Robert Kriechbaumer Knihy






Parteiprogramme im Widerstreit der Interessen. Sonderband 3
Die Programmdiskussion und die Programme von ÖVP und SPÖ 1945-1986
- 954 stránek
- 34 hodin čtení
Österreichische Nationalgeschichte nach 1945
- 938 stránek
- 33 hodin čtení
Der Versuch einer umfassenden Gesamtdarstellung der Geschichte der Zweiten Republik mit Beitragen von: Hannes Androsch, Dieter Binder, Emil Brix, Ernst Bruckmuller, Erhard Busek, Felix Butschek, Heinz Fassmann, Fritz Fellner, Jorg Haider, Hubert Feichtlbauer, Heinz Fischer, Hans Katschthaler, Andreas Khol, Heinz Kienzl, Thomas Klestil, Katharina Krawagna-Pfeifer, Herbert Krejci, Robert Kriechbaumer, Ferdinand Lacina, Freda Meisner-Blau, Alois Mock, Franz Muhri, Wolfgang C. Muller, Hermann Nitsch, Rudolf Palme, Oswald Panagl, Gustav Peichl, Peter Pelinka, Friedrich Peter, Peter Pilz, Karl Pisa, Manfred Prisching, Claus Raitan, Josef Riegler, Franz Schausberger, Bernd Schilcher, Helmut Schreiner, Fred Sinowatz, Josef Taus, Jens Tschebull, Franz Vranitzky, Manfried Welan und Alfred Worm. In Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsinstitut fur politische und historische Studien in Salzburg und der Stiftung Bruno-Kreisky-Archiv, Wien wurde anlasslich des funfzigjahrigen Bestehens der Zweiten Republik der Plan entwickelt, eine Darstellung ihrer Geschichte unter zwei verschiedenen Gesichtspunkten vorzunehmen: der "Sicht von innen" als Geschichte der handelnden, kommentierenden und analysierenden Zeitgenossen und der "Sicht von aussen" als Geschichte des distanzierten Blickes von jenseits des "Gartenzauns".
Die Ära Faymann bietet eine umfassende Analyse der österreichischen Politik zwischen 2008 und 2016, wobei sie sich nicht nur auf die Biografie von Werner Faymann konzentriert, sondern auch auf die politischen Entwicklungen und Herausforderungen dieser Zeit eingeht. Das Buch beleuchtet zentrale Ereignisse, politische Entscheidungen und deren Auswirkungen auf das Land, wodurch es ein tiefes Verständnis für die politischen Strömungen und den Einfluss Faymanns auf die österreichische Gesellschaft vermittelt.
Zwischen Krisenbewältigung und Stillstand. Die Ära Faymann
Österreich 2008 bis 2016. Band 1: 2008 bis 2013
- 981 stránek
- 35 hodin čtení
Die Regierungszeit von Werner Faymann wird als komplexes Geflecht österreichischer Politik zwischen 2008 und 2016 dargestellt, geprägt von externen Krisen wie der Finanzkrise, der Krim-Besetzung und der Flüchtlingskrise. Die Spannungen innerhalb der SPÖ und die Differenzen mit Koalitionspartnern führten zu einer einzigartigen Situation, in der Faymann beim Mai-Aufmarsch öffentlichem Unmut ausgesetzt war. Dies mündete in seinen Rücktritt als Parteivorsitzender und Bundeskanzler, was die innerparteilichen Konflikte der SPÖ eindrucksvoll verdeutlicht.
Zwischen Krisenbewältigung und Stillstand. Die Ära Faymann
Österreich 2008 bis 2016. Band 2: 2013 bis 2016
- 547 stránek
- 20 hodin čtení
Die Analyse der Regierungszeit von Werner Faymann beleuchtet die komplexen politischen Rahmenbedingungen in Österreich zwischen 2008 und 2016. Die Auswirkungen globaler Krisen, wie der Finanzkrise und der Flüchtlingskrise, sowie interne Konflikte innerhalb der SPÖ prägen die Darstellung. Faymanns Koalition war geprägt von wechselnden Vizekanzlern und politischen Spannungen, die letztlich zu seinem Rücktritt führten. Besonders markant ist der Moment, als er beim Mai-Aufmarsch mit offenem Unmut der Parteibasis konfrontiert wurde, was einen historischen Wendepunkt darstellt.
