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Die maßgebenden Menschen

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Karl Jaspers war ein deutscher Psychologe und Philosoph sowie der bedeutendste Vertreter des deutschen Existenzialismus, obwohl er diese Bezeichnung ablehnte. Er wurde in Oldenburg in eine wohlhabende, konservative Familie geboren, die von der politischen Kultur des liberalen Norddeutschlands beeinflusst war, was seine Gedanken mit einem demokratischen und liberalen Charakter sowie einem strengen religiösen Einschlag prägte. Er starb in Basel (Schweiz). Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme in der Kindheit, insbesondere mit den Lungen und einer Durchblutungsstörung, erhielt er besondere Fürsorge von seinen Angehörigen. Dies beeinflusste direkt seine intellektuelle Ausrichtung auf die Geisteswissenschaften. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Philosophie, hatte jedoch Bedenken, sie als Beruf zu wählen, und wandte sich stattdessen dem Studium der Psychologie und der Psychiatrie zu. Er promovierte 1908 an der Universität Heidelberg und wurde 1916 Professor für Psychologie und 1921 Professor für Philosophie an derselben Universität, bis er von der nationalsozialistischen Regierung aufgrund der jüdischen Abstammung seiner Frau aus dem Lehramt entfernt wurde. Nach dem Ende des Krieges im Jahr 1945 kehrte er nicht mehr an die Universität zurück.

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Die maßgebenden Menschen, Karl Jaspers

Jazyk
Rok vydání
1997
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Jazyk
německy
Vydavatel
Piper
Rok vydání
1997
Vazba
měkká
Počet stran
141
ISBN10
3492201261
ISBN13
9783492201261
Série
Původní název
Die grossen Philosophen.
Hodnocení
3,5 z 5
Anotace
Karl Jaspers war ein deutscher Psychologe und Philosoph sowie der bedeutendste Vertreter des deutschen Existenzialismus, obwohl er diese Bezeichnung ablehnte. Er wurde in Oldenburg in eine wohlhabende, konservative Familie geboren, die von der politischen Kultur des liberalen Norddeutschlands beeinflusst war, was seine Gedanken mit einem demokratischen und liberalen Charakter sowie einem strengen religiösen Einschlag prägte. Er starb in Basel (Schweiz). Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme in der Kindheit, insbesondere mit den Lungen und einer Durchblutungsstörung, erhielt er besondere Fürsorge von seinen Angehörigen. Dies beeinflusste direkt seine intellektuelle Ausrichtung auf die Geisteswissenschaften. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Philosophie, hatte jedoch Bedenken, sie als Beruf zu wählen, und wandte sich stattdessen dem Studium der Psychologie und der Psychiatrie zu. Er promovierte 1908 an der Universität Heidelberg und wurde 1916 Professor für Psychologie und 1921 Professor für Philosophie an derselben Universität, bis er von der nationalsozialistischen Regierung aufgrund der jüdischen Abstammung seiner Frau aus dem Lehramt entfernt wurde. Nach dem Ende des Krieges im Jahr 1945 kehrte er nicht mehr an die Universität zurück.