der Wahrnehmung verdankt, die ihrerseits nur durch das Medium möglich ist, kann kein Ding außerhalb eines Mediums sein. Medien sind so immer ein Mittleres, etwas, das sich zwischen anderen Dingen bewegt. Eben als solche Störenfriede betrachtet Heider zunächst Medien, denn sie können die Wahrnehmung von Objekten trüben, so z.B. das Fensterglas: "in ihm werden die Zuordnungen der Lichtwellen zu den Dingen gestört ..." Heider stellt zwar den Begriff des Medialen inklusive seiner Effekte heraus, unterwirft ihn aber zugleich einer Ökonomie, die das Bedrohungspotential des Medialen für die Form des Menschen oder des Systems bannt.