In der Periodisierung der Zweiten Republik nehmen die sechziger Jahre eine zentrale Position ein, da in ihnen der Ubergang von den "langen" funfziger Jahren zu den "kurzen" sechziger Jahren erfolgte. 1963/64 trat die Grundergeneration der Zweiten Republik von der Buhne der Politik und "des Lebens ab. Josef Klaus, Bundeskanzler der Jahre 1964-1970, ist durch die von ihm "formulierte" Politik der Sachlichkeit", durch den umfassenden Modernisierungsanspruch die"politische Personlichkeit der sechziger Jahre, die durch die Fuhrung der ersten monokoloren" Regierung der Zweiten Republik nicht nur die Ara der Grossen Koalition beendete, sondern durch "zahlreiche Modernisierungsmassnahmen uber die Tagespolitik hinaus historische Relevanz erhielt.
Der Wiener Kritikerpapst Julius Korngold nannte Lilli Lehmann in Anspielung auf die dominante Rolle der Witwe Richard Wagners in Bayreuth die „Cosima Salzburgs". Eine durchaus zutreffende Charakterisierung mit Blick auf die dominante Rolle der Sängerin im Musikleben der Stadt in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Auf Grund ihrer Verdienste um den Bau des Mozarteums, die Salzburger Musikfeste und den Erwerb von Mozarts Geburtshaus durch die Internationale Stiftung Mozarteum wurde Lilli Lehmann von den Salzburger Zeitgenossen als die Sonne gefeiert, „um die sich die Planeten gruppieren."
50 Jahre Rundfunk in Österreich. Band IV
- 324 stránek
- 12 hodin čtení
Ein vaterländisches Bilderbuch
- 272 stránek
- 10 hodin čtení
Vergangenheit und Gegenwart sind kulturelle Schöpfungen, die durch Bilder erzählt werden, die erst entschlüsselt werden müssen. Der sinnstiftende Kontext der Interpretation ermöglicht es uns, den „Bildersaal der Geschichte“ zu durchschreiten, der seit der Französischen Revolution tiefgreifende Veränderungen erfahren hat. Das 20. Jahrhundert wurde zum Jahrhundert der Bilder, in dem Fotografie und Film als „Zeugen der Zeit“ fungierten. Während die Presse um 1900 oft Wochen hinter den Ereignissen zurückblieb, verkürzte sich diese Differenz nach dem Ersten Weltkrieg auf Tage und Stunden. Die kollektive Wahrnehmung wurde zunehmend durch die Linse des Fotografen geprägt, und das Pressefoto wurde zum Inbegriff der Wirklichkeit. Die enthaltenen Fotografien illustrieren die Selbstinszenierung der Vaterländischen Front und blenden die Geschichte „von unten“ aus. Themen wie Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger bleiben unberücksichtigt, da es sich nicht um eine Sozialreportage handelt. Als Dokumente der defensiven Selbstinszenierung gegenüber dem Nationalsozialismus legen sie jedoch die Strukturen und den imitativen Charakter der propagandistischen Bemühungen offen. In diesem Kontext verlieren sie ihren musealen Charakter und bieten dem Betrachter eine lesbare Schrift.
Wahlkämpfe
- 224 stránek
- 8 hodin čtení
Politische Systeme und deren Kulturen besitzen, jenseits der allgemeinen sprachlichen Kommunikation, in der Arena der Öffentlichkeit ihre jeweils eigene Sprache, die Wertprovinzen und Sinnstrukturen und damit ideelle Wirklichkeiten schafft. Wahlkämpfe als Ringen um politische Zustimmung und damit auch Macht repräsentieren den Höhepunkt der ideologischen und assoziativen Aufladung von Wörtern/Begriffen, die damit zu politischen Schlagwörtern oder Schlüsselbegriffen reüssieren. Nach einer Renaissance der politischen Sprache in den sechziger Jahren mit den Kampfbegriffen „Gleichheit“, „Emanzipation“, „Antifaschismus“ oder „Betroffenheit“ bewirkte das Schwinden der Stammwählerschaft eine weitere Professionalisierung der Wahlkampfsprache.
