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Die Glut

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Jahrzehntelang war das Werk des ungarischen Schriftstellers Sándor Márai in seiner Heimat verboten. Sein 1942 erschienener Roman, der nun neu aufgelegt wird, erinnert an diesen exzellenten Literaten. Der zurückgezogen lebende General Henrik erwartet nach vierundvierzig Jahren den Besuch seines Jugendfreundes Konrád. Trotz unterschiedlicher sozialer Herkunft waren die beiden in der Schule und beim Militär unzertrennlich. Auch nach Henriks Heiratsentscheidung für die schöne Krisztina schien ihre Freundschaft harmonisch. Doch während einer Jagd spürt Henrik, dass Konrád auf ihn zielt, was das Leben der drei für immer verändert. War Krisztina über den geplanten Anschlag informiert? Hatte sie ein heimliches Verhältnis mit Konrád? Bis zu ihrem Tod spricht sie kein Wort mehr mit Henrik. Nach all den Jahren bleibt Henrik mit seinen Fragen zurück. Márai analysiert mit scharfen Beobachtungen und klugen Sätzen menschliche Leidenschaft in diesem Kammerspiel des untergehenden k.u.k.-Reiches. Auch in Márais eigenem Leben spiegelt sich das tragische Warten wider: Nach seiner Flucht aus Ungarn 1948 endete sein Leben 1989 in San Diego, zu früh, kurz vor der politischen Wende des Ostblocks.

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Die Glut, Sándor Márai

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Rok vydání
2004
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Jazyk
německy
Vydavatel
Piper
Rok vydání
2004
Vazba
měkká
Počet stran
223
ISBN10
349224114X
ISBN13
9783492241144
Série
První vydání
1942
Původní název
A gyerták csonkig égnek
Hodnocení
3,95 z 5
Anotace
Jahrzehntelang war das Werk des ungarischen Schriftstellers Sándor Márai in seiner Heimat verboten. Sein 1942 erschienener Roman, der nun neu aufgelegt wird, erinnert an diesen exzellenten Literaten. Der zurückgezogen lebende General Henrik erwartet nach vierundvierzig Jahren den Besuch seines Jugendfreundes Konrád. Trotz unterschiedlicher sozialer Herkunft waren die beiden in der Schule und beim Militär unzertrennlich. Auch nach Henriks Heiratsentscheidung für die schöne Krisztina schien ihre Freundschaft harmonisch. Doch während einer Jagd spürt Henrik, dass Konrád auf ihn zielt, was das Leben der drei für immer verändert. War Krisztina über den geplanten Anschlag informiert? Hatte sie ein heimliches Verhältnis mit Konrád? Bis zu ihrem Tod spricht sie kein Wort mehr mit Henrik. Nach all den Jahren bleibt Henrik mit seinen Fragen zurück. Márai analysiert mit scharfen Beobachtungen und klugen Sätzen menschliche Leidenschaft in diesem Kammerspiel des untergehenden k.u.k.-Reiches. Auch in Márais eigenem Leben spiegelt sich das tragische Warten wider: Nach seiner Flucht aus Ungarn 1948 endete sein Leben 1989 in San Diego, zu früh, kurz vor der politischen Wende des Ostblocks.