Wenngleich der Begriff der „großen Erzählung“ der Literaturwissenschaft entstammt, so eignet er sich auch für die historische Analyse der Politischen Kultur Österreichs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Studie gliedert sich in zwei eng miteinander verwobene Teile, die lediglich aus analytischen Gründen getrennt wurden. Bilden im ersten Teil die Fundamente und Erscheinungsformen der Politischen Kultur wie Milieus und Lebenswelten, die politische Ikonographie im öffentlichen Raum, das Trauma der unmystischen Wirklichkeit nach 1918 und die Sehnsucht nach der imaginierten größeren deutschen Heimat, die Sakralisierung der (Partei)Politik sowie zwei Fallstudien vom Beginn und Ende der Ersten Republik - ihr Entstehen und ihre Krise in den frühen dreißiger Jahren - den Gegenstand der Untersuchung, so widmet sich der zweite der Darstellung der Geschichte, Programmatik und Struktur der politischen Parteien. Im Bereich der Parteiengeschichte erfüllt die Darstellung auch die Funktion eines Handbuches über die politischen Parteien Österreichs als kollektive politische Akteure vom späten 19. Jahrhundert bis 1945.
Von der Illegalität zur Legalität
- 303 stránek
- 11 hodin čtení
Die Gründung der Republik Österreich war kein revolutionärer nationaler Schöpfungsakt, sondern das Ergebnis einer militärischen Niederlage und des Zerfalls der Habsburgermonarchie. Sie erfolgte nicht in einer Phase kollektiver Erhebung, sondern in einer der tiefsten Depression. Zu unterschiedlich waren die Befindlichkeiten in der revolutionären Umbruchsphase, weshalb der Republikgründung ein parteien- und klassenübergreifendes Narrativ fehlte. Der Sammelband vereint die Referate eines Symposions, das die Plattform zeithistorischer politischer Archive 2017 in Wien veranstaltete und das sich den Transformationsprozessen in der Entstehungsgeschichte der Ersten Republik widmete.
Die im Jänner 2007 gebildete Koalitionsregierung Gusenbauer/Molterer war eine politische Vernunftehe, die auf Grund des Ergebnisses der Nationalratswahl 2008 zwei Partner aneinander band, deren ideologische Positionen sich seit den späten neunziger Jahren und vor allem während der Regierungen Schüssel deutlich voneinander entfernt hatten. Die ungünstigen demoskopischen Daten veranlassten die SPÖ im Spätfrühling 2008 zu einer radikalen Kehrtwende in Richtung Systemkonservativismus und Sozialgarantismus. Der mit einem strategischen Kalkül verfasste Brief von Alfred Gusenbauer und Werner Faymann an Kronen Zeitung Herausgeber Hans Dichand bedeutete einen Höhepunkt der Medialisierung der österreichischen Politik und führte zwangsläufig nach bereits 18 Monaten zur Beendigung der Koalition durch die ÖVP. Wenngleich die Koalition nur 18 Monate währte, so erfolgten in diesen doch einerseits eine Reihe nachhaltiger politischer Weichenstellungen sowie andererseits durch den neuerlichen Aufstieg von FPÖ und BZÖ eine Rückkehr zur politischen Kultur der neunziger Jahre.
Zwischen Österreich und Großdeutschland
- 445 stránek
- 16 hodin čtení
Die Salzburger Festspiele spielten zwischen 1933 und 1938 eine zentrale Rolle im Kampf des Ständestaates gegen den Nationalsozialismus. Durch die Internationalisierung infolge der 1.000-Mark-Sperre, die massive Unterstützung vor allem auch durch ein nunmehr internationales (jüdisches) Publikum und die internationale Strahl- und Anziehungskraft Toscaninis wurde die in unmittelbarer Nähe des Berghofs von den Regierungen Dollfuß und Schuschnigg propagierte und inszenierte Österreich-Ideologie zu einem bevorzugten Objekt des NS-Terrors und der nationalsozialistischen Propaganda. 1938 erfolgte die deutschvölkische und rassistische Uminterpretation der Festspielideologie in Form einer Beseitigung des jüdisch-katholisch-österreichischen Geistes und dessen Exponenten. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden die Salzburger Festspiele neben jenen von Bayreuth zu einem festen Bestandteil der Kriegspropaganda.
"Keine Phase der österreichischen Politik nach 1945 ist so umstritten wie jene der Regierungen Schüssel I und II zwischen den Jahren 2000 und 2006. In diesem Band wird der Versuch unternommen, eine kritische zeithistorische Bilanz dieser so umstrittenen Jahre zu ziehen."--Dust jacket.
Das Februarpatent 1861
Zur Geschichte und Zukunft der österreichischen Landtage
- 238 stránek
- 9 hodin čtení
. das Fundament der staatsrechtlichen Verhältnisse unseres Reiches. Am 23. Februar 2011 jährte sich zum 150. Mal das sogenannte „Februarpatent“. Damit wurde in Form eines „Rahmengesetzes“ für alle cisleithanischen Länder eine Landesordnung, eine Wahlordnung sowie die Schaffung von Landtagen rechtlich begründet und die Durchführung von Landtagswahlen angeordnet. Die Strukturen des heutigen Bundesstaates Österreich gehen teilweise auf dieses historische Ereignis zurück. Der Band enthält Diskussionsbeiträge zum Thema der Landtage auf dem Weg in die Zukunft. Mit Beiträgen von Gerhard Holzinger, Peter Bußjäger, Max Haller, Harald Stolzlechner, Robert Kriechbaumer, Christian Neschwara, Theo Öhlinger, Anna Gamper, Barbara Leitl – Staudinger, Manfred Prisching sowie Simon Illmer, Gerhard Steier, Karl Edtstadler, Gottfried Kneifel und Wolfgang Steiner.
Zeitenwende
Die SPÖ-FPÖ-Koalition 1983-1987 in der historischen Analyse, aus der Sicht der politischen Akteure und in Karikaturen von Ironimus
- 626 stránek
- 22 hodin čtení
Wenngleich die Kleine Koalition von SPÖ und FPÖ nur drei Jahre währte - offiziell dauerte sie allerdings bis zur Angelobung der Regierung der Großen Koalition im Jänner 1987 - so gibt es kaum eine Legislaturperiode in der Geschichte der Zweiten Republik, die durch eine solche Vielzahl an Stressfaktoren, Tabubrüchen und Paradigmenwechsel gekennzeichnet ist, wie diese Jahre. Mit guten Argumenten kann man ihr die Fortsetzung der Ära des sozialiberalen Konsenses sehen, die erst 1986 endete, man kann sie jedoch auch als vorsichtige Abkehr und Neuorientierung charakterisieren. Sie war wohl beides.
Zwischen Kruckenkreuz und Hakenkreuz
- 158 stránek
- 6 hodin čtení
Die Ära Josef Klaus : Österreich in den "kurzen" sechziger Jahren
- 283 stránek
- 10 hodin čtení
Josef Klaus, Bundeskanzler der Jahre 1964-1970, ist durch die von ihm formulierte „Politik der Sachlichkeit“, durch den umfassenden Modernisierungsanspruch, die politische Persönlichkeit der sechziger Jahre, die durch die Führung der ersten monokoloren Regierung der Zweiten Republik nicht nur die Ära der Großen Koalition beendete, sondern durch zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen über die Tagespolitik hinaus historische Relevanz erhielt. Enge politische Mitarbeiter und Weggefährten wie Alois Mock, Heinrich Neisser, Franz Hetzenauer, Lujo Toncic-Sorinj, Karl Pisa, Hans Klecatsky, Josef Taus, Wolfgang Schmitz, Franz Soronics, Leo Wallner und Kurt Waldheim, Freunde und kritische Wegbegleiter wie Gerd Bacher und politische Gegner wie Friedrich Peter geben in ihren Erinnerungen Einblicke in die Regierungsarbeit der Zweiten Republik.
Österreichisches Jahrbuch für Politik - 1: Österreichs Innenpolitik 1970-1975
- 453 stránek
- 16 hodin čtení
Konservativ. Chance und Zukunft
- 131 stránek
- 5 hodin čtení
Schriftenreihe D. Forschungsinstituts F. Politisch-Historisc: Der Geschmack der Vergänglichkeit
Jüdische Sommerfrische in Salzburg
- 364 stránek
- 13 hodin čtení
Die Stadt Salzburg und ihre Umgebung wurden seit der Jahrhundertwende zu einem bevorzugten Aufenthaltsort wohlhabender aristokratischer und bürgerlicher Gesellschaften, die die Schönheit von Stadt und Land suchten. Im Sommer wurde Salzburg durch ein vor allem aus Wien anreisendes jüdisches Publikum aus seiner provinziellen Vertrautheit gerissen. In der Zwischenkriegszeit zeigte sich Salzburg ambivalent: Trotz starkem Deutschnationalismus und Antisemitismus war es auch ein Ziel jüdischer Gäste, und die 1000-Mark-Sperre führte zu verstärkter US-amerikanischer jüdischer Solidarität. Für kurze Zeit schien Salzburg mit jüdischer Unterstützung ein Zentrum des Antinationalsozialismus zu werden. Doch die Mentalität der Salzburger war stärker. Die barocke Welt des Max Reinhardt verschwand im März 1938. Die jüdische Sommerfrischegesellschaft, die von vielen Salzburgern wegen ihrer internationalen Eleganz und der Ablehnung von Blut und Boden verachtet wurde, verschwand aus dem Stadtbild. An ihre Stelle trat eine dumpfe, heimattümelnde "Echtheit", die den Rückfall in provinzielles Denken und Barbarei signalisierte.
Schriftenreihe D. Studien - 23: Österreich! und Front Heil!
Aus den Akten des Generalsekretariats der Vaterländischen Front - Innenansichten eines Regimes
- 436 stránek
- 16 hodin čtení
Die im Mai 1933 von Engelbert Dollfuß ins Leben gerufene 'Vaterländische Front' diente zunächst als Plattform für all diejenigen, die sich zum Regierungskurs bekannten, der nicht nur das Bekenntnis zur Selbstständigkeit Österreichs, sondern auch 'zur Überwindung des Parteienstaates' einschloss. Am Ende des autoritären Transformationsprozesses 1933/34 fungierte sie als De-facto-Staatspartei, die auch an die Stelle der die Regierung Dollfuß unterstützenden Koalitionsparteien des Jahres 1933 getreten war. Ihre Implementierung von oben und ihre politische Monopolstellung bewirkte eine starke Zunahme ihrer Mitglieder, vor allem im öffentlichen Dienst, die schließlich Anfang des Jahres 1938 die drei-Millionen-Grenze erreichte. Diese imponierenden Zahlen korrespondierten jedoch nicht mit der politischen Wirklichkeit. Die doppelte Frontstellung gegen die Sozialdemokratie und den Nationalsozialismus verhinderte die Bildung einer notwendigen breiten Basis im Kampf gegen den immer bedrohlicher werdenden Nationalsozialismus. Der Band enthält ausgewählte Aktenbestände des Generalsekretariats der Vaterländischen Front, die sich im Zentralen Kriegsarchiv der Russischen Föderation in Moskau befinden. Sie ermöglichen einen Blick aus die Lebenswirklichkeiten im Österreich der Jahre 1933-1938 und hinter die Kulissen der offiziellen Propaganda.
Schriftenreihe des Forschungsinstituts für Politisch-historische Studien - 61: Der lange Umweg zur Macht
Die Geschichte der Grünen in Salzburg bis 2013
- 728 stránek
- 26 hodin čtení
***Angaben zur beteiligten Person Mair: Dr. Michael Mair Michael Mair, Jg. 1955, Studium d. Kommunikations- und Politikwissenschaft.


















